Donnerstag, 31. Januar 2019

Bioregionalismus

Habe heute diesen Artikel entdeckt, der sich mit dem sogenannten Bioregionalismus beschäftigt. Es gibt diese Idee, soviel muss ich dazu sagen, in verschiedenen Ausprägungen, und nicht mit jeder Spielart würde ich mich jetzt unbedingt sympathisierend erklären...

Aber die Frage gefällt mir und macht mich gleichzeitig betroffen:

"Bist du mit dem Ort, an dem du lebst verbunden und bist du dort verwurzelt?"

Das bringt Fragen mit sich wie wieviel man über die Kultur, die Traditionen, die Wurzeln der Menschen am Wohnort weiß und inwieweit man sich mit diesen identifiizert. Oder auch inwieweit man über Wissen zu den verbreitetsten regionalen Tier- und Pflanzenarten verfügt. Kann man sagen, wann das nächste Mal in der Heimat Vollmond sein wird? Weiß ich, woher genau das Trinkwasser kommt, das ich mir täglich aus der Leitung zapfe? Was tue ich, um mich mit dem Ort, an dem ich lebe, tiefer zu verbinden? Es gibt bestimmt Leute, denen es relativ egal ist, wo sie wohnen. Wo die Arbeitsstelle einen hinführt, da wohnt man. Da wird die Umgebung eher aus der Perspektive der Prüfung auf Zweckmäßigkeit und Funktionalität betrachtet. Ich breche jetzt den Stab nicht über solchen Menschen. Ich für meinen Teil aber liebe diesen Ort, an dem ich lebe, und ich stelle bestürzt fest, wie wenig ich trotz allem eigentlich über die grundliegenden Rahmenbedingungen des Seins hier weiß... Ein Auftrag?

Montag, 28. Januar 2019

Leseliste

Aktuell lese ich ("immer noch" bin ich versucht zu sagen, allerdings muss man sagen, dass das Buch zwei Teile hat, und aktuell bin ich bei eben dem zweiten.)

  • Patrick Rothfuss - Die Furcht des Weisen (2. Teil)

Weiterhin hat mich heute beim Herumsuchen folgendes Buch angesprochen:


Meine Neugier ist geweckt. Es ist jetzt zwar nicht so, dass ich dringend noch Bücher bräuchte. Jeder vernünftige Mensch würde sagen: "Lies erstmal Deine restlichen Kandidaten von der Warteliste". Aber ich kann nichts dagegen machen. Mein Geist mäandert oft ganz furchtbar, und ein Thema, dass mich interessiert, braucht meistens sofort Futter, da in einem halben Jahr ganz andere Fragen und Erkenntnisse aufgetaucht sein werden. Denke daher, dass ich mir das Buch als eine Art Belohnung für alle möglichen Widerfahrnisse der letzten Zeit auch kaufen werde.

Und zu meiner Verteidigung darf ich anführen, dass an "Wartelistenkandidaten nur folgende zwei Bücher momentan existieren:

  • Inazo Nitobe - Bushido
  • Wilfried Stroh - Latein ist tot, es lebe Latein!


Gute Nacht einstweilen!

Sonntag, 27. Januar 2019

Verein Deutsche Sprache

Soeben habe ich, um mich im kleinen Rahmen meiner Möglichkeiten für den Erhalt meiner westgermanischen Mutter- und Vatersprache Deutsch einzusetzen, einen Antrag auf Mitgliedschaft im Verein Deutsche Sprache e. V. gestellt. Seit einiger Zeit erhielt ich schon deren Infobriefe und fand die Arbeit des VDS gut und wichtig, gerade in Zeiten, in denen die deutsche Sprache bedroht wird durch verrückte Sprachzerstörungsmaßnahmen wie merkwürdige unlesbare Sternchen in Worten, blöd- und unsinnige Anleihen aus dem Englischen, und in Zeiten allgemeiner Kulturverdrängung. Na mal sehen, bin gespannt!

Donnerstag, 24. Januar 2019

Ein trauriger Tag

Vor gut einem Jahr entdeckte ich die Bäckerei Pabst am Neutor und deren sehr gutes Brot für mich. Heute musste ich dann feststellen, dass diese nicht mehr ist. Geschäftsaufgabe. So verödet die Welt der Backwarenfreunde wieder ein Stück und zurück bleiben Industriebackwaren und die immer gleichen Filialen überall.

Mittwoch, 23. Januar 2019

Ernährung

Heute will ich mir mal kurz ein paar Gedanken über meine Ernährungsweise machen. Eher vor einem küchenphilosophischen Hintergrund als wissenschaftlich stark untermauert.

Vor einiger Zeit habe ich mir überlegt, dass ich persönlich eine an die individuelle Lebenssituation angepasste "traditionelle Ernährung" für mich am besten finde. Was heißt das? Im Grunde eine gesunde Mischkost, mehrheitlich mit Produkten, die hier im Land heimisch und auch hier gewachsen sind. Gemüse, Eier, Milchprodukte, manchmal Fisch, wer mag auch Fleisch (in geringerem Umfang, da Fleisch jahrhundertelang nicht in solchen Massen und zu solch abnormen Billigpreisen wie heute zur Verfügung stand). Ich verzichte aber auf Fleisch, da ich anders als meine Vorfahren nur selten schwere körperliche Arbeit leisten muss, daher nicht auf die zusätzlichen Kalorien angewiesen bin. Würde ich Fleisch essen, wäre es Bio-Fleisch (am besten aus Erzeugung mit strengeren Auflagen als die Richtlinien für das EU-Biosiegel).
Idealerweise sollte man sich auf regionale und saisonale Produkte "einschießen". Mit etwas Fantasie ist das auch im Winter möglich. Meiner Meinung nach kann im Ernstfall sogar durch haltbar gemachte Lebensmittel, das Wintergemüse sowieso und z. B. Sauerkraut alle Vitamine und Nährstoffe bekommen, die man braucht.

Warum ich das jetzt aufschreibe? Weil ich mich einerseits selber ein bisschen mehr ermuntern will, nach dem für richtig erkannten Prinzip zu leben. Und zweitens deswegen, weil mir die momentan herrschende quasireligiöse Fixierung auf exotische Ernährungsweisen etwas auf die Nerven geht.

Dienstag, 22. Januar 2019

Heute

Echt jetzt!
Herumgelaufen, abgefangen worden, eine hilfreiche Gesundheits-App zur Krankheitsverwaltung entdeckt, Ideen für den nächsten Aborea-Abend gesammelt, und gezittert, am Ende schlechte Vorbereitungsarbeit zu leisten, Bananen auf dem Weg verloren, an Honig vorbeigelaufen, und irgendwann ist immer das letzte Mal, meistens aber nicht.

Sonntag, 20. Januar 2019

Schneidende Kälte etc.

Sehr kalt draußen, schneidende Kälte, aber klarer Himmel. Ein paar Sachen erledigt und überstanden dieser Tage. Und jetzt warte ich.

Vor ein paar Tagen in den Losungen:

"Ist Gott für uns, wer kann wider uns sein?" (Römer 8,31)

Dass Gott für mich ist, das wünsche ich mir dieser Tage sehr.

Mittwoch, 16. Januar 2019

Ich bin garnicht sicher

Ich bin momentan garnicht so sicher, ob das Projekt "Menschliches Zusammenleben" nicht in Zusammenhängen größer als Kleingruppen meistens scheitern muss. Zumindest könnte man's momentan oft meinen.

Sonntag, 13. Januar 2019

Erster Aborea-Abend

Der Würfel - Dein Freund!


Gestern tagte erstmalig unsere kleine aber motivierte Aborea-Spielrunde. Die Charaktere wurden von mir als Spielleiter durch Berge und Schluchten gehetzt, mussten wilde Tiere, Orks und Ungeheuer bekämpfen, mussten sich verstecken und in der Wildnis eines herbstlichen Gebirges überleben, mussten verhandeln... Aber letztendendes waren "meine" Spieler erfolgreich.
Ja... schön war's! Bitte bald wieder!

Freitag, 11. Januar 2019

Mittwoch, 9. Januar 2019

Vorbereitungen für Aborea-Spielabend

Winterwald

Es is garnicht so leicht, einen Rollenspielabend vorzubereiten... selbiges habe ich dieser Tage größtenteils getan. Am Samstag tagt dann eine kleine Testrunde für Aborea das erste Mal.

Draußen schneit es heftig. Morgen folgt eine Winterreise nach Bamberg!

Samstag, 5. Januar 2019

Aborea

Die ABOREA-Box

Heute war es soweit: ich erhielt mit der Post die Spielbox des Tischrollenspiels Aborea, die von mir schon mit großer Spannung erwartet wurde. Die Vorfreude wurde beim Öffnen doch recht ordentlich belohnt, das im Spielerheft enthaltene "Tutorial" scheint auch meine Erwartungen zu erfüllen. Irgendwann rauchte mir dann aber ein wenig der Kopf, weil die ganzen Begriffe für mich neu sind (das Rollenspielsystem, das ich früher spielte, funktionierte zwar ähnlich, verwendete aber andere Begriffe für z. B. die Fähigkeit eines Charakters) und es jetzt wohl ein wenig Zeit zum Erlernen der Spielmechanik brauchen wird.

Die Zeit des rauchenden Kopfes nutze ich dazu, den Laden Ultra Comix in der Nürnberger Innenstadt zu besuchen. Dort kaufte ich ergänzend noch ein paar Würfel sowie den ebenfalls dort vorrätigen, sehr schönen Spielleitersichtschutz für Aborea.

Morgen geht es dann los, hier findet ein ganz ungezwungender privater Bastelnachmittag zur Charaktererstellung mit Aborea statt. Bin gespannt! Immer noch, weiter und wieder!




Gesammeltes Zubehör

Freitag, 4. Januar 2019

Moritzberg

An den Hängen des Moritzberges im Sonnenglanz

Nachmittags am Moritzberg gewesen und Fotos gemacht. Sehr kalt dort, aber schön!

Mittwoch, 2. Januar 2019

Fahrt in die Stadt

Die "Fahrradstraße"
Heute, am sozusagen ersten offiziellen Tag meines Urlaubs, begab ich mich zur Erledigung verschiedener Geschäfte in die Innenstadt. Das Wetter war heiter, wenn auch kühl, sodass ich frohen Mutes gewesen bin. Vorbei ging es an diversen nassen Hunden, erkälteten Businessfrauen und Straßenkehrmaschinen, die die widerrechtlich verdreckte Stadt versuchten zu säubern.

Vorbei ging es auch an der (siehe Bild) erstrangigen Sehenswürdigkeit Nürnbergs, der sinnlosesten und lebensgefährlichsten Fahrradstraße der Welt. Oben zu sehendes Straßenstück ist eben diese. Sie wäre keine Fahrradstraße in Nürnberg, wenn nicht der Sinn der Fahrradstraßen dadurch wieder absolut zunichte gemacht würde, dass sie für den Autoverkehr freigegeben ist. Bei einem solch schmalen Straßenstück führt das dazu, dass die KFZ-Piloten, die natürlich nicht auf angemessene Geschwindigkeit achten, fröhlich mit ca. 5 cm Seitenabstand an Radlern vorbeibrausen, auch die maximale Geschwindigkeitsbegrenzung ignorieren, und schon manche Radlerin dabei fast umgefahren hätten. Sei es drum, die Stadt Nürnberg rühmt sich weiter als moderne Großstadt der großartigen Fahrradstraße.

Nun, dennoch störten Tod und Verderben und durch menschliches Toastbrot getätigte Verkehrsplanung mein Stadtvergnügen nicht. Ich ging von Laden zu Laden, fand annähernd alles, was ich gesucht, und konnte die mir von der Dame des Hauses aufgetragenen Geschäfte des alltäglichen Lebens getreu ausführen.


Auf der Heimfahrt dann überraschte mich: das Wetter. Es graupelte eisig auf mich herunter. Die erkälteten Hunde und nassen Businessfrauen sprangen in die Straßengräben, die Sterne fielen vom Himmel herunter, während die Sonne am Horizont maulend in einem Weiher aus Bratensoße versunken blieb.

Überraschungswetter