Habe gestern wieder mal eine Anfrage in Sachen Ahnenforschung gestellt. Mal sehen, was rauskommt. Würde meinen Stammbaum ja schon gerne noch ergänzen. Ansonsten versuche ich, für das "Haus Abendrot" zu schreiben.
Himmel ist grau und eisern. Weiß nicht, was das bedeutet. Bald Schnee?
Freitag, 12. November 2021
Bald Schnee?
Donnerstag, 15. April 2021
Doch weiter wird nach Ahnen geforscht
![]() |
| Morgenruh' am See, der kein See ist... |
Der April ist schon zur Hälfte herum. Doch weiter wird nach Ahnen geforscht. Habe heute ein Standesamt angeschrieben, um an Informationen zu einem weiteren Familienzweig zu kommen bzw. zu erfahren, wo diese Informationen inzwischen möglicherweise gelagert werden.
Ansonsten ist es ganz ruhig, manchmal.
Für morgen habe ich eine Verabredung in meinem lokalen Pfarramt. Hintergrund ist, dass mir das Sakrament der Firmung noch fehlt. In meiner Jugend hat ja der Glauben keine wirkliche Rolle gespielt und somit bin ich auch nie gefirmt worden. Nun möchte ich das gerne im erwachsenen Alter nachholen, und morgen wird das etwas detaillierter besprochen.
Momentan stelle ich für mich öfter fest, dass ich sehr froh bin, dass etwas wie die Kirche existiert. Es gibt ja Zeitgenossen, die sagen, sie bräuchten für ihren Glauben keine Kirche oder Gemeinde, das würden sie alles schon eigenverantwortlich machen, "...und überhaupt, die Kirchensteuer...!"
Für mich besteht bei sowas immer das Risiko, das jemand mehr seine eigene Privatweltanschauung kultiviert, als nach der Wahrheit sucht. Glaube auch, dass man zumindest auf dem christlichen Glaubensweg immer wieder auch Ermutigung braucht, irgendwelche Denkanstöße, die man sich nicht selber geben kann. Natürlich, ich kenne das aus der Vergangenheit gut, dass dieses Gemeinschaftsding auch ziemlich schiefgehen kann. Würde auch auf keinen Fall sagen, dass "Gemeinschaft" für mich heißt, dass ich unbedingt ganz engen Kontakt zu Leuten brauche. Gerade das eigentlich nicht. Nur halt das Wissen, dass man nicht allein ist. Das da auch ein Traditionsschatz ist, auf den man zugreifen kann. Angebote. Aber diese "Laberkiste" ist für mich durch. Das war protestantische Freikirche. Meinungen. Politik. "Wir müssen doch jetzt alle die Stimme erheben" ™ ... Nein, danke.
Eher Rücken stärken. Sich in eine lange Kette von Menschen eingewoben wissen. Das Konzept von halbjährigem Kirchgang (wenn überhaupt) passt für mich nicht. Ich brauche da Input. Muss das feiern. Glaube auf Sparflamme oder als abstraktes persönliches Konzept klappt für mich nicht.
Und andererseits kenne ich aber eigentlich kaum jemanden, der überhaupt diese Privatspiritualität wirklich pflegt. Den meisten ist's wurscht. Schade irgendwie!
Montag, 12. April 2021
Seitenweise Schicksale
![]() |
| Seitenweise Schicksale... |
Am Wochenende habe ich viel Zeit damit verbracht, diverse Kirchenbücher aus der Gegend des Bezirks Bischofteinitz (heute Horšovský Týn) zu durchforsten um weitere meiner Ahnen ausfindig zu machen. Das hat mich nun ein bisschen nachdenklich gestimmt. All die Schicksale und Lebensläufe und zum Schluß steht dann ja quasi eine in der Form vollständig untergegangene Gegend. Finde durchaus, dass das Potential zum Grübeln hat. Gerade jetzt muss sich all das Erfahrene und Gedachte setzen, was ich im Bezirk Bischofteinitz der Jahre 1850-1890 erlesen habe.
Freitag, 9. April 2021
Post aus dem Archiv
Nun habe ich die lange ersehnte Post aus dem Archiv erhalten und es haben sich dadurch wieder ganz interessante Verbindungen und Details aufgetan. U. A. konnte ich nun einen Zweig der Familie in das Sudetenland zurückverfolgen. Dass ich hier sogar noch über das aus dem Archiv erhaltene Material hinaus schnell und überraschend weitere Entdeckungen machen konnte, verdanke ich einer Seite, die u. a. vom Staatsarchiv in Plzen betreut wird und auf der etliche Kirchbücher digitalisiert abgerufen werden können (wenn ich es richtig verstanden habe, wird der so verfügbare Bestand dort auch noch immer weiter ausgebaut). Habe dort ziemlich unkompliziert ein Kirchbuch eben jener kleinen Ortschaft gefunden, aus der ein Teil meiner Ahnen kam. Der Ort, muss man dazu sagen, existiert selber garnicht mehr. Umso froher war ich, so eine tolle Möglichkeit zu haben, hier zu forschen und auch darüber zu wissen, dass diese historischen Unterlagen in guten Händen befindlich sind und nicht dem Verlauf der Geschichte zum Opfer fielen.
Dienstag, 23. März 2021
Ein Vorsatz und Zipfelmützen
![]() |
| So geht der März dahin, der auch genausogut September sein könnte. |
Nun habe ich einen lange gehegten Vorsatz in die Tat umgesetzt: mir zwei (digitale) Alben des Musikprojekts Borg gekauft. Irgendwie sehr seltsame Musik, wie aus einem irren Märchenwald herauskatapultiert. Einem irren Märchenwald auf Koffein. Jedenfalls sehr schön.
Pünktlich zum nächsten Die-Regierung-hat-es-vergeigt-Lockdown (Zitat komischer Politiker von "Die Linke.") über Ostern hat sich nun ein Archiv bei mir gemeldet, welches ich vor einiger Zeit bezüglich Daten zu meiner Urahnschaft angeschrieben habe. Die Daten zu besagter Ahnschaft, so das Archiv, liegen dort in einer hermetischen Kammer unter der Erde vor. Gegen Zahlung eines geringen Entgeltes soll ich diese auch in Kopie erhalten. Habe mich über diese Kunde sehr gefreut und bin gespannt, was genau ich dann von dort erhalten werde. Und ob meine Kenntnisse der alten deutschen Schreibschrift ausreichen werden, es angemessen zu lesen.
Ansonsten mache ich mir langsam auch Gedanken über meinen Geisteszustand. Wie angedeutet, fällt es mir immer schwerer, die Jahreszeit zu bestimmen, wenn ich nicht ganz präzise darüber nachdenke. Es fehlt so jeder jahreszeitliche Orientierungspunkt. Und irgendwie ist und bleibt alles gleichförmig. Ein Wechsel von Zuschlüssen und Aufschlüssen, Impfgipfeln irgendwelcher Impfgipfler mit Impfgipfelzipfelmützen auf ihren knödelförmigen Köpfen, und die Resultate der Gipfel werden nach Abschluß der Gipfel dann auch nie wirklich in die Tat umgesetzt und auch umgehend von irgendwelchen guten Vorschlägen theoretisch überholt. Das Wetter spielt heitere Mimikry und irgendwie hat es immer Wolken, Wolken und Wind. Kein Wunder, wenn einem da langsam die Sicherungen durchbrennen.
Einen schönen Abend wünscht: Der Maulwurf


