Heute hat zu Mittag die Sonne richtig stark geschienen. Februarlicht. Wollte das Himmelslicht noch fotografieren, war aber zu langsam.
Wenn es sich gibt, möchte ich mit meiner neuen Kamera demnächst mal an die Kongresshalle fahren, an einem sonnigen Samstag, und dort Fotos machen.
Dienstag, 30. Januar 2018
Samstag, 27. Januar 2018
Hallo Zentrale, bitte sperren!
Untertänigst wird Sperrung folgender Begriffsgewächse beantragt, sofern im Zusammenhang mit Menschen verwendet:
Und zwar aus dem einfachen Grund, dass Menschen weder Insekten noch Raubtiere sind, daher nicht in Rudeln oder Schwärmen auftreten. Ich mag auch diesen dahinterstehenden Gedanken, man müsse alles gesagte mit einem (vermeintlich) spritzigen Wortspiel und Wortwitz garnieren, nicht.
Weiterhin wird Sperrung beantragt für
Auf welchem Schirm denn? Dem Regenschirm? Dem Sonnenschirm? Dem Eurorettungsschirm?
Diese Redewendung ist aus meiner Sicht Resultat eines Zeitalters, in dem die Menschen größtenteils, so wie ich jetzt, vor Bildschirmen sitzen. Daher hat man dann auch alles "auf dem Schirm". Und gleichzeitig wirkt es auf mich ein wenig wie der Traum von der vollen Kontrolle. Houston-gleich verfolgt man, völlig losgelöst in höheren Sphären schwebend, jeden kleinen Schritt der Mission mit Argusaugen... "Hoffentlich habe ich auch alles auf dem Schirm!" denkt sich der besorgte Mensch der Postmoderne und süffelt sein Lifestylegetränk. Aber nein, hat er nicht, und er hat auch den verdammten halluzinierten Schirm nicht, verdammtnochmal verdammt!
Somit beantrage ich, liebes Phrasenschwein, wie gesagt untertängist, die Sperrung dieser Begriffe und sehe schon jetzt einer wohlwollenden Prüfung meines Antrages freudig entgegen.
- "Schwarm..." (bspw. "Schwarmintelligenz")
- "Rudel..." ("Rudelgucken des Tatorts", "Rudelbesichtigung" ...)
Und zwar aus dem einfachen Grund, dass Menschen weder Insekten noch Raubtiere sind, daher nicht in Rudeln oder Schwärmen auftreten. Ich mag auch diesen dahinterstehenden Gedanken, man müsse alles gesagte mit einem (vermeintlich) spritzigen Wortspiel und Wortwitz garnieren, nicht.
Weiterhin wird Sperrung beantragt für
- "...nicht auf dem Schirm gehabt."
Auf welchem Schirm denn? Dem Regenschirm? Dem Sonnenschirm? Dem Eurorettungsschirm?
Diese Redewendung ist aus meiner Sicht Resultat eines Zeitalters, in dem die Menschen größtenteils, so wie ich jetzt, vor Bildschirmen sitzen. Daher hat man dann auch alles "auf dem Schirm". Und gleichzeitig wirkt es auf mich ein wenig wie der Traum von der vollen Kontrolle. Houston-gleich verfolgt man, völlig losgelöst in höheren Sphären schwebend, jeden kleinen Schritt der Mission mit Argusaugen... "Hoffentlich habe ich auch alles auf dem Schirm!" denkt sich der besorgte Mensch der Postmoderne und süffelt sein Lifestylegetränk. Aber nein, hat er nicht, und er hat auch den verdammten halluzinierten Schirm nicht, verdammtnochmal verdammt!
Somit beantrage ich, liebes Phrasenschwein, wie gesagt untertängist, die Sperrung dieser Begriffe und sehe schon jetzt einer wohlwollenden Prüfung meines Antrages freudig entgegen.
Freitag, 26. Januar 2018
Krankheit, Bücher
So. Mit mir geht es wieder bergauf, was mich nicht unfroh stimmt.
Habe dieser Tage die "Geschichte der Bienen" ausgelesen. Fand das Buch relativ gut. Hätte ich das Thema nicht eh schon im September 2017 vorerst abschließend bearbeitet, müsste ich mir jetzt nach der Lektüre ernsthafte Gedanken über das wie, wo und ob eines politischen Engagements machen. So bin ich jetzt halt einfach nur bestärkt und ermutigt in meiner damaligen Entscheidung.
Ein bisschen haben mich manchmal einige der auftretenden Charaktere gestört. Und zwar deswegen, weil ich ihr Verhalten unreif und dem eines dreijährigen Kleinkinds entsprechend empfunden habe. "Ich will aber...", Kopf durch die Wand, den eigenen Ruhm vor alles gestellt, Empathie relativ gering... Aber es ist nicht so, als wäre das ein Mangel des Buches, sondern die Figuren sind eben einfach so, und diese Charakterzüge mochte ich nicht.
Alles zusammen aber ein gutes Buch, dass ich schon empfehlen will! Wobei ich es mir wahrscheinlich trotzdem nicht selbst gekauft hätte.
Jetzt habe ich begonnen, "Stalingrad" von Theodor Plievier zu lesen. Brutal, aber auf jeden Fall lesenswert, wenn man sich mit dem Krieg in Rußland beschäftigen will.
Habe dieser Tage die "Geschichte der Bienen" ausgelesen. Fand das Buch relativ gut. Hätte ich das Thema nicht eh schon im September 2017 vorerst abschließend bearbeitet, müsste ich mir jetzt nach der Lektüre ernsthafte Gedanken über das wie, wo und ob eines politischen Engagements machen. So bin ich jetzt halt einfach nur bestärkt und ermutigt in meiner damaligen Entscheidung.
Ein bisschen haben mich manchmal einige der auftretenden Charaktere gestört. Und zwar deswegen, weil ich ihr Verhalten unreif und dem eines dreijährigen Kleinkinds entsprechend empfunden habe. "Ich will aber...", Kopf durch die Wand, den eigenen Ruhm vor alles gestellt, Empathie relativ gering... Aber es ist nicht so, als wäre das ein Mangel des Buches, sondern die Figuren sind eben einfach so, und diese Charakterzüge mochte ich nicht.
Alles zusammen aber ein gutes Buch, dass ich schon empfehlen will! Wobei ich es mir wahrscheinlich trotzdem nicht selbst gekauft hätte.
Jetzt habe ich begonnen, "Stalingrad" von Theodor Plievier zu lesen. Brutal, aber auf jeden Fall lesenswert, wenn man sich mit dem Krieg in Rußland beschäftigen will.
Fotos mit alter Kamera
Vor einiger Zeit habe ich ja davon berichtet, dass meine Kamera verschwunden war. Sie ist nun wieder aufgetaucht. Eigentlich schon ein Weilchen. (Habe mir aber trotzdem eine neue gebrauchte Kamera gekauft...)
Die Bilder, die zuletzt mit der ehemals verschwundenen Kamera gemacht wurden, lade ich jetzt einfach mal zur freundlichen Ergetzung hoch. Viel Vergnügen (und Ergetzung!) !
Die Bilder, die zuletzt mit der ehemals verschwundenen Kamera gemacht wurden, lade ich jetzt einfach mal zur freundlichen Ergetzung hoch. Viel Vergnügen (und Ergetzung!) !
Montag, 22. Januar 2018
Krank
Jetzt hat mich doch noch ein Infekt erwischt.
Gestern war ich wegen einiger Sachen relativ missmutig, teilweise bin ich's immer noch, und schon fing das Halskratzen an, das sich jetzt zu einem Husten auswächst. Nunja, passt ja auch.
Wenn ich so bei diesem Schneeregen die nassen glänzenden Straßen sehe, dann freue ich mich auf den Mai, auf sowas wie Wanderungen durch das frische Grün. Diese Mischung aus Nasskalt, Schweiß und Kälte, Wasser in verschiedensten Formen, macht mich irgendwie müde, sehr müde.
Gestern war ich wegen einiger Sachen relativ missmutig, teilweise bin ich's immer noch, und schon fing das Halskratzen an, das sich jetzt zu einem Husten auswächst. Nunja, passt ja auch.
Wenn ich so bei diesem Schneeregen die nassen glänzenden Straßen sehe, dann freue ich mich auf den Mai, auf sowas wie Wanderungen durch das frische Grün. Diese Mischung aus Nasskalt, Schweiß und Kälte, Wasser in verschiedensten Formen, macht mich irgendwie müde, sehr müde.
Mittwoch, 17. Januar 2018
Ich erweitere
Ich erweitere meine Buchliste von neulich. Und zwar um Bücher, die ich noch garnicht habe, und um Hörbücher (Habe ich schon, waren Geschenke von einem Freund. Sind aber keine Bücher aus Papier, sondern eben CDs):
Hörbücher:
Am Freitag bin ich in ein Konzert involviert, vielleicht bin ich deswegen schon jetzt so müde. Es schneit und regnet, der gestrige Tag war etwas viel. Gute Nacht!
Hörbücher:
- Joseph Prince - Gesund und heil durch das Abendmahl
- Rick Warren - Leben mit Vision
Am Freitag bin ich in ein Konzert involviert, vielleicht bin ich deswegen schon jetzt so müde. Es schneit und regnet, der gestrige Tag war etwas viel. Gute Nacht!
Montag, 15. Januar 2018
Kritischer Montag
![]() |
| Bäume, Bäume, Bäume |
Kritische Zeiten, jaja.
Ich mag sie so gerne, diese Zeitgenossen, die in diesem wunderbar selbstsicheren Ton das Gegenüber überrollen. Klar, wenn kein Widerspruch kommt, muss man recht haben. Das war schon immer so. Das beweist sich im Vorgang selbst. Ist ja klar. Der Löwe frisst die Gazelle auf, der Beweis ist erbracht, dass die Gazelle unrecht hatte und eh nix getaugt hat. Und der Kranke, der an seiner Krankheit stirbt, ist wahrscheinlich auch irgendwie selber schuld. Der Stärkere nimmt sich sein Recht bzw. das Wort, und wer nicht laut genug, nicht schlagfertig genug, nicht spritzig-witzig genug ist, ist eben (s. o.) selber Schuld und hat abzutreten.
Nee, ganz ehrlich: mich ärgern diese Zeitgenossen mit ihrem unzerstörbaren Selbstvertrauen, die ungeachtet aller Tatsachen und ohne eine Spur von Selbstkritik ihr Gegenüber in Diskussionen in den Boden reden, und sich danach selber auf die Schulter klopfen. Mich ärgert das jedes Mal danach, dass ich nicht schnell genug kontra gegeben habe. Andererseits finde ich es den falschen Ansatz, von jederfrau und jedermann zu erwarten, sich gegen evtl. verbal grenzverletztendes Verhalten prophylaktisch in einen Rhetorikkurs zu begeben (oder, s.o., selber Schuld!)
Und mich ärgern diese Leute, die, weil ihnen für etwas der Sinn fehlt, gleich eine unvorteilhafte Schublade aufmachen, und dann Verhaltensmuster wie oben geschildert.
So. Genug. Die Woche hat gerade erst begonnen! Vielleicht wird's ja besser.
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