Donnerstag, 13. August 2020

Leseliste, Netzausfall, weiter im Text

Im Krater blühen wieder die Blumen

 

 Netzausfall. Konnte ein paar Tage nicht schreiben. Am Freitag den 7. ging man nachmittags kurz aus dem Haus, bei Rückkehr blinkte der Router Alarm und verabschiedete sich ins Nirgendwo. Es folgte ein nicht ganz reibungsloser Klärungsprozess mit dem Anbieter, bei dem das Ersatzgerät einmal versprochen und erst beim zweiten Anruf tatsächlich verschickt wurde. Nun blinken hier wieder neue Lichter und erstmal geht alles seinen gewohnten Gang.

Ansonsten warte ich noch ein bisschen. Das wahrscheinlich abschließend noch benötigte Dokument für die Rückkehr in die katholische Kirche ist abgegeben. Und nun warte ich auf Rückkehrerlaubnis des Bischofs (oder so.).
Im Übrigen grüble ich und zweifle ich seit ca. einer Woche herum. Das ist eine Krankheit, die ich wahrscheinlich auch nicht mehr loswerde, diese phasenweise auftretenden Gedanken. "Kann das mit diesem Gott sein?", "Ist die Welt nicht viel zu banal in ihren Abläufen für die Existenz eines Gottes?", "Können Wunder geschehen?", Angst, irgendwas leisten zu müssen. Weiß auch nicht. Fürchte, das werde ich einfach nicht los. Das war alles mal vor Jahrzehnten ganz unkompliziert. Aber vielleicht habe ich da einfach ein paar Denkschritte im Glauben nicht mitgemacht, die ich halt jetzt nachholen muss. Mal sehen. Immer gut ist jedenfalls, dann über Glaubensthemen zu lesen oder zu reden.

Und so kommen wir zur aktuellen Leseliste:

Aktuell lese ich

  • Johannes Willms - Napoleon
  • Robert Jordan - The Great Hunt (TWoT 2)


in der Warteschleife sind:

Robert Jordan - The Dragon Reborn (TWoT 3), außerdem N. T. Wright - Von Hoffnung überrascht: was die Bibel wirklich zu Auferstehung und ewigem Leben sagt (gekauft, um eben über Glaubensthemen nachzudenken), Heinrich Janssen - Die Perlenschnur des Heils: den Rosenkranz entdecken und beten.


Bis demnächst!

 

Donnerstag, 6. August 2020

Blut und Dokumente von der Welt Beginn an


Gestern habe ich dazugelernt, dass es eine Stelle gibt, die das geheimnisvolle Wissen über sämtliche kirchliche Vorgänge vom Beginn der Welt an bewahrt. Dies erfuhr ich deswegen, da für meine Rückkehr in meine spezielle Kirche noch ein Dokument vonnöten war, das im Pfarramt nicht vorlag. Man bat mich daher um Rücksprache mit dem bereits erwähnten Orakel. Das Orakel stellte sich nun als äußerst freundlich heraus, sodass ich demnächst das benötigte Papier in Händen halten werde und dann mein Antrag auf Rückkehr weitergehen kann.

Am Arbeitsplatz schnitt ich mich heute mit einem Ordner (!) in die Hand. Rotes Blut spritzte in Fontänen hervor und lief auf den Boden. Nachdem ich meine Wunde notdürftig versorgt hatte, überlegte ich erst, die Blutlachen so zu belassen, um am nächsten Morgen den Verdacht eines grässlichen Verbrechens bei den Kollegen zu wecken. Allein die Vernunft gebot anderes!


Dienstag, 4. August 2020

Ein deutliches mehr an Spiritualität


Mir ist das heute beim Versuch, in der Mittagspause in Ruhe die Bibel zu lesen, klar geworden. Bei mir ist deutlich Bedarf an mehr Gelegenheit zu Begegnungen mit Gott. Es ist auch eben nicht so, dass ich da keine Zeit dafür freimachen würde. Gerade dadurch merke ich, dass ich da manchmal gerne mehr hätte. Hunger. In den letzten Jahren hat mir da auch wirklich etwas gefehlt, was schon mal garnicht durch das Gemeindeleben gefüllt wurde. Irgendwie musste da immer das (ich verwende da jetzt bewusst mal dieses vermeintlich alte Wort) Seelenheil des einzelnen Menschen hinter irgendwelchen sozialen Slogans und großen Projekten zurückstehen. Für mich ein Irrweg.
Momentan warte ich immer noch, hänge irgendwo dazwischen. Weiß gerade nicht, wo mein Stand auf dem Weg ist. Hab es in andere Hände gegeben und muss zumindest erstmal warten.


Sonntag, 2. August 2020

Erste Augusttage





Erste Tage im August. Gute Vorsätze und Aufkehrens. Warten auch. Und Vorfreude!
Gartenfeiern sind auch nicht mehr, was sie mal waren. Aber das ist recht so. Draußen regnet's, und der Montag ist nah herbeigerückt.


Donnerstag, 30. Juli 2020

Kleine Gesundheitswallfahrt nach Mariahilf

Zu Beginn dieser weltumspannenden Seuche habe ich mir einen kleinen Vorsatz gefasst: und zwar sobald es wieder möglich ist und wenn bis dahin alle im näheren Umfeld gesund geblieben sind, eine kleine Pilger- oder Wallfahrt an einen speziellen Ort zu tun, um Gott für die Bewahrung zu danken und weiterhin um Gesundheit zu bitten. So ist es dann am gestrigen Tage geschehen. In den Umständen entsprechend kleiner und familiärer Gruppe ging es auf den Mariahilfberg bei Neumarkt, wo wir einen Frühgottesdienst besuchten.

Anschließend hieß es eine Runde zu gehen, und zwar in Richtung der Ruine Wolfstein, wo man die Ausicht über die beinahe leicht toskanischen oberpfälzer Lande genoß und sich anschließend in einem nahen Gasthof ein Mittagsmahl schmecken ließ.


Eine andere Pilgerfahrt unternahm ich heute: und zwar einen Gang ins örtliche Pfarramt, wo ich einen weiteren Schritt in Richtung Rückkehr in "meine" römisch-katholische Taufkonfession gemacht habe.

Nun raste ich ein Weilchen und genieße Tage der Er- und Auffrischung.


Kerze vom Mariahilfberg

Wallfahrtskirche Mariahilfberg


Blick auf Neumarkt von oben

Burgruine Wolfstein

Beinahe kitschig güldnes Kornfeld

Dienstag, 28. Juli 2020

Kurzer Abstecher nach Weißenohe


Den heutigen freien Tag genutzt, um mal kurz "raus" zu fahren. Nach Weißenohe und zur Lillachquelle. Schön war's!



Klosterkirche in Weißenohe
Die Lillachquelle bei Weißenohe

Montag, 27. Juli 2020

Ernste Viecher


Die Bürokratie ist ein seltsames Viech. (Nicht erst seit Ödön von Horvath)


Heute begab ich mich zur Abwechslung mal in die Mühlen der Bürokratie. Nicht um oben zu sehendes fiktiv-humoristisches Schriftstück zu erwerben, sondern tatsächlich um etwas Ernstes zu erledigen, was mich in Richtung der Rückkehr in meine angestammte Glaubensrichtung weiterbringt. Als das Ernste erledigt war, strahlte auch schon die Sonne hell auf und ich entschloss, Ernstes leicht zu nehmen.