Mittwoch, 28. März 2018

Globales nachtökonomisches Disaster

Heute habe ich einen neues Wort kennengelernt: Nachtökonomie. Ja, doch, das gibt es. Siehe Link!
Die Stadt Nürnberg baut ihr Künstlerhaus um, und diverse subkulturelle Gruppen fürchten nun um ihre hart ersessenen und teilweise ernörgelten Sitz- Steh- und Liegeplätze in der Sonne. Nun werden'se von der Stadtverwaltung in eine ehemalige Kantine gesteckt. Na dann: Mögen die Dünste ehemaliger Hausmannskosten der Subkulturellen nachtökonomisches Wirken beflügeln! sagt man da.

Nachtökonomie... dieses Wort fand ich durchaus seltsam und ein bisschen unheimlich. Vielleicht liegt das aber auch nur daran, dass ich derzeit Simone Stölzels ganz großartiges Buch "Nachtmeerfahrten" lese. Aktuell bin ich im Abschnitt über Vampire und speziell J. S. Le Fanus "Carmilla" angelangt. Ob jetzt so ein Vampir auch in nachtökonomischen Kategorien denkt, ja sogar denken muss? Auch dem romantischen Dunkelgeist droht ja möglicherweise am End' die nachtökonomische Kassenprüfung, und dahin ist jedes nächtliche Geheimnis, wabernder Nebel, rufende Käuzchen, schaurige Ruinen und die Schattengassen eines ganz und gar hoffmanisierten Nürnbergs.

Ja, wenn das mit der Nacht jetzt auch schon ökonomisch sein soll, "dann...", wie sagt man doch so schön,: "... sehe ich schwarz." Somit, und ganz in diesem Sinne: Gute Nacht!

Dienstag, 27. März 2018

Deutsche Schreibschrift

Lernen der deutschen Schreibschrift


Heute habe ich meinen Schreibkurs bekommen... mal sehen, ob ich fleißig genug bin!

Montag, 26. März 2018

Was für ein Montag ...

Heute stand ich im Kampf:

  • mit diversen Medizinmännern,
  • mit geldfressenden Maschinen,
  • mit den Folgen einer an die Ölkrise verliehenen Stunde (Rückzahlung erfolgt im Winter)

Heute habe ich:

  • Hilfe (in s. o.) gehabt von Gott und der Dame des Hauses
  • mir ein Lernheft zur Erlernung der Deutsche Schreibschrift beim Bund für deutsche Schrift und Sprache bestellt
  • Ganz unangemessenerweise Tränen am Arbeitsplatz gelacht
  • Mich im politischen Argumente unbeliebt gemacht...

    Jetzt färbt sich der Himmel grau, da und dort watteweiß, leise regnet es, hinter dem westlichen Horizont rattert der Mond.

Samstag, 24. März 2018

Ludwig Uhland: Frühlingsglaube



Die linden Lüfte sind erwacht,
Sie säuseln und weben Tag und Nacht,
Sie schaffen an allen Enden.
O frischer Duft, o neuer Klang!
Nun, armes Herze, sei nicht bang!
Nun muß sich alles, alles wenden.

 Die Welt wird schöner mit jedem Tag,
Man weiß nicht, was noch werden mag,
Das Blühen will nicht enden.
Es blüht das fernste, tiefste Tal:
Nun, armes Herz, vergiß der Qual!
Nun muß sich alles, alles wenden.



Ludwig Uhland                   *              "Frühlingsglaube"


Donnerstag, 22. März 2018

Donnerstag, Schneeregen

Ja, offiziell ist schon Frühlingsanfang gewesen. Im Gegensatz zu vergangenen Zeiten hat man aber dieses Jahr auf offizielle Gedenkstunden, Proklamationen und auf die Ehrung besonders verdienter Wintermännern verzichtet, was wohl mit dem wenig frühlingshaften Wetter zu tun haben muss. Draußen singt jetzt, wo der Schnee leicht auf mein Dach fällt, leise ein Vogel, oh hoffen wir, liebe Leser, dass er uns nicht zur Nacht erfriert!


Montag, 19. März 2018

Montag, Kälte

Nette Mixtur aus Schnee und Blumen, Müllauto
im Hintergrund

Heute, nachdem es gestern und vorgestern schneite, kam wieder Frau Sonn' heraus. Allerdings blieb es kalt. In der Stadt: merkwürdige Melange aus Schnee, Schmelzwasser und Frühlingssehnsucht.

Habe gestern spontan ein Inserat zwecks gemeinschaftlicher Vertonung deutscher Lyrik aufgegeben. Nachdem erst relativ gute Ressonanz gegeben war, scheint sich nun aber alles zu verlaufen, wie das Schmelzwasser in den Straßen der Stadt.

Samstag, 17. März 2018

Dunkelheit

Nachdem es in den letzten Tagen so aussah, als käme langsam der Frühling, ist es heute wieder kalt und trüb. Was mich nicht wenig verdrießt. Das Wandern am letzten Samstag hat in mir nochmal große Lust geweckt, wieder in die Natur zu gehen. Aber heute geht es nicht. Nächstes Wochenende? Terminkollisionen drohen. Hm.
Immerhin hat mein Vom-Weg-Abkommen bei der letzten Wanderung mich dazu gebracht, mich näher mit der GPS-Funktion meines Mobiltelefons auseinanderzusetzen. Hätte ich das vorher schon gemacht, hätte ich sehr leicht den richtigen Weg auch wiedergefunden und wäre in Hersbruck statt in Henfenfeld gelandet... nungut. Aber so hat es ja doch sein Gutes gehabt. Hier wäscht gerade Wäsche vor sich hin und der Staub legt sich.