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Freitag, 31. Dezember 2021

Jahr 2021, nicht mal deine treuesten Fans werden dich vermissen

Jahreswechsel (Serviervorschlag)


 
Das Jahr 2021 endigt sich. Die Guten ™ sind  noch besser ™ geworden und die Bösen ™ auch noch schlechter ™. Und wir haben alle toll zusammengehalten ™, ist ja klar. Ich will jetzt garnicht zu sarkastisch werden, es gab ja auch wirklich Gutes (nicht als stehender Begriff vom Moralgerichtshof geschütztes) und Freude und all das. Und vielleicht wird 2022 auch wieder wirklich Gutes (nicht als stehender Begriff vom Moralgerichtshof geschütztes) bringen? Hoffe es sehr.
Es sei wie es ist, all die Lichtbringer und ihre Dunkelmänner, die stehenden Begriffe, das verdammte Jahr mit seinen vermeintlichen Wellenbrechern und seinem Weichgespülten, mit Not, Tod, Elend und dumm Dastehens wie der Ochs vor'm Berg werde ich nicht vermissen. Wäre das ein Grund den Jahreswechsel zu feiern? Ich weiß es nicht. Und ich weiß auch nicht, ob ich es tun werde. Vielleicht sitze ich einfach hier, trinke Abends ein Bier, schaue mir nen Film an und gehe um zehn schlafen. Warum auch so nen Aufriß machen. Jahr 2021, geh mit Gott, aber gehe, nicht mal deine treuesten Fans werden dich wirklich vermissen.

 

 



Freitag, 18. Dezember 2020

Jahresrückblick 2020

 
Obwohl ich noch nicht einmal besoffen oder andersweitig berauscht oder weggetreten, habe ich mich nun dazu entschlossen, wo das Jahr in die Abschlußkurve geht, Rückschau zu halten, soweit das geht, und einfach mal so zum Spaße zu überlegen, was war oder was Ansatz geblieben ist. Kaffee eingeschenkt und heiter losgelegt:

Persönliches literarisches Highlight:

Ganz klar "The Wheel of Time" von Robert Jordan!

Musikalisches Highlight:
Äh... Schwer zu sagen. Vielleicht "Om Undergång och de Tretton Järtekn" von Wagner Ödegård? Hab letztenendes garnicht so viel neue Musik gehört.

2020 trotz allem geschafft:
Der Kirchenwechsel/Wiedereintritt. Wenn ich jetzt nachdenke, wie kompliziert das gerade wegen der verschiedenen Einschränkungen so war, finde ich es doch ziemlich cool, es so durchgezogen zu haben.

Gute Momente 2020:
Kurzausflug nach Freystadt und Neumarkt im Frühherbst, die ein oder andere abendliche Runde mit dem Rad zum Sport, Rollenspielrunden, die trotzdem möglich waren.

Nicht gebraucht hätte ich...
Ganz klar, die Pandemie und alles damit zusammenhängende. Auch den unerwarteten Krankenhausaufenthalt und alles drumherum hätte ich gerne gestrichen. Überhaupt alles was mit Krankheiten jeder Art zu tun hatte...
Glaube abgesehen vom persönlichen Aspekt hätte ich auch diese immer noch fortschreitende Polarisierung und Hyperpolitisierung, Besserwisserei und das Strebertum allerorten nicht so wirklich gebraucht.

Mehr gewollt hätte ich von...
Sozialen Kontakten, Konzerten, Rollenspielrunden, Fantasy jeder Art, Bewegung und Natur.

Hoffnungen für 2021
Natürlich der Weltfrieden, die Weltrevolution, die totale Verkehrswende und dass Wolf und Lamm sich jetzt endlich ... und Gras frisset der Leu... und die Zeichen stehen ja eigentlich auch ganz unabstreitbar dafür und ... wenn nur das Volk und die Politiker jetzt... blabla ... Nee, also eigentlich habe ich sowas wie "Hoffnungen" nicht, im Sinne von rosa Wunschkonstrukten, haha. Ich würde mich freuen, wenn das Leben wieder ein Stück normaler wird. Und wenn das so kommen sollte, habe ich auch was vor. Pläne. Das, was ich nicht planen kann, macht Gott oder das Schicksal. Nicht ich.


Dienstag, 31. Dezember 2019

Jahresendpost

Verehrte Zeit- und Festgenossen!

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und hier erfolgt somit der letzte Post in diesem Jahr.
Gestern habe ich es tatsächlich noch geschafft, den zweiten Band des "Herrn der Ringe" (besser: "Lord of the Rings", da ich das Buch in englischer Originalsprache lese) fertigzulesen. Meine aktuelle Leseliste ist dann damit:

  • J. R. R. Tolkien - The Lord of the Rings / The Return of the King
  • Brandon Sanderson - Warbreaker (immer noch)

Auf der von mir sehr geschätzten Seite Bandcamp habe ich dann gestern auch noch Musik erworben, und zwar:


Und damit endet das Jahr. Eine kleine Gesellschaft, auf welche wir, also die DdH und ich, geladen waren, entfällt aufgrund der oben schon in anderem Zusammenhange erwähnten Pestilenz. Somit werden die Abschlussfeierlichkeiten eher überschaubarer und familiärer Natur sein. Was mir jedoch gleich ist. Silvester, was ist das? Für mich ist es im Großen nur ein weiterer Tag, der die Menschen dazu motiviert, irgendwas zu kaufen und irgendwas zu machen. Entweder man rennt herum mit Raclette und einem Raketenarsenal bewaffnet, oder man sitzt irgendwo zeitgemäß protestantisch und jammert und wirbt für "Brot statt Böller" und mahnt, dass ja die Hunde und Katzen. Oder man guckt "Dinner for one" und schläft nach dem zweiten Cognac ein. Wie es eben so beliebt. Jedenfalls ist der Anlass für mich mittlerweile kein wirkliches Hochfest mehr und die Option des Einschlafens nach dem zweiten Cognac hat so ihren Reiz.
Richtige Vorsätze habe ich eigentlich auch nicht. Ich möchte noch eine Weile mit dem Sport weitermachen (was auch bis ins Frühjahr so erstmal kein Problem ist, da ich eh bis dahin bezahlt habe und gebunden bin). Ich bin gespannt, was in Sachen Gemeinde passieren wird. Kann mir da momentan garnichts vorstellen. Und wenn meine Beyond-the-Wall-Gruppe beisammenbleibt, fände ich das wunderschön. Ansonsten warte ich einfach ab und lasse alles auf  mich zukommen. Gute Nacht, Erde.


Montag, 31. Dezember 2018

Jahresende

Das Jahr 2018 geht unter


Das ist er nun, der letzte Tag im Jahr 2018. Kann nur bekräftigen, was ich die letzten Tage immer wieder geschrieben habe. Was soll sich in so kurzer Zeit auch ändern?

Ansonsten warte ich noch auf die Übersendung meines Spieles, habe inzwischen aber einige Hinweise, dass das einige Zeit dauern könnte, was ich natürlich nicht hoffe, weil ich sehr ungeduldig bin, aber wenn es so ist, dann ist es so. Abwarten!

Pläne für heute Abend habe ich keine sehr großen. Wenn es nach meinem aktuellen Gefühl ginge, würde ich einfach hier sitzenbleiben und warten, bis mich jemand wegkehrt oder aufweckt.

Sonntag, 31. Dezember 2017

Letzter Tag

Der letzte Tag


Heute früh war kurz die Sonne zu sehen, jetzt gibt es wieder Wolken, die da so bedeutungsschwanger über die Stadt fahren. Der letzte Tag, der letzte Abend des alten Jahres. Aha, soso?
Da sollte man jetzt bestimmt positiv gestimmt sein, sich freuen, auf was noch kommen mag. Bin ich auch irgendwo, aber insgesamt ist ein gewisser Hang zur Skepsis in meinen Gedanken festzustellen.
Ich freue mich auf Dinge wie das geplante Onlinemagazin. Auch auf z. B. Erlebnisse in der Natur. Skeptisch bin ich z. B., was das Zwischenmenschliche angeht, auch meine Gemeinde.
Es werden jetzt fünf Jahre, dass ich beschlossen habe, Antworten auf meine Fragen über den Glauben zu suchen. Bin ich fündig geworden? Ich bin nicht sicher. Ich könnte sicherer sein, wenn die Möglichkeiten gegeben wären, eben diese Fragen näher zu beackern. Und diese Möglichkeiten bestehen in großen Teilen leider momentan nicht. Das muss ich einfach mal so feststellen. Ohne großes Lamentieren. Es ist einfach so. Infolgedessen sind dann auch andere Themen irgendwie weiter nach Vorne gerückt.
Vieles hat sich auch eingespielt, ist zur Routine geworden, und auch das sehe ich eher skeptisch. Es bleibt Sehnsucht nach Aufbruch.

Heute im Jahresabschlussgottesdienst (der bezeichnenderweise auch für mich nicht diese Möglichkeit zum Nachdenken wie in den Vorjahren bot) habe ich auch wieder einen Bibelvers für das neue Jahr (quasi als Vorschlag einer Überschrift) gezogen. Dieser lautet:

"Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist."
- Lukas 6,36

Auf gewisse Weise kann ich diesen Vers gut annehmen. Da sind mal keine großen Aufbrüche gemeint. Keine "Gerechtigkeit". Keine gefühlten Forderungen. Barmherzigkeit ist die Haltung angesichts der mangelnden Perfektion der Menschen und Umstände, denen ich täglich begegne. Aber auch angesichts des Mangels an Perfektion und angesichts des Scheiterns meiner eigenen Person in Teilen. Und "...wie auch euer Vater barmherzig ist" bezieht für mich auch die Zusage von Gottes bedingungsloser Barmherzigkeit mit ein.


 Dann zum Abschluss noch ein bisschen Zwangloseres und Lockeres (nach so viel ernstem Zeug):
 In 2017 waren für mich z. B. positiv / habe ich mich gefreut über ...

  • Dass ich (wieder) regelmäßig(er) lese
  • Verschiedene Reisen zu schönen Plätzen
  • Gesundheit

Ich hoffe/freue mich auf/ ... in 2018:

  • Das Online-Magazin "Eiserner Rhein"
  • Mehr in die Natur zu kommen (Wandern, Reisen, Camping)
  • Viel schönes mit der Dame des Hauses gemeinsam unternehmen


So wünsche ich nun Ihnen, lieber Leser, einen guten Übergang nach 2018.

Samstag, 31. Dezember 2016

Jahresendpost

Es geht voran (im Wald nahe Fischbach, im Jahr 2016)...


Das Jahr 2017 ist nun nur noch ein bis zwei Ansprachen, in manchen Fällen auch drei, ein Käsefondue, einen Film, und ein wenig Lärm weit entfernt...

Der Himmel ist blau, die Erde weiß vom Frost, und das Ende scheint in allem ganz versöhnlich zu sein. Und was kommt, das weiß ich nicht.

So beende ich dieses Jahr mit dem genau 100. Post in diesem Jahr, sowie dem 13. Post im Monat Dezember, und wünsche denen, die diese Zeilen lesen, guten Wechsel ins neue Jahr.