Montag, 23. November 2020

Kalter Montag

 
Montag, und da draußen ist es saukalt. Heute früh Nieselregen. Mich plagen Rückenschmerzen. Alles in allem also großartige Voraussetzungen, die Woche zu beginnen. Am besten auch keine Zeitungen und Nachrichtenportale lesen. Aber Hoffnung naht; in Form von Backwaren und dem 4. Teil der "The Wheel of Time"-Reihe, welche ich beide heute in Empfang nahm.

 

 

Donnerstag, 19. November 2020

Ein verlorenes Jahr?

Hoch zu Roß Richtung Jahresend.

 
Im Gespräch neulich fiel das Wort vom "verlorenen Jahr 2020". Irgendwie ist das hängengeblieben bei mir. Ich finde diese Zuschreibung auch garnicht so verkehrt. Natürlich ist man froh, bisher so relativ gut und sicher durchgekommen zu sein, keine Frage. Trotzdem ist vieles ungetan geblieben, musste ungetan bleiben. Mancher Kontakt schlief ohne regelmäßige Treffen ein. Einiges konnte sich nicht so entfalten, wie es unter gesunden Bedingungen geschehen wäre. Nun, warten wir ab. Keine Nacht bleibt ewig. Oder?

Morgen ist erstmal Freitag, und der Abend bringt Schwarzbier.

Montag, 16. November 2020

Montag trifft Blattgold

Die Novembersonne versinkt im Wöhrder See


 Ein eigentlich wirklich schöner Montag! Zwar herrscht Chaos wie es typisch ist, trotzdem bin ich auf so eine eigenartige Weise erfreut und entspannt. Seit gestern schreibe ich an einer kleinen Geschichte für das Rollenspielsystem "Dread", die ich arbeitstitelnd erstmal "Die Rosen" nenne. Zeit bis zur nächsten Rollenspielrunde habe ich ja jetzt wohl "dank" der momentanen Gesetzeslage hinsichtlich Personentreffen... Montag trifft Blattgold. So könnte man den heutigen Tag übertiteln.


Freitag, 13. November 2020

Von der Beseitigung des Damokles-Schwertes

Gingko-Kunst im Klinikum



Seit gut zwei Wochen befand ich mich in einem sehr unguten Schwebezustand. Grund war eine Entdeckung medizinischer Art, die grundsätzlich schwere Folgen hätte haben können. Panik! Zusätzlich wollte oder konnte mir niemand so recht sagen, was genau da eigentlich vorliegt. Panik!! Obwohl eigentlich alles im Verhältnis sehr schnell und unkompliziert seinen Gang gehen konnte, hatte ich dennoch sehr viel Zeit, nachzudenken und Fragen zu stellen. Panik!!!

Heute dann Entwarnung durch gute Untersuchungsergebnisse. Das Damokles-Schwert wurde von über meinem Kopf entfernt und ich konnte hinaus in den Spätherbst zurücklaufen und in die Häuserschluchten unter Dächern, auf denen Stadttauben sitzen.



Dienstag, 10. November 2020

Rad platt und Tolkien-Gesellschaft

 
Böse Überraschung vor dem goldenen Tore des Brotgebers: Das Fahrrad hatte mal wieder einen platten Reifen. Kein Werkzeug weit und breit und auch kein Pannendienst. So schob ich denn den Drahtesel dann durch eine schwarze Stadt, zwängte mich in die Bahn und fuhr dahin, im schwarzen Reich eines ungewissen Schicksals.


Nachdem ich ein rastloser Geist bin und auch nicht warten will, bis die Sonne vielleicht wieder aufgeht um dann zu sehen, entschied ich mich heute dafür, in die Deutsche Tolkien-Gesellschaft einzutreten, um meiner Leidenschaft für Tolkiens Werk, Fantastisches und Poetisches zu fröhnen. Und wer weiß, vielleicht auch nette Kontakte zu knüpfen.

Jetzt dann muss ich mein Rad noch ein Weilchen durch die Gegend schieben. Ein freundlicher Mensch bat mir Hilfe beim Flicken des Reifens sowie Leihrad an.



Montag, 9. November 2020

Blaue Tage

Rötlich-blaue Natur


Gestern ging es zu einer kleinen Tour hinaus, vom Valznerweiher in Richtung des Fischbacher Pellerschlosses, um die letzten Sonnenstrahlen dieses Jahres einzufangen. Dies gelang und es wurde eine frohe Runde

Heute regiert der blaue Montag über die Welt. Mich stimmt das wenig froh, da zurzeit eine Art Damoklesschwert über mir hängt, das mit Glück und Gottes Segen frühestens am Freitag dort entfernt wird. Diese Sache an Damoklesschwertern ist ja, dass es sich mit ihnen so furchtbar angespannt und unschön lebt. Aber ich hoffe.


In strahlend Gold: Das Pellerschloß

Ein blauer Weiher

 

Freitag, 6. November 2020

Kurzer Zwischenstop im Krankenhaus

Klinikkaffee


 
Vor einigen Tagen musste ich mich zu einem kurzen Aufenthalt ins örtliche Krankenhaus begeben, widerwillig, aber wohl unvermeidbar. Daher kam ich nicht zum Schreiben und hatte darüber hinaus auch keine große Lust dazu. Nun bin ich wieder auf freiem Fuße und warte und hoffe, keinen weiteren Aufenthalt vor mir zu haben. Nun, das Jahr 2020 war ja ohnehin schon irgendwie eine fragwürdige Angelegenheit...