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Dienstag, 28. Juli 2020

Kurzer Abstecher nach Weißenohe


Den heutigen freien Tag genutzt, um mal kurz "raus" zu fahren. Nach Weißenohe und zur Lillachquelle. Schön war's!



Klosterkirche in Weißenohe
Die Lillachquelle bei Weißenohe

Sonntag, 22. September 2019

Freilandmuseum Bad Windsheim

Sonnigen Septembertags Flügel trugen die Begleitung und mich heute in das Städtchen Bad Windsheim, wo wir das Freilandmuseum besuchten und eine schöne Zeit, nicht ohne Melancholie, genossen.

Auch der Ort selber ist in Teilen malerisch und strahlt eine gewisse westmittelfränkische Fröhlichkeit aus, herwehend  schon von den Weinbergen.

Vor dem Windsheimer Rathaus hat man ein frühmittelalterliches Gräberfeld ausgegraben und mit Glasdach versehen, sodass man nach einem Eiscafébesuch den Ahnen ins Grab gucken kann. Nunja... Ich weiß nicht, ob mir das an deren Stelle recht wäre. Der ewige Schlaf zählt aus meiner Sicht doch zum höchst privaten Lebensbereich.

Zum Schluss zogen Wolken auf, von West, Musik aus einer Blaskapelle und ein einfahrender Zug.


Bad Windsheimer Marktplatz

Im Freilandmuseum

Über eine schöne Mauer geschaut

In tiefer und schwarzer Küche

Samstag, 9. Februar 2019

Bestellung bei Opus Abscondi

Siehe Bild!

Vor einiger Zeit hatte ich mir das Album "Les Sentiers Éternels" von Art Abscons im Webshop von Opus Abscondi gekauft. Nun ist es geliefert worden und in wenigen Sekunden werde ich es testhören. Mal sehen! Bin gespannt!

Donnerstag, 31. Januar 2019

Bioregionalismus

Habe heute diesen Artikel entdeckt, der sich mit dem sogenannten Bioregionalismus beschäftigt. Es gibt diese Idee, soviel muss ich dazu sagen, in verschiedenen Ausprägungen, und nicht mit jeder Spielart würde ich mich jetzt unbedingt sympathisierend erklären...

Aber die Frage gefällt mir und macht mich gleichzeitig betroffen:

"Bist du mit dem Ort, an dem du lebst verbunden und bist du dort verwurzelt?"

Das bringt Fragen mit sich wie wieviel man über die Kultur, die Traditionen, die Wurzeln der Menschen am Wohnort weiß und inwieweit man sich mit diesen identifiizert. Oder auch inwieweit man über Wissen zu den verbreitetsten regionalen Tier- und Pflanzenarten verfügt. Kann man sagen, wann das nächste Mal in der Heimat Vollmond sein wird? Weiß ich, woher genau das Trinkwasser kommt, das ich mir täglich aus der Leitung zapfe? Was tue ich, um mich mit dem Ort, an dem ich lebe, tiefer zu verbinden? Es gibt bestimmt Leute, denen es relativ egal ist, wo sie wohnen. Wo die Arbeitsstelle einen hinführt, da wohnt man. Da wird die Umgebung eher aus der Perspektive der Prüfung auf Zweckmäßigkeit und Funktionalität betrachtet. Ich breche jetzt den Stab nicht über solchen Menschen. Ich für meinen Teil aber liebe diesen Ort, an dem ich lebe, und ich stelle bestürzt fest, wie wenig ich trotz allem eigentlich über die grundliegenden Rahmenbedingungen des Seins hier weiß... Ein Auftrag?

Sonntag, 27. Januar 2019

Verein Deutsche Sprache

Soeben habe ich, um mich im kleinen Rahmen meiner Möglichkeiten für den Erhalt meiner westgermanischen Mutter- und Vatersprache Deutsch einzusetzen, einen Antrag auf Mitgliedschaft im Verein Deutsche Sprache e. V. gestellt. Seit einiger Zeit erhielt ich schon deren Infobriefe und fand die Arbeit des VDS gut und wichtig, gerade in Zeiten, in denen die deutsche Sprache bedroht wird durch verrückte Sprachzerstörungsmaßnahmen wie merkwürdige unlesbare Sternchen in Worten, blöd- und unsinnige Anleihen aus dem Englischen, und in Zeiten allgemeiner Kulturverdrängung. Na mal sehen, bin gespannt!

Samstag, 25. August 2018

Insgesamt

Heute insgesamt gute vier Stunden am Klangbasteleien verbracht. Kann jetzt gerade nicht mehr sagen, was davon gut war, ob und überhaupt. Konzentration? Keine mehr da. Zeit wird es für das Abendbrot.

Freitag, 5. Januar 2018

Flic Flac


Lampenlicht im Foyer



Gesternabend begaben wir uns in ein auf dem Volksfestplatz stehendes Zelt, um eine Aufführung des Zirkus (ist das noch ein Zirkus?) Flic Flac zu bewundern. Ich weiß nicht, wie es dem evtl. Leser geht, jedenfalls bin ich ein Mensch, der normalerweise eher nicht im Zirkus ist, vielleicht das ganze Konzept "Zirkus" ein bisschen angstaubt findet. Nun, jedenfalls hat mich hier etwas erwartet, das ganz anders ist, großartig anders. Das klingt jetzt wage, und bestimmt kann das nicht alle Welt nachvollziehen, aber mir war's so, als öffnete sich da eine Tür zu einer ganz neuen wunderbaren Art der Unterhaltung. Anders kann ich es nicht sagen.

Der Abend jedenfalls war sehr gelungen. Auf dem Heimweg spiegelte sich noch Lampenlicht in Bächen aus Regenwasser, dazwischen Menschen in Emotionen, dahinter drohend der Torso der Kongresshalle, und kein Mond, nur elektrischer Zauber über allem hingebreitet.