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Dienstag, 18. Januar 2022

Nachholen

 
Ich habe tatsächlich seit beinahe einer Woche nichts geschrieben?? Nun will ich ansetzen, dies nachzuholen. Meine Reise gen Norden war sehr schön und interessant und... schön!
Ein seltsamer und magischer Landstrich, soviel muss man sagen. Winters geht die Sonne um 15 Uhr unter, eigentlich liegt gefühlt permanent Schnee und Nebel zieht durch die Lande. Denke im Frühling muß es dort ebenfalls sehr schön und malerisch sein, geeignet für die ein oder andere Wanderung.

Was mache ich dieser Tage, die der Auffrischung und Wiederherstellung dienen? Ich schreibe Postkarten und Briefe aus Papier, schaue mir diverse Serien des nachts an und für morgen plane ich dann eine Wanderung in der Hersbrucker Gegend. Momentan versuche ich, einfach ein bisschen durchzuschnaufen und glaube, dass das bisher auch ganz gut gelingt.


Mittwoch, 12. Januar 2022

Nordwärts

"...der muß ein Wandervogel sein."

 
So geht es denn nun heute los auf meine kurze Reise nach Norden an des Bundeslandes Grenzen. Bin ein wenig aufgeregt und auch gespannt. Die gesamte Weltlage scheint eher nicht zum Reisen zu raten, andererseits rät sie zu allen möglichen Dingen nicht so besonders und ich denke, man muss irgendwann einfach einen pragmatischen Ansatz fahren.
Jedenfalls bin ich gespannt, was mich erwartet. Habe bislang noch keinen Rucksack gepackt und muss eigentlich sogar noch Reisezubehör kaufen. Nunja. Aber ich bin guter Dinge!

Dienstag, 11. Januar 2022

Ein paar Tage...

 
Ein paar Tage zur Auffrischung und ich versuche mein Möglichstes. Habe am Wochenende in Sachen Gründung eines Musikprojektes eine erste Probe absolviert und bin mit einem Freund auf Wanderung gewesen. Ansonsten entspanne ich oder versuche es zumindest.
Morgen geht dann meine Reise an die nördliche Grenze Bayerns, woher ich hoffe, neue und schöne Erinnerungen und Eindrücke mitzubringen.


Dienstag, 4. Januar 2022

Feder und Dint' - Fortsetzung


 
Und weiter geht es mit dem Üben von anständigem Schreiben mit Feder und Tinte. Habe gestern ein kleines Gedicht von Max Alfred Vogel abgeschrieben und freue mich darüber, dass ich gewisse Fortschritte in der Benutzung des Federhalters mache. Wünsche mir, in Zukunft mal einen richtigen Brief auf anständigem Briefpapier auf diese Weise zu schreiben.

Ansonsten regnet es da draußen. Gewisse Ruppigkeiten befallen mein Leben und ich wünsche mir Ruhe. Dennoch plane ich, und zwar eine kleine Tagesreise nach Oberfranken für die nächste Zeit.


Montag, 13. September 2021

Wochenende in Altötting

Basilika Sankt Anna in Altötting


 
Ein sehr ausgefülltes Wochenende in Altötting liegt hinter mir, verbracht mit Gottesdiensten, Andachten, Essen, Trinken, verschrobenen Menschen und dem Nachfahren des König Ludwig (ohne Witz!).

Alles in allem hat mir der Aufenthalt in Altötting sehr gut gefallen. Ich komme aber auch mit Zweifeln und Fragen zurück. Eigentlich ja klar, dass genau nach so einem eindrucksvollen Abschnitt auch Zweifel kommen. Ist das gesund? Ich für meinen Teil habe mir vorgenommen, definitiv wiederzukommen. Gerne auch im Rahmen einer Art begleiteten Wallfahrt mit z. B. Möglichkeiten für Glaubensgespräche.

Nun hat mich der Alltag und das Erwerbsleben wieder und alle möglichen Dinge müssen sich klären und beweisen.

Donnerstag, 9. September 2021

Vorabend zur Altöttingfahrt

Abendstimmung über der Stadt

 
So. Koffer sind fast gepackt. Obwohl es ja nur ein Wochenendabstecher ist, bin ich ganz gespannt, wie es so auf Wallfahrt sein wird, welche Eindrücke, Erlebnisse und Impulse da warten. Freue mich in jedem Fall sehr. Bericht folgt. Vielleicht.


Montag, 31. August 2020

Rückkehr vom Rhein

 

Das Rheintal


Ein paar Tage war ich nun nicht hier, sondern erging mich an den Ufern des Rheines zwecks Erholung. Was ansich auch ganz gut geklappt hat. Die Rheingegend ist recht schön, allerdings muss erwähnt werden, dass sie touristisch meines Eindrucks nach schon bessere Zeiten erlebt hat. Viel Leerstand und etwas Verfall. Vielleicht auch ganz passend. Nun bin ich wieder hier, im trockenen Franken, in den Gegenden, wo man von Wein nichts weiß und wo geistiger Verfall regiert.



Donnerstag, 20. August 2020

Erfrischung

Verspricht auch Erquickung: Frisches Obst.

 

Ein paar Tage, die der Erfrischung dienen sollen liegen vor mir, die genutzt werden wollen. Oder auch bewusst nicht genutzt. Nach dem Wochenende sogar abenteuerlicherweise anderswo, an den Ufern des Rheines. Ansonsten, wer weiß, vielleicht schaffe ich es ja sogar, eine Wanderung hier in der Gegend zu unternehmen, oder einen Abstecher in das schöne Regensburg zu unternehmen, um dort an einem Gottesdienst in der Alten Kapelle teilzunehmen und auf die Wellen des großen und schönen Stromes zu schauen?


Mittwoch, 24. Juli 2019

Rückkunft

Das Reisen ist ja so eine Sache. Einerseits schön. Andererseits auch anstrengend. Gerade auch Reisen mit der Bahn. So viele Menschen auf einen Haufen. Und viele davon vergessen diesen Umstand. Ellenlange Telefonate mit dem Mobiltelefon. Der Mitreisende bekommt jedes Detail mit. Ein Kind schreit irgendwo. Jugendliche spielen laut Musik ab. Der Zug kommt zu spät. Alles das. Und natürlich ist man auch nie der einzige Mensch, der auf den Gedanken des Reisens verfallen ist, sodass die meisten Örtlichkeiten auf dieser Welt ziemlich überrannt sind. Autoverkehr ist ein großes Problem. Nunja... schön war es trotzdem. Ich sichte nun ein paar Sachen. Und dann geht es weiter.

Montag, 15. Juli 2019

Bergwünsche

Die Berge! (Serviervorschlag)

So... der Reisesack ist fast gepackt. Morgen geht es in Richtung des mächtigen Gebirges. Bin sehr aufgeregt und froh darüber.

Auch freut mich, dass momentan die Zeichen nicht ganz negativ für das Etablieren einer mehr oder minder regelmäßigen Aborea-Spielrunde stehen. Mal sehen, was sich da noch so ergeben wird.

Habe heute noch ein bisschen mit dem Other World Mapper herumgespielt und nun erstmalig geschafft, eine schon bestehende Karte als Hintergrundbild einzurichten, was es möglich gemacht hat, deren Umrisse abzuzeichnen, was dann als erster Schritt des Nachzeichnens dieser Karte im OWM sein soll.

Sonntag, also gestern, war auch ganz schön. Aufgrund einer Überdosis an gesellschaftsrelevanten Themen ™ und akuter Unlust, anstelle von geistlicher Orientierung wieder nur quasi das Best-of des aktuellen Feuilletons einer linksliberalen Tageszeitung vorgesetzt zu bekommen, entschied ich mich, nicht in den Gottesdienst "meiner" Gemeinde zu gehen. Stattdessen besuchte ich einen Gottesdienst in einer normalen evangelisch-landeskirchlichen Gemeinde, was sich dann als genau der richtige Schritt in diesem Fall herausgestellt hat. Vielleicht nehme ich mir in Zukunft häufiger die Freiheit, einfach mal wo anders reinzuschnuppern. Ist vielleicht ja auch wie in einer Freundschaft. Zwei Personen können nicht 7 Tage die Woche 24 Stunden am Tag zusammensitzen. Da kracht es irgendwann. Hm... mal sehen. Vielleicht bessert sich durch solches Vorgehen ja meine Laune und eventuell komme ich ein paar Schritte weiter.

Wichtig ist aber momentan: Morgen die Berge! Hach, wie ich mich nach diesem Anblick sehne!

Montag, 29. April 2019

Regen am Rhein

Der Rhein am Nachmittag



Ein Wochenende in einem Ort am Rhein. Wetter perfekt, Schnürlregen. Flucht in Cafés und Keller. Gutes Essen, aber etwas eintönig. Gute Geschichten gehört, sehr nette Menschen getroffen, etwas Wichtiges gelernt. Dazwischen dann wieder Sonne, für einen Moment, Schiffe auf dem Rhein fahren melancholisch in Richtung Regenwolken.



Blick aus dem Fenster


Schiff

Mittwoch, 9. Januar 2019

Vorbereitungen für Aborea-Spielabend

Winterwald

Es is garnicht so leicht, einen Rollenspielabend vorzubereiten... selbiges habe ich dieser Tage größtenteils getan. Am Samstag tagt dann eine kleine Testrunde für Aborea das erste Mal.

Draußen schneit es heftig. Morgen folgt eine Winterreise nach Bamberg!

Sonntag, 15. Juli 2018

Planmäßige Rückkunft

Ostsee

Gestern erreichte ich nach neunstündiger Fahrt planmäßig wieder die Stadt Nürnberg, hinter mir eine Woche an den Wassern der Ostsee. Gelernt habe ich etwas über Namen und meine eigenen Reisevorlieben. Gesehen die Küste (natürlich!) und Strandpromenaden, Buchenwälder und den schauderhaften Koloss von Prora, wo einst Hitler ein K.d.F.-Seebad zu errichten gedachte, was aber, wie so viele andere seiner Pläne, scheiterte. Das nie gewesene Bad zerfällt heute, in Teilen wird es zu Luxusappartements umgewandelt, was ich persönlich für eine weitere Dimension der Schauderhaftigkeit halte.

Ansonsten ist dort an der See vieles sehr schön, aber auch sehr anders als in unserer Mittelgebirgslandschaft. Jetzt heißt es mich und die Wäsche sortieren.

Mittwoch, 4. Juli 2018

Ferien

So, jetzt ist es soweit und ich bin in der Ferienzeit angekommen. Leider leide ich an einer leichten Heiserkeit. Hoffe, sie bald wegzubekommen. Am Samstag verlassen wir die berühmte Hundekackestadt Nürnberg für ein paar Tage. Und das habe ich nötig. Heute geht es dann seit längerem mal wieder zur Mittwochsveranstaltung in der Gemeinde.

Montag, 30. April 2018

Rothenburg, Max Alfred Vogel ...

Ein wunderschönes Wochenende in Rothenburg ob der Tauber im Tagungszentrum Wildbad liegt hinter uns. Bilderbuchwetter und interessante Gespräche lassen hoffen, dass sich sowas bald wieder ergibt.

Nachdem ich jetzt lange Zeit hin und her überlegt habe, entschied ich mich gestern dann auch doch noch, das 104 Jahre alte Buch von Max Alfred Vogel zu bestellen, um vielleicht mehr über den Dichter herauszufinden. Sobald ich es habe, werde ich berichten. Abschließend (auch den April abschließend) ein paar Rothenburg- und Taubertalimpressionen.

Im Taubertal

Rothenburg

Die Tauber

Freitag, 27. April 2018

Donnerstag, 28. September 2017

Kelheim und Donaudurchbruch

Blick auf die Befreiungshalle
























Bei schönstem Herbstwetter ein Tag bei Kelheim, am Donaudurchbruch und in Kloster Weltenburg.

Die Sonne schickt jetzt die letzten Male ihre inzwischen rotgoldenen Strahlen über das Land, am Wasser wirkt das Licht besonders mild. Ein paar Vögel durchqueren die Szenerie. Auch auf dem Ausflugsschiff nochmal eine Ahnung von Sommer.

Im Hof des Klosters Weltenburg ist viel los, Gruppen stehen in der Asamkirche, die sie besichtigen, schauen beeindruckt hinauf in die Kuppel, dämmriges Licht im Kirchenraum.



Der Donaudurchbruch















Zurück geht es zu Fuß durch schon ebenfalls rötliche Wälder, vorbei an Marterln. Auf hohem Felsen zeigt sich ein beeindruckendes Bild des Donautals. Eidechsen huschen zwischen den Steinen umher.

Zurück geht es über den städtischen Friedhof und bergab, vorbei an Baumarkt, Supermarkt, Getränkemarkt.



Felsen am Ufer

























Ja, zu dieser Zeit wird nochmal viel gebaut, bevor die Sonne untergeht, und die Zeit diesen Sommer vergisst.




Kloster Weltenburg von Weit

Kiesufer an der Donau

Blick ins Tal der Donau

Und Herbst

Sonntag, 17. September 2017

Römischer Tag in Castra Regina (Regensburg)

"Mosella" des D. Magnus Ausonius
Am Samstag, den 16.09.2017 begaben die Dame des Hauses und ich uns auf eine kleine Reise nach Regensburg, wo wir uns mit ein paar lieben Bekannten getroffen haben.

Für mich war diese Fahrt auch eine hervorragende Gelegenheit, mich mit der römerzeitlichen Geschichte der Gegend (bzw. auch allgemein) weiter auseinanderzusetzen.

Begonnen hat der Tag dann mit dem glücklichen Umstand, dass ich, als wir Zeit bis zum Zug überbrückend die Bahnhofsbuchhandlung aufsuchten, die "Mosella" des Ausonius in der Reclam-Ausgabe entdeckt habe. Hatte Auszüge daraus vor einiger Zeit schon im Internet gelesen, und fand erstens Ausonius' Ruhmesgedicht an die Mosel sehr schön (vor Jahren kam ich auf dem Weg nach Luxemburg mit dem Zug durch das Moseltal und an Trier vorbei, und schon der Ausblick aus dem Zugfenster war herrlich...), zweitens gibt die "Mosella" auch eine Art Fenster frei, durch das man das spätantike Leben in der Gegend um Trier und bis hin zum Rhein sehr farbenfroh und lebendig betrachten kann.



Ergrabenes Stück der Kastellmauer
Kurzum: ich konnte nicht anders und habe mir dieses kleine Büchlein gekauft und die "Mosella" dann auf der Zugfahrt gelesen.

In Regensburg angekommen, o Ironie, regnete es. Nicht ganz Hunde und Katzen, aber die ein oder andere graue Maus flog manisch-fröhlich kichernd an uns vorbei.

Regensburg ist eine sehr interessante und schöne Stadt, wir wanderten durch die Altstadt, besichtigten den Dom und schritten schnell das Welterbezentrum an der Steinernen Brücke ab. Mittagessen nahmen wir in einem kleinen und günstigen Café zu uns.

Vor einer Stadtrundfahrt ergab sich noch die Gelegenheit, einige in den 70ern des letzten Jahrhunderts ergrabene Rester der Kastellmauer des Römerkastells Castra Regina zu bestaunen.





Kastellmauer am Dachauplatz
Nach unserer Stadtrundfahrt nutzten wir noch die letzte verbliebene Stunde Öffnungszeit des Historischen Museums Regensburg, durch die Römerabteilung zu fliegen, die ich sehr gut gemacht und wahnsinnig interessant gefunden habe. (Bei Gelegenheit möchte ich nochmal dort hin und mir mehr Zeit nehmen, nicht "nur" für die Abteilung Römerzeit, sondern auch die restlichen Exponate aus der Stadtgeschichte Regensburgs)

Nach dem Museumsbesuch gingen wir zusammen noch einen teilweise kostenlosen Kaffee trinken, im Anschluß danach klang der Tag (jetzt bei leichtem, melancholischem Licht der Sonne im Frühherbst) bei zwanglosem Entdeckungsbummeln in den Gassen der Stadt aus.

Später am Abend, als wir wieder zuhause waren, öffneten wir noch, passend zum Tag, eine Flasche Elbling (eine sehr alte Weißweinsorte, die es schon zur Römerzeit gegeben haben muss) von der Mosel, bevor es zu Bett ging.
Modell eines Merkurtempels

"D(is) M(anibus) - Den Totengeistern"
- Ein römischer Grabstein






Nachbau eines römischen Wohnhauses
(Zu erkennen die Fußbodenheizung!)
Reste der Porta Praetoria
des Römerlagers Castra Regina
































Der Danuvius / die Donau

Elbling, trocken

Donnerstag, 31. August 2017

Dienstag, 29. August 2017

Impressionen 2



Wikinger

Gewitter

Ludwig und Richard

Abend

Halt!