Donnerstag, 3. Oktober 2019

Da, Oktober

Laub auf allen Wegen

Der Oktober ist ein paar Tage alt. Das Laub fällt schon auf alle Wege und abends herrscht dann und wann und da und dort eine ganz verzauberte Herbststimmung, voller Wehmut und Melancholie, zwischen den Gewürzschwaden aus den Nürnberger Lebkuchenfabriken.

Gestern wagte ich mich in meine erste reguläre Sportstunde. Wurde auch fast nicht verprügelt. Alles in allem sehr frohes Tun. Auf dem Heimweg einen Abstecher durch den Wald gemacht, wo es bereits dunkelte. Hinter mir auf halbem Wege plötzlich Autolichter. Ein Förster oder Jäger? Mit einem Mal waren sie wieder weg. Dann wieder aufgetaucht. Vor lauter besinnlicher Dunkelheit hätte ich fast einen nachts im Wald spazierenden Jugendlichen überfahren. So herbstet es weiter, Wolken, Wind, da und dort ein wenig Regen.


Samstag, 28. September 2019

Wenn der Bildschirm mit dem Bildschirm und dem Bildschirm...

Ein Weilchen konnte ich nun nicht richtig hier schreiben. Grund ist, dass vor kurzer Zeit, nach 17 Jahren Nutzung, mein Rechnerbildschirm den Geist endgültig und unerbittlich aufgab. Ersatz zu beschaffen hat nun einige Zeit gedauert. Und mit dem Mobiltelefon schreiben ist halt für alte, grobmotorische Metzgermeister wie mich nicht so bequem. Aber nun habe ich Ersatz, der hoffentlich wieder mindestens 17 Jahre hält.

Montag, 23. September 2019

Meteorologischer Herbstanfang

Nur Regen und Herbst


Heute brach der (meteorologische) Herbst über die Nordhalbkugel herein. In Nürnberg wurde das dann gleich passend mit Regen begangen. Ein guter Einstieg, wie ich finde! Eigentlich ein perfekter Tag, Tee und Gebäck zu genießen und sich mir erbaulichen Dingen wie dem Bennington-Dreieck sowie ungeklärten Todesfällen zu beschäftigen. Guten Wochenstart Ihnen dementsprechend, geneigter Reisender!


Wahrzeichen in Melancholie gehüllt

Verlassener Burggarten



Sonntag, 22. September 2019

Freilandmuseum Bad Windsheim

Sonnigen Septembertags Flügel trugen die Begleitung und mich heute in das Städtchen Bad Windsheim, wo wir das Freilandmuseum besuchten und eine schöne Zeit, nicht ohne Melancholie, genossen.

Auch der Ort selber ist in Teilen malerisch und strahlt eine gewisse westmittelfränkische Fröhlichkeit aus, herwehend  schon von den Weinbergen.

Vor dem Windsheimer Rathaus hat man ein frühmittelalterliches Gräberfeld ausgegraben und mit Glasdach versehen, sodass man nach einem Eiscafébesuch den Ahnen ins Grab gucken kann. Nunja... Ich weiß nicht, ob mir das an deren Stelle recht wäre. Der ewige Schlaf zählt aus meiner Sicht doch zum höchst privaten Lebensbereich.

Zum Schluss zogen Wolken auf, von West, Musik aus einer Blaskapelle und ein einfahrender Zug.


Bad Windsheimer Marktplatz

Im Freilandmuseum

Über eine schöne Mauer geschaut

In tiefer und schwarzer Küche

Donnerstag, 19. September 2019

Anfang "Goldener Herbst" zu Nürnberg

Spaziergang im Spätlicht eines angegoldeten Septembers, im Gepäck meine neue Pseudokamera aus dem asiatischen Gerät. Es ist schon deutlich frischer draußen als noch vor z. B. zwei Wochen. Restgold überall. Die ehemalige Kirche St. Egidien ist nun vollends zum Egidienmuseum geworden. Dort zeigt man etwas zum Thema "Woodstock", weil ja anscheinend niemand mehr zu etwas anderem als der Zeit- und Weltgeschichte beten will. An den reitenden Kaiser Wilhelm I. hat man dann auch gleich irgendein orangenes Gehäkel gehängt.

Vorbei laufe ich an der Zeit- und Weltgeschichte, dem Gehäkel und vorbei an aktuellen Baustellen und stelle fest, wie friedlich auch diese sterbende Welt noch sein kann. Friedlich steht auch die sterbende Stadt, während ihre Gassen und ehemaligen, dummen Geschichten schmatzend von einem Ungeheuer gefressen werden.


Egidienplatz mit Blick auf das Egidienmuseum

Noch zehn Tage Herbstmarkt

Häkelwillis goldener Schatten
Oben an der Burg: der Luginsland


Ingwer- und Karottenstadt Nürnberg


Dienstag, 17. September 2019

"September, Monat von Blut und Aufstand!"

Nichts Wichtigeres als eine packende Überschrift!

Ganz so dramatisch ist es dann aber nicht. Habe mich nun aber offiziell für das lange geplante Kampfsporttraining angemeldet in der Absicht, etwas für meine körperliche Ertüchtigung zusätzlich zum Radeln zu tun. Unglaublich banal, nicht? Aber dieser Beitrag ist auch unter "Alltag" einsortiert, aller Überschrift zum Trotz.