Donnerstag, 16. Februar 2017

Donnerstag in hölzernen Latschen

Heute haben wir es wieder mit einer Jahrespremiere zu tun: Das erste Mal im Jahr 2017 ohne Handschuhe Rad gefahren.

Im Imperium Romanum ist nun Merulas Bruder aufgetaucht, und hat sich in den vollkommen sinnlosen Versuch verstrickt, Timesias, einem alten Freund seines verstorbenen Vaters eine üppige Vorauszahlung für Waren aus Spanien abzuschwatzen. Als dann noch der bis dato völlig fremde Hagnon erscheint...

Und freitags (also morgen!) kehr das Manottidil zurück! (Nächster Teil des Romanfragments!)


Ich ende mit einem Gedicht von Friedrich Hölderlin, das ich sehr gerne habe. (Wahrscheinlich habe ich es eh schon irgendwann mal hier gepostet. Dann ist es eine gute Wiederholung!):


Wenn aus der Tiefe kommt der Frühling in das Leben,
Es wundert sich der Mensch, und neue Worte streben
Aus Geistigkeit, die Freude kehret wieder
Und festlich machen sich Gesang und Lieder.

Das Leben findet sich aus Harmonie der Zeiten,
Daß immerdar den Sinn Natur und Geist geleiten,
Und die Vollkommenheit ist Eines in dem Geiste,
So findet vieles sich, und aus Natur das meiste.

           Mit Untertänigkeit
d. 24 Mai 1758.                         Scardanelli.


Montag, 13. Februar 2017

Makronenfrühling



Als die Sonne auf die Erde fiel, und Kokosmakronen auf den Bäumen wuchsen

Heute war, verglichen mit der Finsternis und Kälte der letzten Wochen, die mir die Gesichtshaut abschabten und mein Fahrradkettenöl gefrieren ließen, extrem mildes Wetter zu verspüren. Freundlich glänzte die Frau Sonne den Menschen in der Stadt ins Angesicht, und überall, überall war ein Geruch von Honig und Grapefruit zu erahnen...

Habe mich heute das erste Mal im Jahr in meiner Pause wieder nach draußen gesetzt, auf eine Bank, in meinen kleinen, versteppten Park, wo ich nicht der Gnade der Touristen und Mechaniker ausgeliefert bin. Jubiläum in 2017.

Im Forenrollenspiel Imperium Romanum tut sich auch einiges, selbst, wenn ich in letzter Zeit nicht darüber berichtet habe.
Mein Charakter S. Furius Merula hat inzwischen seine Ausbildung bei der 2. Germanischen Legion in Mogontiacum begonnen, und wird hier gerade auf den Sammelplatz hinausgescheucht, um an einem Tagesmarsch mit Übungsgefecht teilzunehmen. Demnächst mischt sich dann eventuell auch noch Merulas kleiner Bruder ins Spielgeschehen ein, der den väterlichen Weinhandel neu beleben will.

Guten Start in die Woche!



Freitag, 10. Februar 2017

Nächste Runde des Manottidils

Weiter geht es mit der Saga vom Manottidil:
(Teil 1 und Teil 2 hier)



2. Kapitel

Zu der Zeit unserer Geschichte, oder kurz davor, war Venedig eine wichtige Größe im Mittelmeer was den Handel und das Transportieren von allerhand fernsüchtigen Reisenden anging. Die „Papst Laurux IV. und Siebenschläfer“ hatte in den Jahren seit ihrer Jungfernfahrt bereits einige tausend Seemeilen hinter sich gebracht. Datteln von Zypern nach Agios Nikolaos auf Kreta, Olivenöl von Athen nach Nizza, Die Lagerräume und Decks hatten Statuetten aus blassem, adeligem Marmor, Wein, Gewürze, Getreide, verschiedene Tiere und unzählige Reisende hin zu den mannigfachsten Zielen gesehen.

Die Mannschaft der „Papst Laurus IV. und Siebenschläfer“ bestand größtenteils aus ehemaligen Insassen griechischer Besserungsanstalten und stark individualistischen Abenteurern, war eine struppig-bunte Mischung aus Menschen unterschiedlichster Herkunft und Überzeugung. Dementsprechend schwierig gestaltete sich auch der Alltag an Bord des Schiffes.

Als eine der bemerkenswerten Eigenarten ist die Gepflogenheiten der Mannschaft zu erwähnen, in ungefähr jedem zweiten Hafen so lange die Arbeit ruhen zu lassen, bis der gerade diensthabende Kapitän einer Umbenennung des Schiffes zustimmte. Die Gründe, weshalb die Mannschaft dies immer wieder forderte, lag in der bereits angedeuteten Diversität der Ansichten unter den Seeleuten.
Steuerte man beispielsweise eine griechische Insel in der Ägäis an, auf der noch die Dünste verjährten Heidentums zu schnuppern waren, konnte es gut sein, dass zehn Mann berauscht von dem Ambra der antiken Glorie aufsprangen und lautstark forderten, ihr Schiff möge fortan „Königin Iphimedeia im Tempel der Pallas Athene zu Mykonos“ heißen und dies so lange vehement vertraten, bis eine Umbenennung des Schiffes auch durchgeführt wurde. Kurz bevor das Schiff im Hafen der Stadt, in der die Reisen des Manottidil, von denen hier zu erzählen ist, ihren Ausgangspunkt hatten, eingelaufen war, hatte der Schiffsname beispielsweise noch „Heiliger Nikolaus von Myra“ und „Die von Zeus geraubte Europa“ gelautet, bis 70% der Mannschaft auf einer Insel ein katholisch angehauchtes Erweckungserlebnis hatten und das alte Namensspiel in eine neue Runde ging. Seit dem erstmaligen Inseestechen hatten aufgrund der besonderen Umstände demnach geschätzt 41 Kapitäne und 2 Kapitäninnen entnervt das Handtuch geworfen. Man munkelt, dass nicht wenige davon später Einsiedler geworden sind.

Ein neuer Tag war angebrochen, milde Winde bliesen den vereinzelt an Deck des Dampfers stehenden Seereisenden ins Gesicht, eine Schubkarrenladung Delfine sprang hie und da aus dem Wasser, frustriert und gelangweilt von der stillen Einsamkeit der Unterwasserwelten.

Seit Tagesanbruch war auch das Manottidil auf Deck, verfolgt von einem Rattenschwanz neugieriger Reisender, mit denen es eifrig palaverte, wissbegierig auf alle Geschichten über Geschehnisse auf dem Erdenrund.

Unter den Diskutanten tat sich ein honoriger Großkaufmann aus Florenz besonders hervor, der ein wenig an den Neptun des berühmten Neptunbrunnens seiner Heimatstadt erinnerte.
Wann immer das Manottidil einen Satz beendet hatte, gleichgültig zu welchem Thema, sprang genannter Kaufmann wie ein elastischer Schulbub auf und nieder und rief Dinge ähnlich wie „Trefflich! Gut gesagt!“, sodass nach einiger Zeit nicht wenige missbilligende Blicke ihn getroffen hatten.
Seine rege Teilnahme, so muss man sagen, geschah nicht aus reinem akademischen Interesse. Wenn seine kaufmännischen Aktivitäten ihm die Zeit ließen, ging er seiner eigentlichen Passion, der Hobbyzoologie nach. Und in seinen kühnsten der kühnen Träume gelang ihm schlussendlich der Große Wurf: Eine neue Tierart, von ihm entdeckt, nach ihm benannt.
Nur Gott und die Beamten zahlloser Fürstenhöfe wussten, wie viele tausend verschiedene im Unrat lebende Käfer, Würmer, Spinnen und Kröten der ehrwürdige Handelsmann, im falschen Glauben, nun erfolgreich gewesen zu sein, im Laufe seines Lebens bereits diversen Potentaten mit Widmung und Bitte um Kenntnisnahme zugeschickt hatte.

Sollte nun der große Tag gekommen sein? Die Pulsfrequenz des Freizeitzoologen erreicht nie gesehene Spitzenwerte und endlich!, endlich! gelang es ihm durch das beherzte zur-Seite-schubsen zweier bayerischer Nudelholzkrämer direkt vor das Fabelwesen zu gelangen und ihm die Klaue zu drücken.
Gneeeeediger Härr!“ setze er an zu sprechen und klang dabei nicht unähnlich einer Ziege, die sich anschickt, sämtliche Sopranarien aus Händels Orlando gleichzeitig herunterzusingen. „Gneeediger Härr! Und nätürlich gnedige Damé! Wüührden sie mich unter Deeck in den Speisesaal begleiten? Gerne lüde ich Sie zu einer Suppe oder einer kleinen Erfrischung ein!“

Julisanda, der die Seefahrt guten Appetit bescherte, drückte ihrem Ehegatten energisch die Seite, aufdass dieser verstehen möge, was die Stunde geschlagen hätte. So setzte man sich denn unter Deck an einen Tisch, verzehrte mehrere Teller scharfer Suppe und leerte den ein oder anderen Krug besten Weins und war guter Dinge.


-------------------------------------FORTSETZUNG FOLGT!-------------------------------------------

Donnerstag, 9. Februar 2017

Bang goes the knighthood

Die Verwirrung hat ein Ende. Habe mir das Album "Bang goes the knighthood" bestellt.

Und morgen kommt das Manottidil hier zurück! Bis morgen!

Montag, 6. Februar 2017

Hoffnung fällt heute aus

Eigentlich wollte ich heute einen tollen Eintrag über Hoffnung verfassen. Das hätte so wunderbar ins Geschehen gepasst. Aber leider ging das erstmal aus technischen Gründen nicht. Und als die Technik meinem fröhlich mäandernden Geist nachgezogen war, war dieser schon nicht mehr fröhlich, Hoffnungslosigkeit, Ohrensausen, und tumber Gefühlsschnupfen hatten mich übermannt, werte Leser.

Aber stattdessen, was mindestens fast genauso gut ist, wenn wir ehrlich sind, überkam mich große Verwirrung. Und zwar ob der Frage, welches Album von The Divine Comedy ich kaufen soll. Bei dieser Verwirrung bin ich auch  bislang geblieben. Jetzt dann koche ich Abendessen. Kartoffeln mit Gemüseragout auf Blattsalat. Oder so. Prost, schönen Montag!

Freitag, 3. Februar 2017

Freitags, die Rückkehr des Manottidils

Wie versprochen und angedroht, folgt nun der nächste Teil meines Buchs vom Manottidil:
(Teil 1 hier)


Fortsetzung:


Am Rande des Flusses lebte zu jenen Zeiten ein seltenes Wesen, von dem ich nun erzählen will. Besagtes Wesen wurde als Manottidil bezeichnet, wie es dazu gekommen ist, das erfahren wir noch genauer. Das Manottidil, das, wenn man genau ist, zu Beginn dieser Geschichte noch nicht Manottidil genannt wird, sah einem Krokodil nicht unähnlich, nur war es kleiner, kräftig geschuppt mit einem gesunden, rötlichen Teint, und anders als bei einem Krokodil flackerte das Irrlicht milden, freundlichen Größenwahns, wie wir ihn bei Museumsdirektoren kurz vor der Pensionierung oder malenden Postboten finden, durch sein Angesicht, wenn besagtes Manottidil seinem Gegenüber bei einem Glas maltesischen Rotweins tief und forschend in die Augen blickte (was jedoch zu damaligen Zeiten den wenigsten Menschen passiert sein dürfte).
Viele Jahre, wenn nicht Jahrzehnte, hatte das Manottidil unscheinbar auf einer Sandbank des Flusses gelebt, kaum beachtet von der Welt. Es hatte dort seine jetzige Ehefrau Julisanda kennen gelernt, Hochzeit, Hochzeitsnacht und Flitterwochen hatten ebenda stattgefunden. Mit seiner Lage war das Manottidil nicht unzufrieden gewesen und nie wäre es auf den Gedanken gekommen, sich zu beschweren

Eines Tages, das Manottidil war soeben dabei, halluzinierend in seinen gewohnten Nachmittagsschlaf zu versinken, ereignete sich folgende folgenreiche Begebenheit:
Wie eingangs erwähnt, pflegte in der Stadt große Verwirrung zu herrschen, und Ideen jeder Farbe, Form und Größe waren stark nachgefragt im Volk. Diese Erscheinung der Mode hatten sich findige Buchdrucker und Verlage zu eigen gemacht und entsendeten regelmäßig würdig gekleidete Herrschaften dorthin, um Bücher aus Reihen mit klangvollen Namen wie „Der philosphistische Edelmann“, Mensch, Natur und Weltall, Gott im Ganzen oder Kant, Montesquieu und andere Scheußlikeiten feilzubieten.
Eben ein solcher Vertreter spazierte, Herr Manottidil sah gerade einer Schmeißfliege nach, die es für einen prachtvollen siebenfarbigen Schmetterling hielt, am Flussufer rechts neben der Sandbank vorbei.
Potz Schlapperment!dachte das Manottidil,Ein Hut, ein Anzug, und darunter ein Mensch! Wollte schon immer mal probieren, wie so was schmeckt. Sprachs und verzehrte den Vertreter, der auch durch sein gewinnendstes Verkäuferlächeln die Gnade des seltsamen Geschöpfes nicht erhaschen konnte samt einer Werkausgabe von Winckelmanns gesammelten Schriften zur Kunstgeschichte, Lemerys Vollständigem Materialien-Lexicon und einer Enzyklopädie des Weltwissens in 4277 Bänden samt einem Nachwort von Prof. Dr. Claudius Augustinus Seemann, als Anhänger feiner Tischsitten jedoch nicht, ohne vorher den makellosen Nadelstreifen-Anzug von der unerwartet kommenden Speise zu entfernen und diesen feinsäuberlich zusammenzulegen.

Aber! groß war die Reue auf solche TatUnser Geschöpf, normalerweise strenger Verfechter von Selbstzucht und maßvollen Lebensstils, konnte seine eigene Impulsivität kaum fassen und lief grübelnd so lange am Flussufer auf und ab, bis man die so entstandene Linie bis aus dem Weltraum sehen konnte, und manch eine in diesem Moment an der Erde vorbeisausende, abergläubische Sternschnuppe mag die Striche am Ufer so für einen ägyptischen Zwilling der Nazca-Linien gehalten haben.

Es war bereits Nacht geworden, als sich die von dem Manottidil als Beilage verzehrten Buchstaben und die von ihnen transportierten Lehren vom Magen ins Gehirn vorgearbeitet hatten und dort ihre Wirkung zu entfalten begannenEs lief mit ungewohnt festem Schritt zurück an die Stelle seines nachmittäglichen Mahles, schlüpfte, erst zögernd, dann immer selbstverständlicher, in die feinen Kleidungsstücke des unglücklichen Verzehrten, warf einen Blick in den runden, silbernen Vollmond, um sich in den Wassern seiner Mondmeere zu spiegeln und stellte fest, dass es so, elegant und geschäftstüchtig auf zwei Beinen in der großen, krummen Welt stehend, einen enorm beeindruckenden Anblick darbot. Nun wurde ihm klar, auch unter dem Einfluss der nun minütlich stärker wirkenden, über den Magen aufgenommenen Bildungsinhalte, dass wohl hier an diesem Fluss, in dem Blechbüchsen und Bastkörbchen trieben, der eher braun als blau war, kein Staat zu machen war und die Welt das Manottidil geradezu rief, laut und klar, und im Hintergrund der geisterhaften Szenerie, noch hinter den neben dem Fluss liegenden Palmenhainen, zogen schwere Wolken auf und ein Gewitter entlud sich in der Ferne, wie zu den Zeiten der Titanen, als die Götter des alten Griechenlands geboren wurden.

Frau Julisanda, die das ungewöhnliche Schauspiel, welches ihr Ehemann seit dem Nachmittag aufführte, kritisch und leicht besorgt beobachtet hatte, konnte schließlich nicht mehr abwarten und sie trat neugierig äugend aus dem Schatten der Palmen heraus.

Ihr Ehegemahl schaute immer noch gebannt und bezaubert in den Nachthimmel, wo sich in den Meeren des Mondes sein Ebenbild spiegelte. Als Herr Manottidil schließlich Notiz von seiner Frau nahm, trat er einen wohldosierten Schritt nach vorne und setze mit balsamischer Baritonstimme zu singen an:

Die Weltenkönigin ruft laut uns in die Lande zu spazieren
Und heißt ein treues Bild zu machen uns von ihren Reichen
Sie mahnt uns dies und jenes überall vergleichen
Von hier bis wo die Wetterwinde Sinfonien dirigieren!
Wir wollen uns entsprechend dann in Bälde auch besinnen
Und nichts als Mut und Lust und Zuversicht gewinnen.“

Das Manottidil tat dann ein paar beherzte und erstaunlich grazile Sprünge und zeigte mit seinen Klauen wie ein fröhlich Wahnsinniger in alle Himmelsrichtungen, wobei es munter die Namen London! Shang-Hai! Budapest! Ma-da-gaskar! ausrief, als wären es alte Busenfreunde, unterbrochen nur von theatralisch deklamierten Zitaten aus Wilhelm Müllers „Winterreise“. Frau Julisanda hatte sich inzwischen abgesetzt und spazierte einige Schritte den Fluss entlang. Als sie zurückkam, schüttelte sie nur leise seufzend den Kopf, drückte ihrem Gemahl die Klaue und murmelte „Was auch immer, aber ich begleite dich.“

Das Geschöpf war nun guter Dinge. Ausgestattet mit Bildung, Erdbeermarmelade, Thunfischkonserven, und mit einem sündhaft teuren Nadelstreifenanzug fühlte es sich bereit zum Sprung in die große Welt hinaus.

Voll Schaffenskraft, Labkrautschwärmern, paranoider Echos wonnemonatlicher Panikattacken, dem Hallen verschlafener Priesterstimmen in Gespensterseminaren, packte es seine Taschen.
Noch in derselben Nacht durchhasteten Frau und Herr Manottidil die sogar zu dieser Zeit noch tosende Stadt, wo einige Religionsgemeinschaften gerade hohe Feiertage einläuteten. Sie wühlten sich durch die Menge aus Derwischen, Priestern, aufgehetzten Gläubigen und Süßwarenverkäufern, drängelten Polizisten, alte Frauen und Taschendiebe zur Seite, bis sie den alten Hafen erreicht hatten, wo sie das venezianische Dampfschiff Papst Laurus IV. und Siebenschläfer bestiegen.



...................Fortsetzung folgt! .................................................................................................

Mittwoch, 1. Februar 2017

Siehe


Christus spricht:
 

"Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige; ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und des Totenreichs."
-Offenbarung 1,17-18