Posts mit dem Label Civilization werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Civilization werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 12. März 2021

Langsam bessert sich's

 
Langsam bessert sich's.
Gestern und heute Regen und stürmisches Wetter. Muss meinen Magen wieder an richtiges Essen gewöhnen. Führt ja kein Weg dran vorbei.
Frustriert von der relativ dummen "künstlichen Intelligenz" in Civilization IV habe ich einen Versuch mit der Vorgängerversion V getan. Bin aber über die Aussagekraft des Resultats nicht ganz sicher.
Jetzt kommt der Freitag. Viel Vergnügen!


Montag, 13. Juli 2020

Zündel-Fipsi gegen das Volk

Zündel-Fipsis letzte Worte

Ende des spanischen Ausbeutersystems: Beginn der Spanischen Sowjetrepublik

Das rote Reich


Es folgt nun ein Einblick in meine aktuelle spannende Civilization-VI-Partie. In dieser habe ich Englands Führung als Eleonore von Aquitanien übernommen. Über sehr verworrene Pfade führte ich irgendwann den Kommunismus in meinen Landen ein. (Erschreckenderweise haben, wie ich neulich festgestellt habe, alle anderen Länder des Planeten faschistische Systeme. Mit einer Ausnahme: einer Oligarchie... Da bin ich mit meinem kommunistischen England ja fast ein leuchtendes Beispiel...).

Nun hat mein in allen Spielen seit Erwerb des Spieles "Lieblingsgegner" Philipp II. es (wie immer...!!) nicht lassen können, mich ständig diplomatisch anzupöbeln. Er schalt mich einen Sünder, erklärte meinen Verbündeten den Krieg, einmal, zweimal. Beim zweiten Male reichte es dann! Meine mächtige Volksarmee lies die spanische Ausbeuterclique ihre Bedrohung aller friedliebenden Menschen auf der Erde büßen und rückte zum Schutze der Errungenschaften der Arbeiter und des Friedens in Spanien ein! Dieses hatte nun auch bald nichts mehr entgegenzusetzen und ward besetzt. Als quasi "Spanische Sowjetrepublik" führt das Land nun ein Fortleben im Rahmen meines Landes.

Doch schon drängen weitere Probleme: Wird mein rotes Reich die gravierenden ökologischen Probleme, resultierend aus massivem Gebrauch von Kohle und Erdöl, beheben können? Oder droht der Welt der Umweltkollaps?

Donnerstag, 16. August 2018

Laotse...

...und die Luft von Wohlgeruch erfüllt

Laotse war seiner Zeit dermaßen voraus, dass er offensichtlich schon 2120 vor Christus den Protestantismus begründete und damit sowohl die Geburt Christi als auch die Reformation quasi übersprang...

Freitag, 2. Februar 2018

Bauwut

Zur Illustration meiner im gestrigen Beitrag geschilderten einmaligen Bauwut in Russland...

In der Mitte die "Eremitage", der Neubau. Rechts davon ein großes Bauwerk
vergangener Zeiten: Das Kolloseum von St. Petersburg. Links das Bolschoi-Theater.

Jaroslawl hat den Broadway erbaut. Unten im Bild "Christo Redentor",
bekanntermaßen in der Stadt Woronesch erbaut.

Der beleuchtete Broadway.

Donnerstag, 1. Februar 2018

Aktuelle Civ6-Partie: Russland

Das "neue China" - Lyon und Xian. Rechts im Bild das unter russischer Verwaltung
stehende Jiaodong.

Nur um ein bisschen anzugeben. In meiner aktuellen Partie in Civilization 6 spiele ich Russland. In der Vergangenheit hatte die große russische Nation häufiger Probleme mit dem sehr aggressiven Frankreich. Frankreich hatte Teile Spaniens erobert, China komplett besiegt und besetzt, auch verursachte es in Russland Probleme durch den Einsatz von Spionen.

Schließlich habe ich (siehe Bilder) mich irgendwann in Übereinstimmung mit dem ganzen russischen Volk zu einem Militäreinsatz gegen Frankreich entschlossen. Russische Soldaten befreiten nach einer kurzen Zeit Madrid, die ehemalige Hauptstadt Spaniens vom Franzosenjoch und übergaben sie den Spaniern. Anschließend überschritten meine Truppen von Osten her die russisch-französische Grenze in die Gebiete des ehemaligen Chinas. Nach ebenfalls kürzerer Kampfdauer konnten Jiaodong und Xian befreit werden. Die russische Armee marschiere dann weiter auf Lyon, das ebenfalls nach schwachen Abwehrkämpfen fiel. Bei den an den Fall Lyons anschließenden Verhandlungen zu einer gerechten Nachkriegsordnung wurde festgelegt, dass das wiederhergestellte China die Städte Xian sowie Lyon erhalten wird. Jiaodong verblieb unter russischer Verwaltung. Somit ist das neue China nach Westen verlegt worden. Frankreich blieb geschwächt zurück und kann aktuell keinen Schaden auf der Weltbühne anrichten.

Russland begann nun eine in der Menschheitsgeschichte niegekannte Bauphase. Großes Bauwerk um großes Bauwerk entstand, und viele große Persönlichkeiten sind heute der Meinung, dass Sankt Petersburg, die Hauptstadt Russlands, gleichsam die prächtigste Stadt der Welt ist.


Frankreich nach dem Kriege. La Rochelle und Bordeaux sind geblieben, irgendwo
außerhalb des Bildes ist auch noch die den Franzosen belassene Hauptstadt Paris
existent.

Das Haupt der Welt: Sankt Petersburg!

Donnerstag, 16. November 2017

Wiederaufbau

Der Nidaroser Stadtkern ist fast saniert. In den Außenbezirken herrscht aber
noch Chaos!


Nachdem nun in meiner aktuellen Partie schon wieder einige Zeit Frieden herrscht, schreitet auch der Wiederaufbau meiner Hauptstadt Nidaros voran. Das Stadtzentrum ist schon wieder relativ schön hergerichtet, und Schritt für Schritt verschwinden auch die verkokelten Ruinen aus dem Stadtbild. Die alten Bezirke werden wieder hergestellt und die Bevölkerung wächst wieder. Möge der Stadt der Frieden erhalten bleiben und sie blühen!


Der Aufbau schreitet voran: Der heilige Bezirk (unterhalb der Hochhäuser)
hat seinen Schrein und die Stabkirche bereits wieder in alter Schönheit.

Mittwoch, 15. November 2017

Zweiter Brüsselkrieg, Halskratzen

Wieder ein kurzer Bericht aus meiner aktuellen Civilization-6-Partie, in der ich, wie vor kurzem erwähnt, Norwegen bin.

Nachdem ich vor einiger Zeit meinen Verbündeten, den Stadtstaat Brüssel, mit militärischen Mitteln vor einer Annektion durch die benachbarten Amerikaner retten konnte, herrschte länger Frieden. Norwegen verfolgte sein Projekt, die letzten unbesiedelten Flächen auf dem Planeten mit fleißigen norwegischen Kolonisten zu besiedeln, gab sich der Verbesserung der heimischen Infrastruktur hin, und niemand rechnete damit, dass der aggressive US-Imperialismus wieder aufleben könnte.

Die Weltgemeinschaft sollte sich täuschen! Erneut drangen US-Truppen unprovoziert auf das Territorium Brüssels ein. Nach einer kurzen Debatte entschied das norwegische Parlament (bzw. der faschistische Großrat, oder so, denn ich muss zu meiner Schande gestehen, die Regierungsform Faschismus eingeführt zu haben, ungeachtet meiner eigentlich relativ zivilisierten Politik...), erneut zu intervenieren. Es folgte eine Kriegserklärung an Amerika.

Der so entfachte Krieg sollte sich als blutiger und größer erweisen, als der 1. Brüsselkrieg. Das norwegische Volk musste die heftige Bombardierung seiner Städte hinnehmen. Nach einer Zeit griffen die Amerikaner sogar zu Massenvernichtungswaffen: Auf die norwegische Hauptstadt Nidaros wurde die erste amerikanische Atombombe abgeworfen. Ungeachtet dieses Tabubruches, der Norwegen im Übrigen die Solidarität der Weltgemeinschaft einbrachte, hielt das norwegische Heer an der Belagerung von Los Angeles fest. Zeitgleich arbeiteten norwegische Forscher fieberhaft ebenfalls an der Fertigstellung einer Atombombe. Dies gelang einige Zeit später und ein Vergeltungsangriff auf eine der größten amerikanischen Städte, San Antonio, folgte.
Nach heftigen Kämpfen schließlich konnte auch Los Angeles von den Norwegern eingenommen werden. Die norwegische Offensive richtete sich nun auf die Einnahme von New Orleans.

Hier nun stellten sich Schwierigkeiten ein. Erste Anzeichen von Rohstoffmangel machten sich bemerkbar, die fanatisierte US-Führung griff weiterhin erneut auf den Einsatz von Nuklearwaffen gegen die ohnehin schon hart gebeutelte Stadt Nidaros zurück.
Ungeachtet dessen ging die Belagerung von New Orleans weiter...

Schließlich siegte vorerst die Vernunft: Unterhändler Amerikas und Norwegens handelten einen Friedensvertrag aus, der neben der Übergabe wertvoller amerikanischer Kulturschätze an Norwegen hohe Reparationszahlungen, sowie das permanente Abtreten von Los Angeles und die Übergabe von New Orleans an Norwegen festlegte. Nun herrscht Frieden, auch wenn Teile der Spielwelt in Trümmern liegen und Städte wie Nidaros und San Antonio erst wieder aus der Asche hervorklettern müssen. Das Misstrauen ist groß. Wird der Frieden diesmal halten?


Teile der Spielwelt nach Abschluß des norwegisch-amerikanischen
Friedensvertrags




Die verkohlten Reste der norwegischen Hauptstadt Nidaros

Hinweis: Für Nicht-Civilization-Spieler könnte sich das alles verwirrend oder gar empörend lesen. Leider ist der Autor dieses Online-Tagebuch der Civilization-Spielreihe seit dem ersten Teil in den 90er Jahren verfallen. Daher kann ich über evtl. entstehende Empörung/Verstörung/Verwirrung leider nur mein größtes Bedauern äußern.



Was gibt es sonst? Ich habe ein bisschen Halsweh und fühle mich sehr müde. Ungetrübt jedoch ist meine Hoffnung, trotzdem  bei guter Gesundheit zu verbleiben.

Sonntag, 12. November 2017

Worte in Novembergrau

Im Bild: Das Wetter!

Die Kälte der letzten Tage hat heute ihren vorläufigen Höhe- bzw. Tiefepunkt erreicht. Aus den Himmeln fällt eine kalte, nasse Mischung aus Wasser und gefrorenem Wasser herab. Ekelhaft! Da freue ich mich sehr über meine neulich erstandene Regenhose. Nach wie vor hält sie mich (im Gegensatz zu meinen Jacken, die nur bedingt und für eine Zeit lang wasser abhalten können) bei Regen auf dem Rad trocken, und so war der Weg vom Gottesdienst nach Hause heute trotz stärkeren Regens nicht so unangenehm wie früher.

Wenn ich nicht gerade hier sitze, den Verfall der Sitten beklage und dazu extreme Heavy-Metal-Musik höre (z. B.), spiele ich eine ganz amüsante Partie Civilization 6.
In dieser führe ich die Nation der Norweger. Mein Staat ist unter den minder hochentwickelten Nationen, nichtsdestotrotz habe ich einige Achtungserfolge wie den Bau der Wunder "Kolossus", "Waffenkammer der Stadt Venedig", des Bolschoi-Theaters und des Eifelturms erzielt. Meine Nation grenzt unter anderem an die USA. Deren Führer ist ein blutgeifernder Tyrann, dessen Ziel es zu sein scheint, die umliegenden Stadtstaaten zu unterwerfen.
Eines Morgens überschreiten die Amerikaner auch die Grenze zum Stadtstaat Brüssel. Im Weißen Haus rechnet man mit einem kurzen Blitzkrieg und einer problemlosen Integration Brüssels in die eigene Nation. Bei vergangenen Annektionen haben auch die Nachbarländer immer schön geschwiegen. Doch diesmal geschieht das unerwartete: Norwegen, das gute Beziehungen zu Brüssel pflegt, tritt auf der Seite Brüssels in den Krieg ein, und norwegische Truppen greifen die Amerikaner an...

...und wenn ich nicht Civilization 6 spiele, lese ich mit großem Vergnügen "Morbus Kitahara" von Christoph Ransmayr.

Schönen Sonntag!


Mittwoch, 2. August 2017

Die Stützen der Gesellschaft im Hochwald auf der Suche nach einer eigenen Religion...

Regensommerlicht durch die Egidier Fensterfront


So. Vor ein paar Tagen habe ich, wie berichtet, den 6. Teil der Civilization-Reihe installiert, und ich bin sehr fröhlich darüber, dass besagtes Programm auch auf meinem Rechner funktioniert. Ab und an ruckelt es etwas, aber ich bin ganz optimistisch, das mit einer Absenkung der allgemeinen Leistungsoptionen wie Auflösung und Co. in den Griff zu bekommen.
Aktuell spiele ich eine Partie als König Harald von Norwegen. Mein Volk floriert (vielleicht finde ich einen Weg, einen brauchbaren Screenshot bei Gelegenheit hier einzufügen) und ist auf der Suche nach einer eigenen Religion. Meine Nachbarn, die Ägypter, versuchen indes schon heiter, meine Bürger zum Sikhismus zu bekehren...

Mit großem Genuß oder großem Interesse habe ich (angeregt von Werkraums "Early Love Music") dieser Tage "Der Hochwald" von Adalbert Stifter gelesen.

Ebenfalls gelesen, teilweise mit Entsetzen, teilweise mit Vergnügen, wurde meinerseits in Teilen der FAZ-Blog "Stützen der der Gesellschaft".

Jetzt ruft ein Eintopf, der vom Herd genommen werden will. Dahin ich eile! Gute Nacht, gute Nacht!

Sonntag, 30. Juli 2017

Civilization VI

Ein historischer Moment: Soeben installiere ich Civilization VI auf meinem Computer. Wird es funktionieren?

Mittwoch, 1. März 2017

Bad Staffelstein

Berühmtes Panorama, wenigstens auf dem Trafohäuschen


Die letzten Tage verbrachten wir in geheimer Mission im Ort Bad Staffelstein, wo es allerhand interessante Straßennamen wie "Am Schrank" und "Herrgottsmühle" gibt. Der ursprüngliche Plan war eine Wanderung mit anschließendem Thermenbesuch gewesen. Leider hat es dann wegen höherer Gewalt nicht mit der Wanderung geklappt. Stattdessen ein Spaziergang durch halben Regen, an Hunden vorbei, und Feldern, und trockenen Brunnen Ende Februar.

Der Thermenbesuch war dann aber wieder sehr schön, da die Sauna dort recht schön gestaltet ist.

Jetzt, wieder hier angekommen, widme ich mit der Wäsche, und habe im Hinterkopf eine Civilization-5-Partie, bei welcher ich das inoffizielle Spielziel verfolgen will, möglichst viele wahnsinnige Gigantobauten zu errichten (Weltwunder, Monumente, Straßenverbindungen zu allen vorhandenen Stadtstaaten...). Na dann gute Nacht!

Samstag, 22. Oktober 2016

Civilization am Samstag

Es folgt ein (kurzer) Bericht über meine aktuelle Civilization-2-Partie mit dem Szenario "Crisis of the new world order". Leider muss ich sagen, dass ich wohl nicht mehr lange weiterspielen werde. Ich denke darüber nach, das Szenario selbst nochmal zu verändern, weil ein paar Spielfeatures, die der Macher eingebaut hat, wieder regelrecht hirnverbrannt sind. Aber dazu möglicherweise im Laufe meines kurzen Abrisses mehr.

Europa 2033

Lage: Wir schreiben das Jahr 2033. Das von mir gespielte Russland hat mittels diverser Überraschungs- und Überwältigungsangriffe mit Fallschirmjägern einen respektablen Teil Mitteleuropas besetzen können. In Deutschland hält sich nur noch der Nordwesten, Finnland wurde vor kurzer Zeit besetzt, und in Skandinavien findet eine Landungsoperation statt.

Die enorme Umweltverschmutzung, die gerade von Russland ausgeht, hat mittlerweile zu einer mittleren ökologischen Katastrophe geführt. Globale Erwärmung und Verseuchung von Böden und Atmosphäre führten zu einem Waldsterben. Ungeachtet dessen unternimmt "mein" Russland schon aus finanziellen Gründen keine Maßnahmen zum besseren Schutz der Umwelt. Ein paar Ingenieure, die zu Beginn des Spieles damit betraut waren, Verschmutzungen zu beseitigen, wurden längst vom Feind aus dem Spiel bombardiert. Böse Zungen behaupten, Russlande würde die Umweltverschmutzung sogar als eine Art Waffe einsetzen. Die Regierung dementiert: es handle sich um ein globales Problem, das auch nur global von allen Nationen gelöst werden könne.
Allein, eine solche Lösung liegt fern: schon an die 10 Waffenruhen und Friedensverträge, die ich mit den Nationen des Westens geschlossen hatte, wurden kurz darauf wieder von diesen gebrochen...



Waldsterben und Versteppung in Sibirien

Die direkten Folgen der globalen Umweltkrise












In China tobt weiterhin ein Bürgerkrieg zwischen Kommunisten und westlich orientierten Chinesen. Inzwischen hat sich (neben Russland, das von Beginn an involviert war) auch Indien eingemischt. Auch haben sich die Kämpfe auf ganz Südostasien ausgeweitet, Korea ist (s. Bild) an die Kommunisten gefallen, Manilla war zeitweise von kommunistischen Soldaten besetzt. Ein Regionalbürgerkrieg?


Der chinesische Bürgerkrieg im Sommer 2033

Die USA, mit denen sich Russland auch unverschuldet im Krieg befindet, haben mittlerweile eine Spezialwaffe entwickelt, einen Kampfsatelliten. (... welcher auch der Grund ist, warum ich trotz aller möglichen interessanten Entwicklungen das Spiel eventuell nicht weiterspielen werde. Eine nahezu unzerstörbare Einheit, die ich selber nicht bauen und auch nicht erforschen kann, ist ein sehr ernstzunehmender Frustfaktor. Und ärgerlich, weil solch ein Satellit geringfügig an den Haaren herbeigezogen erscheint.)
Mittels dieses Satelliten werden große Kampferfolge durch Amerika erzielt. Zum Schluß geschieht auch noch das undenkbare: Im besetzten Finnland havariert ein Kernreaktor. Das Katastrophenszenario ist "perfekt"....



Reaktorunglück in Finnland







Anmerkung: ein weiterer großer Schwachpunkt des Szenarios ist die, wie ich finde, übertrieben eingesetzte Erstellung von gegnerischen Einheiten mittels im-Spiel-Events. Civilization 2 hat eine eingebaute "Einheitensperre", ab einer gewissen Menge Einheiten kommt also im Spiel nur noch eine Meldung, dass keine neuen Einheiten mehr erstellt werden können, und man solle doch welche auflösen. Nun hat der Ersteller des Szenarios mittels Events festgelegt, dass jede Runde für die "Barbaren" (also rein computergesteuerte Einheiten, die nur dazu da sind, Verwirrung und Probleme anzurichten, was ja auch ein gutes Feature des Spieles ist, aber nur, wenn man selbst trotzdem noch Einheiten bauen kann..) ungezählte neue Einheiten entstehen. Ich glaube, dass auch die computergesteuerten Spieler Einheiten auf diesem Weg erhalten. Und es ist einfach unfair, wenn man selbst keinen Nachschub mehr produzieren kann, die anderen Spieler aber mittels Spieleingriff massig Material erhalten... Auch das müsste geändert werden.

So weit der Bericht aus meiner Civ-2-Partie.

Freitag, 30. September 2016

Civilization am Freitag

Heute möchte ich eine aktuelle Civ2-Partie vorstellen, die ich spiele.
Ausgangspunkt ist das Jahr 1991, die Sowjetunion ist zerfallen, Deutschland wiedervereinigt, etc.
Im erwähnte Spiel habe ich die Rolle Russlands übernommen und von Beginn an einen relativ fragwürdigen und aggressiven Kurs vertreten. Während der 90er Jahre konnte ich mir weite Teile der GUS-Staaten sichern und sie Russland einverleiben. Diplomatisch konnte eine Allianz mit der europäischen Union erreicht werden, sodass vorerst Frieden herrschte. Herrschte.

Wirtschaftlich stellte sich die Lage meines russischen Spielers desaströs da. Mein sehr hohes Staatsdefizit hätte mich sicher in den Bankrott geführt, hätte nicht der Entwickler des Szenarios (welches übrigens "Crisis of the New World Order" heißt) per Spiel-Events festgeschrieben, dass Russland in unregelmäßigen Abständen Geld erhält ("ausländische Investoren").

Während der 90er versuchte ich, meine Wirtschaft irgendwie am Laufen zu halten, während sehr hohe Umweltverschmutzung zu immer weiter steigender globaler Temperatur führt.

Soweit zu den friedlichen Zeiten...
A day that will live in infamy...
Nachdem sich zum Jahrtausendwechsel die diplomatischen Beziehungen zur EU verschlechterten und die glorreiche Russisch-Westeuroäische Allianz in die Brüche ging, geschieht im Januar 2002 das Unfassbare: die EU erklärt Russland den Krieg. Im westlichen Teil Russlands gehen infolgedessen Raketen nieder, Städte werden bombardiert und angegriffen. Die Weltgemeinschaft handelt und ein hastiger Waffenstillstand wird teils mit Druck durchgesetzt. Dieser hält aber nur kurz, da Russland Vergeltung für den feigen Angriff sucht, und die Vereinbarung kurzerhand bricht. Ein von der russischen Öffentlichkeit nicht unkritisch gesehener Schritt, allerdings verteidigen die Machthaber im Kreml ihre Entscheidung mit dem Ruf der Nation und weisen auf die in den Folgejahren geglückte Eroberung Wiens durch russische Truppen hin.

Verschiedene Versuche, ein Waffenstillstandsabkommen auszuhandeln, verlaufen im Sand. In der Mitte Europas herrschen nun über 10 Jahre Krieg. Nach der Eroberung Wiens durch Russland kann keine der Parteien weitere Gebietsgewinne erzielen. Zermürbender Stellungskrieg, der das Land verheert. Die einstige Millionenstadt Prag beispielsweise wird auf die Bevölkerungsgröße Ulms reduziert. Wo einst Touristen wanderten, sind nun die Fenster vernagelt, russische Truppen haben sich im Stadtkern verschanzt, um Prag gegen die fortwährenden europäischen Angriffe zu verteidigen.

Europa ca. 2009 - 2010.




















Auch im fernen Osten ist die Lage brisant. Nach mehreren Angriffen durch die Volksrepublik China ist Russland inzwischen bis Peking nach Süden marschiert, und hält dort große ehemals chinesische Gebiete besetzt. In China wütet ohnehin seit Jahren ein Bürgerkrieg zwischen einer südchinesischen Rebellengruppe, die von den asiatischen Staaten unterstützt wird, die sich eher nach Westen orientieren, und der Regierung in Peking.

Die Situation im chinesischen Bürgerkrieg ca. 2010.





















2012 bringt eine scheinbare Wende. Russland gelingt es erstmals, nach radikalen Streichungen im Haushalt, die größtenteils furchtbar ins Bildungswesen eingreifen, einen Haushalt ohne neue Schulden vorzulegen.

Auch an der europäischen Front gelingt es, die Offensive neu zu ergreifen. Nach mehrfach gescheiterten Versuchen, Berlin zu erobern, sieht es eine Zeit sogar danach aus, als könnten die Westeuropäer die russischen Truppen aus Europa vertreiben. Planspiele kalkulieren gar einen Rückfall bis auf die Grenzlinien von 1991. Die Führung im Kreml ernennt daraufhin einen neuen Befehlshaber für Westeuropa, der eine neue, sehr auf Mobilität und Überraschung ausgerichtete Taktik etabliert. Geziele Fallschirmjägeroperationen ermöglichen es Russland, Berlin im Januar 2017 einzuschließen.

Russische Fallschirmtruppen haben Berlin eingeschlossen...
















Ausgewählte und erfahrene Infanterie- und Artillerieregimente rücken daraufhin in einem überraschenden Vorstoß von Warschau aus vor, und überwältigen die Verteidiger Berlins. Noch im selben Monat fällt Berlin an die russische Armee...



...und im Januar 2017 fällt Berlin!











Bin nun gespannt, wie es weitergehen wird. Gerade die Umweltverschmutzung dürfte im Spiel bald weiteren Tribut fordern. Aber das passiert, wenn die Mächtigen aus Machthunger vor globalen Problemen die Augen verschließen.

Montag, 12. September 2016

"In Omnia Paratus"

"In Omnia Paratus"


Nachdem mich der Entwickler des Civ-Clones "C-Evo" gestern zur Weißglut brachte, indem ich nämlich feststellen musste, dass sich das Spiel, wenn die maximal vorgesehene Rundenzahl erreicht wurde, nicht fortsetzen lässt, versuchte ich etwas ganz albernes:

Aus dem Keller suchte ich mir meine Civ2-Multiplayer-Gold-Edition-CD aus dem Jahre 1998 ("Läuft unter Win95/98"), legte sie ein, um einen Installationsversuch zu unternehmen. Ich war ziemlich sicher, dass es nicht funktionieren würde, da die CD sehr zerkratzt ist, und ich auch mit irgendeiner Fehlermeldung und Absturz rechnen konnte...

Aber: nichts dergleichen passierte. Ich konnte das Spiel problemlos installieren, und es funktioniert auf meinem PC nun. Mit großer Freude habe ich dann noch festgestellt, dass viele der Fanseiten, die ich früher besuchte, noch existieren. So konnte ich die meisten Szenarien, die ich damals spielte, noch finden. Werde evtl. über die ein oder andere Partie mal etwas berichten.

Solange weiße ich auf die Geschichte des 10jährigen Civ2-Matches hin...

Montag, 5. September 2016

Civilization

Das Wochenende ist aus, mein persönlicher Text ist auch fertig (veröffentlich wird er aber noch nicht, weil er noch gegengelesen werden soll, ich außerdem noch ein paar Kleinigkeiten überarbeiten will.), und ich selber bin auch schon etwas lädiert, wogegen aktuell der vor ein paar Wochen vorgestellte Cubita-Kaffee von El Puente eingesetzt wird.

In meinen letzten Urlaubstagen hatte mich eine ziemlich massive Laune befallen, nämlich der Wunsch, wieder Civilization 2 zu spielen. Da ich meine Originalkopie der Gold-Edition von 1999 nicht mehr finde (und auch zweifelhaft ist, ob sie bei Installation überhaupt auf meinem aktuellen Betriebssystem lauffähig wäre...), waren die "Schnäppchenpyramiden" diverser Multimedia- und PC-Märkte meine letzte Hoffnung. Diese hat sich allerdings auch inzwischen zerschlagen.

So ersetze ich momentam mit C-Evo, einem freien Civ-Klon, der aber leider nicht an den Funktionsumfang des Originals herankommt, was das Editieren angeht (eigene Szenarien bauen, Landkarten bauen, Einheiten verändern, mittels Basic Im-Spiel-Ereignisse programmieren...), trotzdem in manchem ausgereifter ist.

Aktuell bin ich in einer Partie im Jahr 2393 angekommen, und bereite mich darauf vor, Russland mittels Überraschungsangriff vom Bau des ersten interstellaren Raumschiffes abzuhalten...
Und eine eigene Karte von Süddeutschland ist im Bau.

Mal sehen, was die Zukunft bringt.


Die Deutsch-Ägyptisch-Spanische Föderation während der
Vorbereitung des Angriffs auf Russland

Baustelle meiner Süddeutschland-Karte. Im Bild die Grenzregion
zwischen Nordbayern und Baden-Württemberg (die kleine
Burgen da sollen die Landesgrenzen besser sichtbar machen).
In Hessen, Thüringen und Sachsen ist noch größtenteils Ozean...