Mittwoch, 12. Juni 2019

Level

Vor einiger Zeit habe ich mir "Silo" gekauft (Band 1 der mehr oder minder gleichnamigen Trilogie). Das habe ich nun ausgelesen und da es mir so gut gefallen hat, kam nun auch gleich der zweite Band ("Level") ins Haus. Bin gespannt!

Lesen entschädigt mich momentan für Vieles. Wenn sich schon so nichts tut, dann wenigstens in guten Geschichten.

Samstag, 8. Juni 2019

To beetroot it away

Wald nahe des Beetrott Hill in der Grafschaft Noshire. Oder so.


Nach tagelangem Beschuss mit diversen Keimen ging meine Abwehr nun auch zeitweise in die Knie, mich plagt leichter Schnupfen und ein Kratzen im Hals. Trotz allem besteht Hoffnung: auch in Form der Roten Beete, deren Saft ich (naja...) genieße, um durch die darin enthaltenen Stoffe zu gesunden. Doch, das funktioniert. Kannten Sie nicht den weltberühmten englischen Ausdruck "to beetroot ... away" für das radikale Austilgen von Problemen aller Art? (Falls nicht: ich kannte ihn auch nicht, bis zu dem Moment als ich ihn selbst erfunden habe.)

Ja, ansonsten... dieses kleine Siechtum zerstört auch konsequent wieder alle meine Pläne von Wanderungen über die Feiertage und von Übernachtungen im Zelt. Ein Plan, heute auf ein kleineres Konzert zu gehen, musste aber nicht von den Keimen zerstört werden, sondern die inzwischen schon mit viel Verdruss bei mir verbundene Unzuverlässigkeit und Unverbindlichkeit der Leute in meinem Bekanntenkreis hat dies Zerstörungswerk bereits vorher ins Werk gesetzt.

Überhaupt, was habe ich nicht alles in den letzten Jahren versucht, um ein paar Leute kennenzulernen, die zuverlässiger und verbindlicher sind, die ähnliche Ideale und Ideen teilen. Alles vergebens, das Aufsuchen neuer Gruppen und Situationen, das Verlassen verschiedener Komfortzonen und die Beschäftigung mit Lebensmitteln. All in vain.

So unternahm ich denn nur einen kurzen verschnieften Spaziergang im Walde...

To beetroot away the head- and heartache,
misfortune and sorrowful thoughts.



Der Löwenbrunnen. Wer aus ihm trinkt, erhält Löwenkräfte!
(...oder Magenprobleme.)

Auch hier im Bild hat Grün in Prozenten Schwarz überholt.

Dienstag, 4. Juni 2019

Juniwolken

"...Nach der Sonne: Regen und Wolken...

Zwischen zwei Polen: Regen- und Schafswolken, treiben dahin, wie ein paar leichte Träume.


...und nach dem Regen kommt Sonne hervor."

Montag, 3. Juni 2019

An einem heißen Montag im Juni

Warten auf Aborea


Herumsitzen und Schwindelgefühl. Zu heiß. Mir fehlt Aborea oder eine Runde in einem anderen Rollenspielsystem; und überhaupt alte Zeiten.

Freitag, 31. Mai 2019

Letzter Mai (2019)

Ausschnitte der Bestellung aus dem Hause Prophecy

Heute erhielt ich wundersamerweise bereits meine neulich erwähnte Bestellung in Sachen Musik. Das Auspacken der Pakete war für mich ein bisschen wie Geburtstag oder eine andere Festlichkeit. Daweil ist doch jetzt das letzte Mal für alle Zeiten ein Mai im Jahr 2019... !!

Gestern spazierte ich auf dem Weg zu einer zukünftigen Stelle amateurgärtnerischen Wirkens im Juni. Ich stellte fest, wie sehr ich frei fliesende Gewässer, Bäche, Flüsse, Ströme, liebe. Während in der Ferne das Bellen eines Hundes verhallte, lag die Natur in fauler Frühsommermelancholie vor mir und döste.


Der Wald

Gewässer

Donnerstag, 30. Mai 2019

Schöne Worte, lauer Wind

Dieser Tage leide ich an einer schöne-Worte-Allergie besonderen Ausmaßes. Sämtliche konsultierte Doktores konnten mir nicht helfen. In kirchenparlamentarischen Zusammenhängen hört man es säuseln: "Wir lassen einander nicht los!", "Einheit", "Einander den Glauben glauben", "Das Herz ansehen"... ...
Im Hintergrund kocht aber jeder sein eigenes Süppchen, so scheint mir. "Hast du einen Freund hienieden, trau ihm nicht zu dieser Stunde, freundlich wohl mit Aug und Munde sinnt er Krieg im tück'schen Frieden...". Das ist es eher. Während nun die Kirchlichen zu freundlichem Wortgesäusel den nächsten Schritt im Vorantreiben der jeweils eigenen politischen Agenda planen, könnte ich ins nächste Gebüsch kotzen vor verlogener Zugewandtheit.

"Was heut müde gehet unter
Hebt sich morgen neu geboren.
Manches bleibt in Nacht verloren

- hüte dich, bleib wach und munter!" *



*Eichendorff: Zwielicht.

Dienstag, 28. Mai 2019

Shopping

Durch u. a. das Verkaufen von Schwerlastern, arabischem Öl, chinesischer Seide und indischem Tee bin ich (scheinbar) zu Geld gekommen. Dieses Geld wurde nun postwendend von mir zum Wohle der Menschheit (hust!) investiert. Gekauft wurden bei dem mir sehr sympathischen Label Prophecy Productions die Alben "The sea I'm diving in" von Neun Welten, sowie das Album "Airut:Aamujen" von Tenhi und ein Shirt derselben Band.

Weiterhin erwarb ich neue faltbare Kopfhörer (da mich das Musikhören mit diesen seltsamen Handyknöpfen ziemlich anstrengt) einer seriösen Marke, für die mein Kopf hoffentlich nicht zu groß ist, außerdem für Anlässe, zu denen mir Stille lieber ist als Musik oder Geräusche ein Gehörschutzset, mit dessen Vorgängermodell ich bis zum Verlust eines der beiden Stöpsel sehr gute Erfahrunge gemacht habe und so manche "stille Zeit" in lärmendem Umfeld verbringen konnte.

Gesegneten Nachmittag wünscht Ihnen der Maulwurf.

Samstag, 25. Mai 2019

Wolken und Regen

Etwas Zeit im Park verbracht. Gute Gespräche. Wolken beobachtet. Kurz Schluß mit Wahlkampfgetöse und allseitigem die eigene Güte herausstellen. Kurz Pause. Regentropfen gespürt, Wind gehört; und Wolken beobachtet.

Freitag, 24. Mai 2019

Gottfried Benn - Tag, der den Sommer endet

Tag, der den Sommer endet
Herz, dem das Zeichen fiel
Die Flammen sind versendet
Die Fluten und das Spiel

Die Bilder werden blasser
Entrücken sich der Zeit
Wohl spiegelt sie noch ein Wasser
Doch auch dies Wasser ist weit 


Du hast eine Schlacht erfahren
Trägst noch ihr Stürmen, ihr Fliehn
Indessen die Schwärme, die Scharen
Die Heere weiter ziehn

Rosen und Waffenspanner
Pfeile und Flammen weit
Die Zeichen sinken, die Banner
Unwiederbringlichkeit


- Gottfried Benn: "Tag, der den Sommer endet"

Donnerstag, 23. Mai 2019

De-mo-kra-tie

Die Europawahlen stehen bevor, oder vielleicht das Ende der Welt. In diversen Druckpublikationen (auch in solchen, die mit Parteipolitik eigentlich nichts zu tun haben) tönt es, dass es nun gelte, für ein "soziales, gerechtes, friedliches, liebevolles, grünes, schönes, kinderfreundliches, zuckerfreies, koffeinhaltiges ... bitte weitere sehr positive Adjektive hier einfügen... Europa" einzutreten. Gegen "Nationalismus, Rassismus, Godzilla, Satan, den Imperator aus dem Krieg der Sterne ... bitte weitere sehr böse Dinge nach Wunsch einfüllen". Verstehen Sie mich nicht falsch! Ich bin (grundsätzlich) ein Freund des (wobei auch das schon wieder so eine Leerphrase ist) "europäischen Gedankens" ™, ein Freund von Demokratie und Menschenrechten. Ich kriege allerdings eine Art Allergie, wenn Dinge zu sehr über den grünen Klee gelobt und zu hoch und ekstatisch gepriesen werden. Und ein Gegner von werbesloganartigen Volksversprechen bin ich ebenso.

Da liest man: "Europa. Die beste Idee, die Europa je hatte." Naja. Geht so, oder? Da könnte Europa zum Thema Europa schon noch ein bisschen weiter nachdenken, damit die Idee vielleicht irgendwann auch wirklich gut funktioniert, transparenter und bürgernäher wird (im Ernst, haben Sie sich schonmal genauer mit dem Thema Europarecht beschäftigt und damit, wie die EU funktioniert? Falls nicht: unbedingt machen! Dann wird klar, was ich meine.). Gute Idee, ja. Aber wollen wir wirklich bei der reinen Idee stehen bleiben? P.S.: Außerdem hatte nicht "Europa" (wer auch immer das sein soll.) die Idee "Europa", eigentlich hat sich das alles ja mehr aus teils glücklichem Zufall irgendwie so ergeben.

Und da kotzen einem dann SonnenpädagogInnen & Klimafreunde Inc. diverse politisch korrekte Schreibformen und Lebenskonzepte vor's Häusle ("Wohl bekomm's!"). Und da ruft uns eine deutsche Partei zu: "Kommt zusammen für Europa!". Na wo denn? Na wo denn? Am Lagerfeuer? In der Kirche? Auf dem Jahrmarkt? Au ja! Und vielleicht können wir dann gemeinsam betrunken das "Lied von Europa" der dänischen Satireformation "Der Frachter am Abend" singen. (Um Gottes Willen!)

Sonntag, 19. Mai 2019

Von Silberstaub und funkelnden Gewässern

Der heutige Sonntag war in zwei Teile gespalten. Hoffnung, Freude und Neuanfang auf der einen Seite. Auf der anderen Seite Stagnation, Absterben, Abbruch der Zelte. Wo solch strenge Gegensätze aufeinandertreffen, blühen seltsame Gefühle.

Und dann die Frage: Dient alles, auch ("vermeintlich") Schlechtes uns durch Gottes Willen zum Guten? Warum sollen wir in so einem Fall das Schlechte überhaupt vermeiden, wenn es uns und allen anderen nicht ohnehin zum Guten dient? Ein gewisser Zynismus wohnt hier, in dieser Logik. Ich denke, dass manches Schlechte auch einfach nur schlecht ist. Da ist kein guter Wille und kein "Jahre später habe ich dann kapiert, dass mich das alles so viel weitergebracht hat!", sondern da ist nur Schlechtes. Abgrundtief Schlechtes. Tod, Zerfall, Niedergang, Krankheit. Schlecht. Das ist für mich der Preis des Lebens in einer Welt, in der es freien Willen gibt, und die auch oft einer rätselhaften Logik gehorcht, die zu begreifen Menschen schon Wochen, Monate und Jahre verbrachten. Und anschließend mit grauen Haaren und einer Leberzirrhose in die Besserungsanstalt verbracht wurden.
Eine unvollkommene Welt?
Seltsam berührt haben mich da die Zeilen eines Gedichts von Tudor Arghezi ("Remember"), in dem von Gräber und der Dämmerung die Rede ist, aber auch von Silberstaub und funkelnden Gewässern.

Donnerstag, 16. Mai 2019

Regenpropheten

Gelangweilt von Sonne und schlechter Berichterstattung in den Zeitungen blätterte ich neulich durch die Prophezeiungen des Nostradamus. Und viele dieser seltsamen Verslein (abgesehen davon, dass sie fantastische Vorlagen für Liedtexte ergäben!) erschienen mir doch sehr zufällig. Ich dachte bei mir, warum nicht jemand einen Zufalls-Nostradamus-Prophezeiungen-Generator programmieren würde... und (z. B.) siehe da! Tatsächlich wurde schon mehrfach dieses ins Werk gesetzt.

Nun gönne ich mir hier die Freude, eine zufällige Prophezeiung zu teilen. Vielleicht mache ich mich dann ein paar Tage später ans Werk, ihr Eintreffen wortreich aus einem Ereignis zu exegieren. Vielleicht aber auch nicht. Viel Freude!

Die Prophezeiungen, übersetzt:

"Wenn der Tag kommt, an dem ein rotes Kind geboren wird, werden drei Geschwister ein Zeitalter der Sünde und das Ende der Führung hervorbringen."

"Am Tag, da der Sommer endet, wird ein gebrochener Mann eine Zeit des Friedens bringen und die Zeit des Wohlstandes beenden."

"Sobald alles gefeiert werden wird, bringt eine törichte Wahl den Aufstieg der Bildung und neue Aggression."

Mittwoch, 15. Mai 2019

Silo



Nachdem ich Elm Haven vor einiger Zeit ausgelesen habe, war mein Fach für Zerstreuungs- und Unterhaltungsliteratur (wenn ich das jetzt so nennen darf.) wieder leer. Habe mir daher kurzentschlossen obig zu sehendes Buch ("Silo" von Hugh Howey) gekauft. Bin gespannt.
Jetzt: Kaffee. Schönen Restmittwoch!

Sonntag, 12. Mai 2019

Buch, Fisch, Kaffee

Gestern verbrachte ich einen wunderbar entspannten Abend. Habe das erste Mal ein Lachsgericht zubereitet (gebratenen Lachs mit grünem Spargel, Nudeln und Salat), danach, weil mir so danach war, ein paar Tassen schwarzen Kaffees zubereitet und (wie früher vor ca. drei Leben) bis in die Nacht hinein gelesen. Unter anderem habe ich Elm Haven jetzt ausgelesen. Bzw. den zweiten Teil der Zwei-Buch-Zusammenstellung, die als "Elm Haven" bei Heyne erschienen ist. Muss sagen, dass mir der erste Teil wesentlich besser gefallen hat. Teil 2 hat schon auch seine unterhaltsamen Momente, kann aber nicht an die große Düsternis und Spannung sowie die liebenswerten Charaktere aus dem ersten Band anknüpfen. Jetzt bin ich auf der Suche nach einem neuen Buch aus dem Bereich der Unterhaltungsliteratur. Gerne etwas in Richtung Science Fiction.

Freitag, 10. Mai 2019

Ein Schnitzel im Chinarestaurant

So... schon Freitag. Habe viel Zeit mit dem Erstellen von z. B. Geldscheinen verbracht. Und jetzt komme ich noch schnell zum Schreiben.


Momentan habe ich in gewissem Rahmen die Nase voll von "meiner" Gemeinde bzw. allgemein von diesem mainstreamprotestantischen Ansatz. Z. B. dieses Nichttrennen von Politik und Spiritualität. Schlampige Sortierung von Profanem und Heiligem. "Gehört ja zusammen!" höre ich die engagierten Christen rufen. "Christentum ohne gesellschaftliches Engagement und damit verbunden politische Einmischung ist tot!", "Wir müssen die Stimme erheben!" rufen sie weiter.
Ja? Müssen wir das? Mag sein. Aber dann ist das vielleicht zumindest momentan nichts für mich. Ich finde Politik ja wichtig. Aber suche ich sie in der Kirche? Das ist ein bisschen, als ginge man in ein Chinarestaurant mit der Idee, chinesisch essen zu wollen. Und angekommen wird einem eröffnet, es gäbe heute kein chinesisches Essen mehr, nur noch Schnitzel mit Pommes. Klar, das kann man dann auch im Chinarestaurant essen, wo man schon da ist. Aber vielleicht stört man sich (wie ich im übertragenen Sinne) dann an den asiatischen Elementen. Irgendwas, das nicht passt. Schnitzel dann vielleicht lieber im "Lindenwirt" drei Häuser weiter?

Ich empfinde momentan durchaus so etwas wie Religiosität. Wenn ich morgens mit dem Fahrrad unterwegs bin und sehe die Sonne aufgehen. Wenn ich abends einen Spaziergang unternehme und der Wind rauscht in den Bäumen, sonst hört man nichts. Im speziellen Lichtspiel durch die Fenster bei diesem speziellen Wetter zwischen Regen und Sonne. Oder in der Stille. Klar, das ist jetzt keine bibelbegründete christliche Spiritualität. Das ist "nur" meine Religiosität momentan. Ich bete auch. Oder versuche es. Vielleicht aber auch nicht so mit allen Wassern gewaschen. Die Rätselhaftigkeit des Daseins, das Wunder. Damit kann ich etwas anfangen. Ich empfinde etwas, eine nebulöse Sehnsucht nach Mehr, aber ich habe aktuell diesen ganzen Klimbim satt, die kirchlich-theologischen Hohlphrasen, auch die scheußliche Mischung aus Genderstern und Grünen, humanistischen Werten (die ich nicht per se ablehen, aber wie gesagt auch beim "Lindenwirt", um bei dem Vergleich zu bleiben, finde, und dort evtl. besser und stimmiger bekomme.), Beliebigkeit. Beliebigkeit ist vielleicht okay. Aber wenn eh keine Gewissheit existiert, dann nehme auch ich die Verantwortung für mein Glauben lieber selbst in die Hand, als auf verlorenem Posten gegen Windmühlen anzukämpfen bzw. zu glauben. So richtig "mit allen Wassern gewaschen" war ich wahrscheinlich eh nie. Warum auch? Zweifel gehört doch auch zum Leben. Habe auch die Nase voll von den vielerlei moralischen Forderungen an mich, denen ich eh nie Genüge tun kann. Vielleicht ist das dann doch eher was für Menschenfreunde von Kinderschuhen an? Für die guten Menschen? Ich kann kein rein positives Weltbild vertreten. Ich kann keine rein positive Sicht auf Menschen vertreten. Habe auch keinerlei Ambitionen, mir extrovertiertes Verhalten anzugewöhnen. Nee, Danke.

Ebenso die Nase gestrichen voll habe ich von dieser substanzlosen "Demut", die jede menschliche Gestaltungsmöglichkeit zur Glückssache erklärt und als einzige Leistung anerkennt, sich von den Stärkeren nach Strich und Faden verprügeln zu lassen. Stattdessen bekenne ich mich hiermit auch zur menschlichen Geschichte, zur durchaus kritischen aber nicht grundsätzlich negativen Würdigung weltgeschichtlich bedeutsamer menschlicher Leistungen vielerlei Art. Und zum menschlichen Leben als Ganzem, zum auf Gedeih und Verderb Verwobensein mit der Welt, mit Licht und Schattenseiten, mit Schicksal und Sturmlicht.

Dienstag, 7. Mai 2019

Geld her!







Habe dieser Tage ein bisschen mit paint.net gebastelt. Ziel meiner Bastelei war das Erstellen von schicken Banknoten für eine Mikronation. Meine ersten zwei (inzwischen habe ich zwei weitere Scheine gemacht und ebenfalls oben hinzugefügt!) Exemplare (siehe oben!) sind mir für meinen Geschmack auch ganz gut gelungen. Möchte aber noch mehr machen.
(Danke an den Wikicommons-User John M. Kennedy T., der die kleinen Ornament oben in den Geldscheinen unter Anwendung der CC-Lizenz CC BY 2.5 zur Verfügung gestellt hat! Alle anderen grafischen Elemente waren gemeinfrei.)


Ansonsten bin ich ein bisschen genervt. Und habe eine große Menge an Zubehör für Übernachtungen im Freien bestellt.

Samstag, 4. Mai 2019

Schlafsack

Im Bild: der besagte Sack


Nachdem mein bereits im letzten Jahr gefasster Plan, die ein oder andere Übernachtung in, mehr oder minder, freier Natur zu wagen, aufgrund von eklatanten Lücken im Material (u. a.) bisher noch nicht verwirklich ist, zog ich gestern los, um mir zumindest mal einen anständigen eigenen Schlafsack zu kaufen. Dieses Vorhaben gelang auch nach einigem Suchen. Ich konnte ein Auslaufmodell aus der Produktion eines bei mir sehr beliebten Herstellers stark ermäßigt (da Auslaufmodell) erwerben. Nun müssen sich nur noch diverse Personen rückmelden. Dann kann es losgehen!
(Passend dazu das heutige Wetter: Regen.)

Mittwoch, 1. Mai 2019

Romanische Sprachen

Ich konnte nicht anders. Und habe mir dieses Buch ("Georg Bossong - Die romanischen Sprachen") geordert. Zu verlockend schienen mir diese reichhaltigen Vergleiche einiger/vieler/der wichtigsten Sprachen aus dem romanischen Sprachenkreis. Und dann noch: Vergleiche anhand von Gedichten! Wie gesagt: ich konnte nicht anders.

Frohen Maifeiertag wünsche ich!

Montag, 29. April 2019

Regen am Rhein

Der Rhein am Nachmittag



Ein Wochenende in einem Ort am Rhein. Wetter perfekt, Schnürlregen. Flucht in Cafés und Keller. Gutes Essen, aber etwas eintönig. Gute Geschichten gehört, sehr nette Menschen getroffen, etwas Wichtiges gelernt. Dazwischen dann wieder Sonne, für einen Moment, Schiffe auf dem Rhein fahren melancholisch in Richtung Regenwolken.



Blick aus dem Fenster


Schiff

Mittwoch, 24. April 2019

Bücher im April

Vorgestern habe ich R. Overys Buch über den Krieg in Russland von 1941-1945 ausgelesen. Als aktuellen Gegenpol zur eher reinen Unterhaltungsliteratur von "Elm Haven" habe ich dann begonnen, Wilfried Strohs "Latein ist tot, es lebe Latein!" angefangen zu lesen. Wenn ich dann irgendwann damit fertig bin, habe ich für diesen Fall auch schon auf ein neues Sachbuch schielen können: Ralf von den Hoff, Wilfried Stroh und Martin Zimmermann: "Divus Augustus - Der erste römische Kaiser und seine Welt"

Dienstag, 23. April 2019

Nahe Lichtenfels

Staffelberg, ganz ohne Binnen-S


Den freien Ostermontag nutze man, um einen Ausflug in die heimatlichen Umlande zu betreiben. Startpunkt war Lichtenfels, von wo auch Horden von Rentnern und Mitglieder von Bürgervereinen ihre Wanderschaft ins umliegende Hügelland begannen. Die erste Station des Schreibers hier war Vierzehnheiligen, wo ein fair bepreister Imbiss zu erwerben war und wo eine grandios schöne Basilika zu Besichtigung und Einkehr einläd. Gerne hätte ich länger verweilt, jedoch war dies aufgrund ungeduldiger Begleitung nicht möglich. Dahin zog man über staubwinddurchwehte Ebene, dem Staffelberg und der dortig stehenden Adelgundis-Kapelle (die im übrigen nicht so sehenswert ist wie ihre große Schwester zu Vierzehnheiligen) entgegen. Auf dem Plateau des Staffelberges, neben jener Adelgundiskapelle, lockte ebenfalls ein Imbiss: zwar nicht mich, jedoch die hungrige Begleitung. Nach Imbiss und Blick über's Land ging es über einen Korkenzieherweg und unter lautstarkem Gesang hinab ins Tal Richtung Bad Staffelstein. Die hungrige Begleitung war inzwischen schon wieder hungrig und wäre fast vom Pferd gefallen. Nur fanatisch eingehämmerte Durchhalteparolen erhielten diese am Leben. Von Staffelstein, jener erwürdig-schönen und von aromatischem Kaffeeduft durchzogenen Thermenortschaft, aus bestiegen wir einen mit Studenten aller Geschlechter und Rassen beladenen Zug zurück nach Nürnberg, lauschend Gespräche über Mehle, "Nicht dafür!" und allerhand rumänisches Zebra.

Sonntag, 21. April 2019

Wetter und Zebrakuchen

Ein durch und durch zwiegespaltener Post. Einerseits ein ganz gedankenvolles und fröhliches Osterfest erlebt und als Premiere ein lang im Auge gelegenes Rezept für Zebrakuchen ausprobiert und den so entstandenen Kuchen in aller Frühe zum Verzehr angeboten.

Andererseits eine Ahnung von Bedrohung. Seit Wochen haben wir hier schon wieder beinahe hochsommerliche Temperaturen. Keine einzige Wolke. Blauer Himmel noch und nöcher. Mensch und seine drei Hunde rennen auf die noch grünen Wiesen. Die Freibäder machen früher auf. Die Biergärten sowieso. Und klar, auch ich freue mich manchmal über die Sonne, an Tagen wo etwas gelingt und diese himmelblau-sonnige Traumszenerie scheinbar so gut passt...
Aber hier ums Eck wurde (so war es zu lesen, die Zahl habe ich mir nicht ausgedacht) in einem Waldstück jeder dritte Baum gefällt, da von der Hitzewelle des letzten Jahres zerstört. Und schon wieder geht es los. In Ostbayern gab es erste Waldbrände wegen Trockenheit. Im April. Die Landwirtschaft ist auch nicht vollen Herzens froh über die Lage...
Aber der Stadtmensch denkt in erster Linie an seine schöne Freizeit nach dem harten Tag im Büro. Auf der Wiese liegen. Im Biergarten sitzen. Mit dem Hund joggen gehen. Im Cafe sitzen. Das Leben der Büro- und Kopfmenschen in monströsen Ballungszentren. Lärm und Müll. Entnatürlichung, zwischen nachverdichteten Flächen, im Zentrum der Agoraphobie.

Gott, so ein trostloser Text. Zur Ablenkung und als Ausdruck tätiger Reue für solche Ausfälle mache ich jetzt Sport. Und morgen geht es in die Natur. Prost Mahlzeit!

Mittwoch, 17. April 2019

St. Michael Front

Noch schnell kurz vor Runterfahren des Gitters eine Entdeckung rübergereicht: St. Michael Front.
Wieder so eine wunderschöne Band, bei der ich aber (zumindest bei Betrachten der Videos zu den Stücken) nicht ganz sicher bin, ob das eine sehr ausgeklügelte Art ist, Leute zu veralbern... Nun. Wie dem auch sei. Mir gefällt's. Gute Nacht!

Freitag, 12. April 2019

Freitag

Freitag. Kreativität (*), Zahnschmerzen, Verlust und ein Treffen.



(*: Wunderbarerweise habe ich in den letzten zwei Wochen zwei Texte geschrieben. Zuletzt ein Gedicht für den kommenden Eisernen Rhein, das ich hier aus naheliegenden Gründen nicht präsentieren kann :) )

Mittwoch, 10. April 2019

Ich hätte...

Ich hätte es sein lassen sollen. Wirklich! Seit einer Woche führe ich sinnlose Gespräche mit dem Anbieter einer Software, die bei mir nicht funktionieren will. Und jedes Mal erhalte ich falsche Infos, "Lösungen", die nichts lösen oder erreiche einfach niemanden... Heute wollte ich mir dann eigentlich mal Ruhe gönnen und den Sachverhalt ignorieren... bis wieder jemand von dort anrief, mit einer neuen "Lösung". Als diese dann nicht funktionierte, hing ich wieder an der Hotline, um dort wieder niemanden zu erreichen. So kann man seinen Feierabend natürlich auch verbringen.

Sonntag, 7. April 2019

Witch House

Gerade habe ich eine für mich neue Musikrichtung entdeckt. Witch House. Was es nicht alles gibt! Und ich habe Jahre und Jahrzehnte damit verbracht, mich für Rockmusik und ähnliche eher klassische Formate zu begeistern. Ich Pavian! ;)


Siehe bzw. höre auch: (um es konkreter werden zu lassen)

Flesh - Nachtangst (EP)

Freitag, 5. April 2019

Eine ganz besond're Luft

Eine ganz besond're Luft

Der Monat rennt zur Tür hinaus
Zu folgen seiner Vogelspur
Die Liebe liegt im Warenhaus
Dort neben Mülheim an der Ruhr

Die Katzen zucken auf dem Dach
Wir trinken Kerosin und Korn
Wir denken viel, sind lange wach
Und werden täglich neu gebor'n


Aus Morgenwiesen steigt der Dampf
Die Stadtgehirne voller Dunst
Herr Amor leidet Wadenkrampf
Die Zeitungen sind voller Kunst

Wir atmen ganz besond're Luft
Verlassen nur spätnachts das Haus
Wir hören, wie ein Hohes ruft
Wir rauben Apotheken aus

Der Regen klopft die Dächer krumm
Ein Stürmen räumt die Herzen leer
Frau Venus im Solarium
Entsteigt dem Plastikbechermeer

Wir atmen ganz besond're Luft
Verlassen nur spätnachts das Haus
Wir hören, wie ein Hohes ruft
Wir rauben Apotheken aus


...neulich erschaffen! Schönen Freitag!

Dienstag, 2. April 2019

Wolken, weit entfernt

Bin sehr müde, könnte im Sitzen einschlafen. Bin sehr müde, während das Blattgrün braun wird, unter der schrecklichen Sonne, kaum geboren. Irgendwo da hinten sind Wolken, weit weg. Weg vom müden, braunen Land, das in der Dürre vom Frühling geträumt hat.

Samstag, 30. März 2019

Ein schöner sonniger Tag

Ein schöner sonniger Tag Ende März. Eigentlich sollte ich da nach draußen gehen. Ich könnte mir so einen schönen Spaziergang auch gut vorstellen. Wäre ich nur nicht der einzige Blödmann, der auf diesen Gedanken kommt... und so sind sämtliche Wege überlaufen von Hunden und ihren Menschen, von sich laut über Sauerkraut und Eiernudeln unterhaltenden Menschen, von lebendigen Musikboxen und ihren Besitzern und von Pilzen auf Beinen. Ich hätte nun auch nichts dagegen, den Tag bei Dan Simmons bisher ganz schön zu lesendem Buch "Elm Haven" zu verbringen. Oder dabei, nochmal genauer in Current 93s "The light is leaving us all" reinzuhören [* ...

... eine seltsame Sache übrigens: normalerweise ziehe ich mir meine CDs inzwischen mittels Software auf den Rechner und übertrage sie dann auf mein Mobiltelefon. Dort habe ich nun auch eine ganz ordentliche Musikbibliothek versammelt und kann eben immer gut auf meine Musik zugreifen - schnell das entsprechende Booklet zur Hand genommen und ab geht es. Aber anders bei dieser CD. Sie bringt bisher alle ausprobierten CD-Laufwerke zum Abrauchen. Einzig der uralte und leicht wackelkontaktbefallene tragbare CD-Spieler der Dame des Hauses spielt sie ab. Wenn sich jetzt die Wackelkontaktquote in Grenzen hält, ist das immer noch nur ein nicht ganz getroffenes blaues Auge und besser als nichts. Dennoch hat mich das ein bisschen geärgert. Auch weiß ich nicht so recht, ob das nur ein ziemlich dummer bzw. effizienter Kopierschutz ist, oder ob die CD defekt ist... nunja.. ]


Die CD ist bisher auch ganz schön, teilweise aber auch schwere Kost. Die in jedem Stück steckende Widerholung des Satzes "The light is leaving us all" z. B. finde ich ein bisschen gewöhnungsbedürftig.

So sitze ich hier, warte auf eine Idee, oder weiteres rumänisches Essen, das hier auch irgendwie erscheinen soll.

Dienstag, 26. März 2019

Bücher Ende März

Vorgestern habe ich "Die Furcht des Weisen" fertiggelesen. Da ich aktuell noch Richard Overys Buch über den Krieg in Russland lese und kein zweites Sachbuch anfangen wollte, habe ich mir stattdessen was ganz Neues aus dem Bereich Belletristik bestellt. Aktuell werden gelesen:

(da ich so ein seltsames Bedürfnis nach einer unheimlichen Geschichte hatte...)

(und immer noch:)
  • Richard Overy - Russlands Krieg

Montag, 25. März 2019

Den Röthenbach entlang

Der Röthenbach nahe Brunn


Sonntags zog es uns ein wenig hinaus. Vom verwunschenen Ort Ungelstetten aus, der das erste Pferdecafe der Welt besitzt, zog man das Tal des Röthenbachs entlang nach Norden hin, um bei Brunn eine Schleife zu formen und zurückzukehren. Ruhiger Weg am Vorfrühlingstag, provisorische Bachüberquerung bei Brunn und zurück, Vogelgesang und das ferne Rauschen der Autobahn im Ohr.

Freitag, 22. März 2019

Wochenende!

Die zwei Elemente des Universums: Schnaps und Dosenfisch!

Da ist es, das Wochenende. Mal wieder, aber immer gern gesehen, landauf landab. Was gibt es hier Neues? Vor zwei Tagen ist der neue "Eiserne Rhein" erschienen. Außerdem bin ich derzeit auf der Suche nach einem neuen Buch, da ist bald sowohl das Buch über den Russlandfeldzug als auch Patrick Rothfussens "Die Furcht des Weisen" bald ausgelesen haben werde. Mal sehen. Morgen treffen wir uns, um ein paar Gläser Whisky (siehe Foto) zu trinken. Der Fisch wird aber zu dieser Gelegenheit nicht gegessen. Gute Nacht, Erde, ich gehe in den Labyrinth.

Dienstag, 19. März 2019

Current 93 - The light is leaving us all

Eigentlich wollte ich diesen kurzen Post mit Fotos des wirklich sehr schön gestalteten Albums The light is leaving us all von Current 93 garnieren, das ich heute im Briefkasten hatte... aber jetzt fehlt mir ein bisschen Zeit dazu. Somit tue ich lediglich kund, dass ich mit Freude das besagte Album im Briefkasten hatte und ungeduldig des Augenblickes harre, an dem ich es werde probehören können.

Montag, 18. März 2019

Auf dem Friedhof

"If I could have one wish
As in the fairytales
I would unmake my past
And rise like Lazarus
And stand in sunlight
And banish all the dark
That locked my face away
And say to you again
Oh that That
was only time"

- Current 93: Larkspur and Lazarus

 Eine Fügung des Schicksals führte mich heute auf den Südfriedhof um meine Vergangenheit zu besuchen, die auf merkwürdige Weise auch sehr gegenwärtig geworden ist. Dort irrte ich herum in einer Welt aus Faltplänen und Herbstlaub, in einer Welt aus Aprilregen und Eis, dort irrte ich herum um nachzudenken. Vorbei an Baugeräten und Gärtnern, an älteren Herren, an schwarzen Häusern am Eingang, und an Trauerfloristik vorbei, solange, bis ich die Lücke gefunden hatte, die zu suchen ich gekommen war. Es mag eigenartig klingen, aber man kann fröhlich und sehr traurig zur gleichen Zeit sein. Es mag eigenartig klingen, aber Geschichte kann auch ein Ort sein, so real, dass man selbst plötzlich eher fiktiv daneben erscheint. An meiner Lücke stand ich, wohl zwanzig Minuten, zählte meine Herzschläge, bis ich mich wieder weniger fiktiv fühlte als Herzschläge davor. Dann blickte ich nach oben, wo wieder graue Wolken dahinflogen, und Aprilregen kurz darauf, und Eisblumen auf die Gräber gesäht. Und während ich zur Straßenbahnhaltestelle lief, hörte ich von irgendwoher ein Lied.

Sonntag, 17. März 2019

Depressives Sonntagsradio

Es gibt wahrscheinlich keine schlechtere Art, den Sonntag entspannt vor dem Radio zu beginnen, als eben die Sendung "Evangelische Perspektiven" im Bayerischen Rundfunk anzuhören! Man bewirbt und behandelt aus dem Lautsprecher heraus verschiedene Dinge, vom Gendersternchen bis zum archaischen Höhlenkult, der jetzt wieder voll im Trend liegt... nicht einmal am Sonntag gibt es geistig-geistliches Futter für interessante Gedanken und Inspirationen. Depressiv und trostlos erschallt im Dauerfeuer Zeitgeistiges und Esoterisches, und irgendwie immer mit dieser weltlich-protestantischen Protestnote. Ganz grün im Gesicht bleibt mir da zukünftig nur die eigentlich vernünftigste Option: Knopf drücken. Radio aus.

Samstag, 16. März 2019

Regensamstage (und so)

Aktuell gibt es viel Neues, über das ich aber nicht schreiben kann bzw. möchte. Das ginge einfach zu weit. Apropos "aktuell" oder "Neues", derzeit überlege ich, mir das neue bzw. aktuelle (je nachdem, wie man "neu" definiert eben) Current-93-Album zuzulegen.

In den letzten Tagen regnete und stürmte es die ganze Zeit, sodass auch meine Lust, nach draußen zu gehen, eher gedämpft war, obwohl ich das ein oder andere Ziel hätte. Stattdessen saß ich herum, spielte Civilization 6 und pflegte die genetische Melancholie.

Mittwoch, 13. März 2019

Gedanken zu Hebräer 4,14-15

"Da wir nun einen großen Hohenpriester haben, der die Himmel durchschritten hat, Jesus, den Sohn Gottes, so lasset uns festhalten an dem Bekenntnis! Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der kein Mitleid haben könnte mit unsren Schwachheiten, sondern der in allem gleich wie wir versucht worden ist, doch ohne Sünde.  So lasset uns nun mit Freimütigkeit hinzutreten zum Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit erlangen und Gnade finden zu rechtzeitiger Hilfe!"

- Hebräer 4,14-15


 Oben zu lesender Bibeltext war neulich Ausgangspunkt einer Predigt, die ich hörte. Verbunden mit der Frage: "Dieses Bild vom 'großen Hohenpriester', verstehen das die Menschen von heute noch? Ist das noch in unser Leben integrierbar? Wie können wir zeitgemäß von der Hoffnung des Evangeliums sprechen?"

Hm... ich habe mich dann gefragt, ob es denn unbedingt sein muss, dass alle Bilder der Bibel auf die Bedürfnisse des Menschen von heute herunterübersetzt werden? In seine alltäglichen Erlebnisse hineingeholt? Verständlich und begreifbar gemacht? Mir stellte sich da die Frage, ob man, in dem man dies tut, nicht auch Gott klein macht. Gerade, weil mir persönlich die zwei Verse des Hebräerbriefes Mut machen. Gerade, weil sie nicht alltäglich klingen, gerade, weil sie mysteriös, fremd und geheimnisvoll, stark, klingen. Ich für meinen Teil halte es durchaus für notwendig, von Dingen des Glaubens, von den letzten Dingen, auch manchmal in schweren Bildern zu sprechen, in Bildern von großer Kraft und Gewalt. Sind nicht Geburt, Sein und am Lebensende der Tod im Endeffekt auch große Rätsel? Gerade an der Wand des Todes zerschellt doch jede menschliche Vernunft, auch die des scheinbar alles rational durchdrungen habenden Menschen des 21. Jahrhunderts. Brauchen wir da nicht gerade auch diese Bilder, die größer sind als wir?

Ich für meinen Teil bete vertrauensvoller zu Jesus, dem Sohn Gottes, dem "großen Hohenpriester, der die Himmel durchschritten hat", als am Ende gar zu einem ganz modernisierten "himmlischen Abteilungsleiter, der großes Fachwissen über uns und das Leben hat."...

Lasset uns festhalten an dem Bekenntnis!

Montag, 11. März 2019

Mit fester Hand




Der Schneewind packt mich jäh von vorn,
Mein Schlitten knirscht im schnellen Lauf,
Genüber streckt sein fahles Horn
Der wolkenblasse Eiger auf.

Ein kühler Siegesmut erfaßt
Mein Herz mit unbekannter Lust,
Als trüg ich eine werte Last
Von Stolz und Glück in meiner Brust.

Was noch von Krankheit in mir schlief,
Ich riß es es aus mit fester Hand
Und warf es lachend steil und tief
Hinunter ins verschneite Land.


Hermann Hesse: Schlittenfahrt

Sonntag, 10. März 2019

Ein kleines Wort

Ein kleines Wort, unter der Sonne, neben'em grünen Kanal, und unter vielen Wolken. Da sitzt jemand und versucht, die Welt aus den Angeln zu heben, hebelt aber nur das eigene Leben aus und ins Abseits. "Sollte Gott gesagt haben...?". Du tragische Weltsicht des Guten! Du tragische Weltsicht der Einsamkeit! Du tragische Halde von Trümmern und Geröll! Jetzt kommt ein bisschen Sonne vielleicht, und ich muss hier zum Schluss kommen.

Donnerstag, 7. März 2019

Nur so nebenbei

Vieles müsste ich schreiben, wollte ich auch, allein, werter Leser, es geht einfach nicht. Vieles muss geheim bleiben. Daher speise ich Sie mit einer Art Halbinformation ab. Nämlich mit jener, dass meine elektrische Körpermodifikation, welche an das Sendekästchen (Sie erinnern sich?) Daten senden sollte, momentan keine Daten sendet, sondern sich feige durch Defekt seinem Dienst entzogen hat. Die entsprechende Firma hat aber bereits freundlichst Ersatz angekündigt.

Ansonsten schreibe ich lange E-Mails und warte auf das Ende der Tage. Zumindest auf die gleichnamige Ausgabe des Eisernen Rhein.

Sonntag, 3. März 2019

Am Anfang (März)

Heute könnte ich vieles schreiben. Aber die Zeit eilt. Statt zu schreiben, werde ich mich jetzt eher praktischen Tätigkeiten widmen. Bis dahin!

Donnerstag, 28. Februar 2019

Kurz vor Schluss


Ein paar Tage garnichts geschrieben. Ein wenig Unlust. Mich beschäftigen ein paar eher medizinische Fragen. Oder auch die Frage, ob ich mich nicht spontan zu einem Alpha-Kurs anmelden sollte. Die weltweite Methodistenkirche beschäftigt sich mit der Frage nach richtig gelebter Zwietracht. Auch eine Option. Ich warte auf das Wochenende, um endlich das fix bereits am nächsten Tag gelieferte IANVA-Album in aller gebotener Ausführlichkeit anzuhören. Morgen ist schon März. Wirklich?

Montag, 25. Februar 2019

IANVA - "Italia: ultimo atto"

Nachdem ich vor einigen Tagen über die genuesische Band IANVA gestolpert bin, ist es um mich geschehen! Ganz begeistert höre ich deren Stücke rauf und runter. Und weil das ledigliche Hören und "Ja, schön, diese Musik! Ganz toll, dass es noch richtige Menschen gibt, die sowas machen"-Denken meiner Meinung nach ziemlich unfair für die Künstler ist (wenngleich ich mich über die heutzutage vielfältig bestehenden Möglichkeiten des "kurz Reinhörens" sehr freue. Früher hatte ich Glück, wenn ich eine CD, die mich interessiert hat, irgendwo im Plattenladen gefunden habe und es da die Möglichkeit gab, probezuhören... ansonsten musste ich mich auf Rezensionen verlassen und so weiter. Aber das großflächige selbst Entdecken war nur mit größerem finanziellen Aufwand möglich, z. B. durch auf's Geratewohl bestellen.), habe ich mir dann heute deren von der Kritik gelobtes Werk "Italia: ultimo atto" bestellt. Dabei habe ich auch noch einen angeblich irgendwo umstrittenenVersand vermieden und bei einem weniger umstrittenen Händler gekauft. Wobei das nicht direkt Überzeugung war.

Sonntag, 24. Februar 2019

An den Ufern des bitteren Baches entlang

Immer noch endlose Straßen

So habe ich es denn tatsächlich heute geschafft, mich in die sympathische Stadt Lauf zu begeben, um dort in Begleitung eine kleine Runde auf Schusters Rappen zu drehen. Am Laufer Bahnhof ging es los, über die Bitterbachschlucht (die, ganz gegenteilig zu meiner ziemlich angeberischen und dramatisch klingenden Überschrift, eher kurz gestreift wurde) hin nach Nuschelberg (wo vermutlich etwa 1640 das Hörgerät erfunden wurde), nach Dehnberg und dann wieder gen Lauf.

Es war ein sehr schöner, milder Tag und die Wege lagen relativ einsam im Licht einer schüchternen Februarsonne. Nur Natur, Wind, Atem ab und an, und ab und zu Wolken, die auf Wegen lagen.





Mpfmpflberg da lang

Samstag, 23. Februar 2019

Ski contra Fahrrad

Heute leuchtete das Himmelszelt so wonnebläulich, da dachte ich bei mir "Ich gehe los und besorge mir einen neuen Fahrradhelm!". So tat ich denn. Ich durchkämmte drei verschiedene Geschäfte. In zweien davon gab es lediglich Schrott oder verkehrte Größen. Im dritten Laden, einem Sportgeschäft, angelangt sagte man mir mit mildem Achselzucken, es gäbe dort erst nach Ablauf der Skisaison wieder Fahrradhelme, so ab Mitte Mai. Wissend und voller Einsicht in die ewig festgelegte Dualität zwischen Skifahrt und Radeln nickte ich zurück und bedankte mich für diesen Hinweis. Vielleicht werde ich also in Zukunft bis Mitte Mai lieber Ski fahren.

Zwischenbericht

Gerade bin ich ein wenig schreibfaul und wenig motiviert, Dinge niederzuschreiben, die zu sehr fragmentarisch blieben. Stattdessen freue ich mich, morgen auf eine kleine Wanderung gehen zu können. Ansonsten übe ich das Rasieren mit einem Rasierhobel. Bisher ist es aber wirklich eher noch Übung.

Montag, 18. Februar 2019

Psalm und Natur



"Die Bäume des HERRN trinken sich satt, die Zedern Libanons, die er gepflanzt hat, woselbst die Vögel nisten und der Storch, der die Zypressen bewohnt. Die hohen Berge sind für die Steinböcke, die Felsenklüfte sind der Klippdachsen Zuflucht. Er hat den Mond für bestimmte Zeiten gemacht; die Sonne weiß ihren Untergang. Schaffst du Finsternis, und wird es Nacht, so regen sich alle Tiere des Waldes. Die jungen Löwen brüllen nach Raub und verlangen ihre Nahrung von Gott. Geht die Sonne auf, so ziehen sie sich zurück und legen sich in ihre Höhlen; der Mensch aber geht aus an sein Tagewerk, an seine Arbeit bis zum Abend. HERR, wie sind deiner Werke so viel! Du hast sie alle weislich geordnet, und die Erde ist voll deiner Geschöpfe." 
 
- Psalm 104,16-24

 

Samstag, 16. Februar 2019

"Verwurzelt in Christus"

In der EmK gibt es nun ein anlässlich der immer noch anhaltenden Diskussion um den Umgang mit Homosexualität enstandenes* Netzwerk von eher "bibel-frommen" Christen. Das Netzwerk heißt "Verwurzelt in Christus". Die Seite sei einfach mal wohlwollend hier verlinkt.


* So wie ich es verstehe, war das aber nur der Anlass. Es handelt sich nicht um deren einziges Themenfeld. Es geht allgemein um die Frage eines ernsthaften Umganges mit der Bibel als Gottes Wort und all die Unterfragen, die davon angestoßen werden.

Mittwoch, 13. Februar 2019

Ein Hauch von Frühling

Blauer Himmel, Sonnenschein, fast milde Luft, Ahnung von Caféhausgerüchen auf den Straßen, auf einer Parkbank. Wie Frühling. Als wäre der geheime Frieden, nach dem man sich manchmal heimlich sehnt, jetzt beschlossen worden, irgendwo in weiter Ferne.

Montag, 11. Februar 2019

Hilfe in der Dunkelheit

Auf meinem morgendlichen Weg in tiefer Nachtschwärze passierte mir heute das, was eigentlich nicht passieren sollte. Plötzlich war der Reifen platt. Mitten in Nacht und Regen stand ich da. Zum Glück gibt es hilfsbereite Menschen. Und das Timing war auch nicht das schlechtestdenkbare. So konnte ich den Tag doch noch durchstehen, unter dem grauen Sardinenbüchsenhimmel.

Samstag, 9. Februar 2019

Bestellung bei Opus Abscondi

Siehe Bild!

Vor einiger Zeit hatte ich mir das Album "Les Sentiers Éternels" von Art Abscons im Webshop von Opus Abscondi gekauft. Nun ist es geliefert worden und in wenigen Sekunden werde ich es testhören. Mal sehen! Bin gespannt!

Mittwoch, 6. Februar 2019

Frost und Hochwasser

Urlicht und Urschatten

Mittwoch. Es herrscht immer noch eisige Kälte. Auf den Wegen am See entlang friert der plattgelaufene Schnee der letzten Tage zu eisigen Platten. Auf solcher Platte kam ich heute ins Schleudern und stürzte vom Rad. Glücklicherweise ist mir nichts größeres passiert. Eine kleine Schramme. Sozusagen Verwundetenabzeichen des Alltags in Altblech. Nach dem Sturz fand ich ein seltsames Teil auf dem Boden, von dem ich annahm, dass es zu meinem Rad gehört. Aber ich konnte beim besten Willen nicht feststellen, wohin am Rad. Habe dieses Teil auch noch nie gesehen...

Anderes Thema: habe mich gestern an einen Chip angeschlossen, welcher nun wiederum an ein handlich' Gerät Daten übersendet. Wer jetzt nicht weiß, was es damit aufsich hat, darf gerne glauben, dass ich zum Cyborg mutiert bin oder an einer seltsamen Alexa-Testreihe der Stasi teilnehme.

Hochwasser. Vor 110 Jahren soff meine Heimatstadt Nürnberg im Hochwasser ab. Heute auf den ersten Blick nichts dergleichen zu sehen. Und geistlich ist bei mir akutes Niedrigwasser, was paradoxerweise dazu führt, dass mir in gewisser Hinsicht das Wasser bis zum Hals steht. Wo geht es zu den Rettungsbooten?



Hochwasser

Montag, 4. Februar 2019

Schlaf / Stadt

Postkartenansicht

Dass ich das noch erleben darf oder muss! Bis vor einem halben Jahr nahm ich an, ich könne unter allen gegebenen Umständen stets gut einschlafen, egal, ob jetzt die Russen einmarschieren, ein Komet auf die Erde fiele, oder die Dinosaurier zurückkehrten. Nun, das war ein Irrtum. Grübelnd lag ich heute lange wach und es grenzt an ein Wunder der Natur, dass ich mich trotzdem heute einigermaßen fit fühlte.

Grübelnd? Ja, ich suche momentan den Weg. In mancherlei Hinsicht habe ich innerlich gekündigt und frage mich, ob man aus diesem Zustand eigentlich wieder raus kommen kann. Aber vielleicht ist es besser, wenn jetzt alles mit großem Krachen zerfällt und Platz für Neues macht.

Kaltes Wetter und blauer Himmel über der Spielzeugstadt.



"Nennen Sie einen wichtigen historischen Baustoff..."

Auf der Brücke

Samstag, 2. Februar 2019

Vorgeschichtlicher Spaziergang

Ziemlich unauffällig: ein unterirdischer Grabhügel

Heute unternahm ich einen regionalgeschichtlichen Erkundungsspaziergang. Bereits vor längerer Zeit waren mir beim Stöbern in den Denkmaldaten des Bayernatlas einige Stellen im Reichswald bei Mögeldorf aufgefallen, an denen als Bodendenkmäler Grabhügel, teilweise bronzezeitlich, teilweise vorgeschichtlicher Zeitstellung, eingetragen waren. So unternahm ich denn heute einen kleinen Spaziergang an eine der Stellen, um zu überprüfen, ob man oberirdisch nicht doch etwas von den Begräbnissen sehen kann. Nun, der Spaziergang war sehr erfrischend und durch den leichten Dunst im Wald überkam mich schnell ein (vom zeitweise zu hörenden Lärm der Stadt etwas gestörtes) verzaubertes Gefühl. Soviel sei gesagt. An Ort und Stelle war aber nichts zu sehen. Wald und Unterholz. Aber dennoch ein gutes Gefühl, dort mal hingegangen zu sein und sich die Stelle vor Ort angesehen zu haben! (Hinweis für Entdecker: in der Gegend befinden sich noch weitere Begräbnisstellen)

Donnerstag, 31. Januar 2019

Bioregionalismus

Habe heute diesen Artikel entdeckt, der sich mit dem sogenannten Bioregionalismus beschäftigt. Es gibt diese Idee, soviel muss ich dazu sagen, in verschiedenen Ausprägungen, und nicht mit jeder Spielart würde ich mich jetzt unbedingt sympathisierend erklären...

Aber die Frage gefällt mir und macht mich gleichzeitig betroffen:

"Bist du mit dem Ort, an dem du lebst verbunden und bist du dort verwurzelt?"

Das bringt Fragen mit sich wie wieviel man über die Kultur, die Traditionen, die Wurzeln der Menschen am Wohnort weiß und inwieweit man sich mit diesen identifiizert. Oder auch inwieweit man über Wissen zu den verbreitetsten regionalen Tier- und Pflanzenarten verfügt. Kann man sagen, wann das nächste Mal in der Heimat Vollmond sein wird? Weiß ich, woher genau das Trinkwasser kommt, das ich mir täglich aus der Leitung zapfe? Was tue ich, um mich mit dem Ort, an dem ich lebe, tiefer zu verbinden? Es gibt bestimmt Leute, denen es relativ egal ist, wo sie wohnen. Wo die Arbeitsstelle einen hinführt, da wohnt man. Da wird die Umgebung eher aus der Perspektive der Prüfung auf Zweckmäßigkeit und Funktionalität betrachtet. Ich breche jetzt den Stab nicht über solchen Menschen. Ich für meinen Teil aber liebe diesen Ort, an dem ich lebe, und ich stelle bestürzt fest, wie wenig ich trotz allem eigentlich über die grundliegenden Rahmenbedingungen des Seins hier weiß... Ein Auftrag?

Montag, 28. Januar 2019

Leseliste

Aktuell lese ich ("immer noch" bin ich versucht zu sagen, allerdings muss man sagen, dass das Buch zwei Teile hat, und aktuell bin ich bei eben dem zweiten.)

  • Patrick Rothfuss - Die Furcht des Weisen (2. Teil)

Weiterhin hat mich heute beim Herumsuchen folgendes Buch angesprochen:


Meine Neugier ist geweckt. Es ist jetzt zwar nicht so, dass ich dringend noch Bücher bräuchte. Jeder vernünftige Mensch würde sagen: "Lies erstmal Deine restlichen Kandidaten von der Warteliste". Aber ich kann nichts dagegen machen. Mein Geist mäandert oft ganz furchtbar, und ein Thema, dass mich interessiert, braucht meistens sofort Futter, da in einem halben Jahr ganz andere Fragen und Erkenntnisse aufgetaucht sein werden. Denke daher, dass ich mir das Buch als eine Art Belohnung für alle möglichen Widerfahrnisse der letzten Zeit auch kaufen werde.

Und zu meiner Verteidigung darf ich anführen, dass an "Wartelistenkandidaten nur folgende zwei Bücher momentan existieren:

  • Inazo Nitobe - Bushido
  • Wilfried Stroh - Latein ist tot, es lebe Latein!


Gute Nacht einstweilen!

Sonntag, 27. Januar 2019

Verein Deutsche Sprache

Soeben habe ich, um mich im kleinen Rahmen meiner Möglichkeiten für den Erhalt meiner westgermanischen Mutter- und Vatersprache Deutsch einzusetzen, einen Antrag auf Mitgliedschaft im Verein Deutsche Sprache e. V. gestellt. Seit einiger Zeit erhielt ich schon deren Infobriefe und fand die Arbeit des VDS gut und wichtig, gerade in Zeiten, in denen die deutsche Sprache bedroht wird durch verrückte Sprachzerstörungsmaßnahmen wie merkwürdige unlesbare Sternchen in Worten, blöd- und unsinnige Anleihen aus dem Englischen, und in Zeiten allgemeiner Kulturverdrängung. Na mal sehen, bin gespannt!

Donnerstag, 24. Januar 2019

Ein trauriger Tag

Vor gut einem Jahr entdeckte ich die Bäckerei Pabst am Neutor und deren sehr gutes Brot für mich. Heute musste ich dann feststellen, dass diese nicht mehr ist. Geschäftsaufgabe. So verödet die Welt der Backwarenfreunde wieder ein Stück und zurück bleiben Industriebackwaren und die immer gleichen Filialen überall.

Mittwoch, 23. Januar 2019

Ernährung

Heute will ich mir mal kurz ein paar Gedanken über meine Ernährungsweise machen. Eher vor einem küchenphilosophischen Hintergrund als wissenschaftlich stark untermauert.

Vor einiger Zeit habe ich mir überlegt, dass ich persönlich eine an die individuelle Lebenssituation angepasste "traditionelle Ernährung" für mich am besten finde. Was heißt das? Im Grunde eine gesunde Mischkost, mehrheitlich mit Produkten, die hier im Land heimisch und auch hier gewachsen sind. Gemüse, Eier, Milchprodukte, manchmal Fisch, wer mag auch Fleisch (in geringerem Umfang, da Fleisch jahrhundertelang nicht in solchen Massen und zu solch abnormen Billigpreisen wie heute zur Verfügung stand). Ich verzichte aber auf Fleisch, da ich anders als meine Vorfahren nur selten schwere körperliche Arbeit leisten muss, daher nicht auf die zusätzlichen Kalorien angewiesen bin. Würde ich Fleisch essen, wäre es Bio-Fleisch (am besten aus Erzeugung mit strengeren Auflagen als die Richtlinien für das EU-Biosiegel).
Idealerweise sollte man sich auf regionale und saisonale Produkte "einschießen". Mit etwas Fantasie ist das auch im Winter möglich. Meiner Meinung nach kann im Ernstfall sogar durch haltbar gemachte Lebensmittel, das Wintergemüse sowieso und z. B. Sauerkraut alle Vitamine und Nährstoffe bekommen, die man braucht.

Warum ich das jetzt aufschreibe? Weil ich mich einerseits selber ein bisschen mehr ermuntern will, nach dem für richtig erkannten Prinzip zu leben. Und zweitens deswegen, weil mir die momentan herrschende quasireligiöse Fixierung auf exotische Ernährungsweisen etwas auf die Nerven geht.

Dienstag, 22. Januar 2019

Heute

Echt jetzt!
Herumgelaufen, abgefangen worden, eine hilfreiche Gesundheits-App zur Krankheitsverwaltung entdeckt, Ideen für den nächsten Aborea-Abend gesammelt, und gezittert, am Ende schlechte Vorbereitungsarbeit zu leisten, Bananen auf dem Weg verloren, an Honig vorbeigelaufen, und irgendwann ist immer das letzte Mal, meistens aber nicht.

Sonntag, 20. Januar 2019

Schneidende Kälte etc.

Sehr kalt draußen, schneidende Kälte, aber klarer Himmel. Ein paar Sachen erledigt und überstanden dieser Tage. Und jetzt warte ich.

Vor ein paar Tagen in den Losungen:

"Ist Gott für uns, wer kann wider uns sein?" (Römer 8,31)

Dass Gott für mich ist, das wünsche ich mir dieser Tage sehr.

Mittwoch, 16. Januar 2019

Ich bin garnicht sicher

Ich bin momentan garnicht so sicher, ob das Projekt "Menschliches Zusammenleben" nicht in Zusammenhängen größer als Kleingruppen meistens scheitern muss. Zumindest könnte man's momentan oft meinen.

Sonntag, 13. Januar 2019

Erster Aborea-Abend

Der Würfel - Dein Freund!


Gestern tagte erstmalig unsere kleine aber motivierte Aborea-Spielrunde. Die Charaktere wurden von mir als Spielleiter durch Berge und Schluchten gehetzt, mussten wilde Tiere, Orks und Ungeheuer bekämpfen, mussten sich verstecken und in der Wildnis eines herbstlichen Gebirges überleben, mussten verhandeln... Aber letztendendes waren "meine" Spieler erfolgreich.
Ja... schön war's! Bitte bald wieder!

Freitag, 11. Januar 2019

Mittwoch, 9. Januar 2019

Vorbereitungen für Aborea-Spielabend

Winterwald

Es is garnicht so leicht, einen Rollenspielabend vorzubereiten... selbiges habe ich dieser Tage größtenteils getan. Am Samstag tagt dann eine kleine Testrunde für Aborea das erste Mal.

Draußen schneit es heftig. Morgen folgt eine Winterreise nach Bamberg!

Samstag, 5. Januar 2019

Aborea

Die ABOREA-Box

Heute war es soweit: ich erhielt mit der Post die Spielbox des Tischrollenspiels Aborea, die von mir schon mit großer Spannung erwartet wurde. Die Vorfreude wurde beim Öffnen doch recht ordentlich belohnt, das im Spielerheft enthaltene "Tutorial" scheint auch meine Erwartungen zu erfüllen. Irgendwann rauchte mir dann aber ein wenig der Kopf, weil die ganzen Begriffe für mich neu sind (das Rollenspielsystem, das ich früher spielte, funktionierte zwar ähnlich, verwendete aber andere Begriffe für z. B. die Fähigkeit eines Charakters) und es jetzt wohl ein wenig Zeit zum Erlernen der Spielmechanik brauchen wird.

Die Zeit des rauchenden Kopfes nutze ich dazu, den Laden Ultra Comix in der Nürnberger Innenstadt zu besuchen. Dort kaufte ich ergänzend noch ein paar Würfel sowie den ebenfalls dort vorrätigen, sehr schönen Spielleitersichtschutz für Aborea.

Morgen geht es dann los, hier findet ein ganz ungezwungender privater Bastelnachmittag zur Charaktererstellung mit Aborea statt. Bin gespannt! Immer noch, weiter und wieder!




Gesammeltes Zubehör

Freitag, 4. Januar 2019

Moritzberg

An den Hängen des Moritzberges im Sonnenglanz

Nachmittags am Moritzberg gewesen und Fotos gemacht. Sehr kalt dort, aber schön!

Mittwoch, 2. Januar 2019

Fahrt in die Stadt

Die "Fahrradstraße"
Heute, am sozusagen ersten offiziellen Tag meines Urlaubs, begab ich mich zur Erledigung verschiedener Geschäfte in die Innenstadt. Das Wetter war heiter, wenn auch kühl, sodass ich frohen Mutes gewesen bin. Vorbei ging es an diversen nassen Hunden, erkälteten Businessfrauen und Straßenkehrmaschinen, die die widerrechtlich verdreckte Stadt versuchten zu säubern.

Vorbei ging es auch an der (siehe Bild) erstrangigen Sehenswürdigkeit Nürnbergs, der sinnlosesten und lebensgefährlichsten Fahrradstraße der Welt. Oben zu sehendes Straßenstück ist eben diese. Sie wäre keine Fahrradstraße in Nürnberg, wenn nicht der Sinn der Fahrradstraßen dadurch wieder absolut zunichte gemacht würde, dass sie für den Autoverkehr freigegeben ist. Bei einem solch schmalen Straßenstück führt das dazu, dass die KFZ-Piloten, die natürlich nicht auf angemessene Geschwindigkeit achten, fröhlich mit ca. 5 cm Seitenabstand an Radlern vorbeibrausen, auch die maximale Geschwindigkeitsbegrenzung ignorieren, und schon manche Radlerin dabei fast umgefahren hätten. Sei es drum, die Stadt Nürnberg rühmt sich weiter als moderne Großstadt der großartigen Fahrradstraße.

Nun, dennoch störten Tod und Verderben und durch menschliches Toastbrot getätigte Verkehrsplanung mein Stadtvergnügen nicht. Ich ging von Laden zu Laden, fand annähernd alles, was ich gesucht, und konnte die mir von der Dame des Hauses aufgetragenen Geschäfte des alltäglichen Lebens getreu ausführen.


Auf der Heimfahrt dann überraschte mich: das Wetter. Es graupelte eisig auf mich herunter. Die erkälteten Hunde und nassen Businessfrauen sprangen in die Straßengräben, die Sterne fielen vom Himmel herunter, während die Sonne am Horizont maulend in einem Weiher aus Bratensoße versunken blieb.

Überraschungswetter