Freitag, 10. Juli 2020

"...Aba d'Leit!"


Da ist es, das Wochenende. Eigentlich war ich für heute Abend verabredet. Quasi als Alternative dafür, dass ich neulich (rätselhafterweise.) an einem Wochentag nicht ganz spontan ™ alles stehen und liegen lassen konnte, um in einer halben Stunde noch etwas zu unternehmen. Nein, ich beklage mich da jetzt nicht. Ich nehme das so zur Kenntnis, dass das die für mich problematische Art meines Umfeldes ist, zu versuchen, Miteinander zu organisieren. Klappt mit mir manchmal, oft aber auch nicht....
Wo waren wir? Ach ja: eigentlich. Nun kam die Nachricht: Krankheit, sorry, geht nicht. Na gut. Dann ist es so. Bin es ja gewohnt. Gute Besserung!



Mittwoch, 8. Juli 2020

Ein-Dekaden-Rosenkranz


Der Ein-Dekaden-Rosenkranz



Bin seit heute froher Besitzer einer grundsätzlich praktischen Kleinigkeit, nämlich des oben zu sehenden Ein-Dekaden-Rosenkranzes. Das ist ein Rosenkranz, der anders als ein regulärer Rosenkranz keine fünf Dekaden (eine Dekade bedeutet eine Reihe von 10 Perlen, in denen jeweils ein Rosenkranzgeheimnis gebetet wird), sondern nur eine Dekade umfasst. So ein "kleiner" Rosenkranz ist u. a. auf Reisen oder unterwegs ganz praktisch, weil man ihn eben leicht in der Hand halten kann und nicht so viel Platz braucht. Wenn man dann trotzdem den ganzen Rosenkranz beten will, fängt man eben für das nächste Geheimnis wieder am Anfang an. (Wichtig: Der Rosenkranz ist ja, so wie ich es verstehe, in erster Linie das Gebet, nicht die zugehörige Kette. Man kann den Rosenkranz, wenn man sich den Ablauf erstmal eingeprägt hat, auch ganz ohne Perlenkette beten, wo immer man auch gerade sein mag). Ich habe mir diesen kleinen Rosenkranz gekauft, weil ich es nicht jeden Tag schaffe, einen vollständigen Rosenkranz am Stück zu beten. Daher ist mein Vorsatz, am Tag wenigstens ein Geheimnis zu beten. Und irgendwie fühlt es sich komisch an, wenn man dabei eben nicht eine ganze "Perlenkettenrunde" hat, sondern am Anfang stehen bleibt. Und dann eben dieses praktische Format, um die Gebetskette überall mit hin zu nehmen. Bin gespannt und freue mich sehr darauf, damit dann im Alltag loszubeten.


Montag, 6. Juli 2020

Abendliches Schauergrillen


Rotwein und Kerzenlicht


Am Samstag galt es für eine kleine Gruppe Spieler, im Rahmen des Erzählspieles "Geh nicht in den Winterwald" die Geschichte "Die Hütte des Emanuel Vogler" zu durchleben.

Es ging darin um den Maler und Poeten Emanuel Vogler, der in einer Holzhütte, abgeschieden von der Zivilisation Ruhe und Inspiration für sein Werk sucht. Stattdessen geriet er aber in eine unheimliche Serie paranormaler Ereignisse und verliert am Ende beinahe sein Leben und seinen Verstand. (Nicht in dieser Reihenfolge).

Meine Spieler übernahmen nun die Rolle von alten Studienfreunden eben jenes Voglers, die einen dreitätigen Marsch durch die Wildnis Nord-Maines absolvieren, um nach Vogler zu sehen. Dabei geschehen auch ihnen unheimliche Dinge...

Letztenendes haben es meine Spieler bzw. deren Erzählfiguren aber gut gemeistert und keiner kam zu Tode oder nahm bleibenden Schaden. Auch der Poet wurde gerettet. Hurra, hurra!
Ein wenig seltsam war, dass eine Dark-Ambient-Zusammenstellung, die ich speziell für "Winterwald"-Spielrunden gekauft habe und die 100 Musikstücke enthält, exakt in der Minute als der letzte Satz gesprochen war, plötzlich verstummte... Schnell aufgeräumt und ab nach Hause!





Donnerstag, 2. Juli 2020

Neues aus Heckenfeld



 Soeben habe ich mit der Hilfe eines sehr leicht zu bedienenden und schönen Editors zweierlei Flaggen für Heckenfeld erstellt. Sehen wir uns zuerst die bisherige Staatsflagge an:



















Skandinavisches Kreuz aufgrund der gründungsmythisch kolportierten Abstammung vom Fuße des Vulkans Hekla in Island. Rot für sowohl Blut (Tradition) als auch Lava. Schwarz für... was eigentlich? Bestimmt Vulkanasche und Dunkelheit.

Nun muss natürlich auch ein fiktives Land (welches, falls ich es noch nicht erwähnt habe, von einem Kater mit Hang zum Absolutismus regiert wird...) Rücksicht auf das Image nehmen. Daher hat man nun (per Dekret des eben schon kurz erwähnten Katers...) eine freundlichere Staatsflagge angenommen:

 

Immer noch skandinavisch inspiriert. Weiß für den Frieden, Blau für das Meer(an dem, siehe die bereits früher hier eingestellte Landkarte, Heckenfeld überhaupt nicht liegt) und für Eis, der Baum für die, wegen der nordischen Herkunft, Weltesche Yggdrasil (obwohl der Baum wohl eher eine Linde ist... ähem...). Und diese ist in Rot gehalten wegen des Blutes bzw. der Tradition, der Lava des Hekla und weil Rot auf Weiß einfach so verdammt cool aussieht.

Ebenso hat nun der absolutistische Kater ein eigenes Panier, welches vor seinem Amtssitz allezeit gehisst zu sein hat:

 


Farberklärung ähnlich wie oben.


Übrigens: wussten Sie, dass in Heckenfeld größtenteils eine gar absonderliche Sprache namens Nygermansk gesprochen wird? Die Hymne des Landes Heckenfeld beispielsweise existiert in einer hochdeutschen sowie einer nygermanschen Fassung:







Mittwoch, 1. Juli 2020

Dahinfliehen ins Wolkenblau


Wolken ziehen dahin



Erster Juli, strahlendblauer Himmel, drückende Hitze. Ich leide ein wenig an Kopfschmerzen, kann mich aber nichtsdestotrotz nicht auf das Sofa verziehen, sondern werde mich später wieder auf zum Sport machen, die Abendrunde. Mühevoll, nach den Wochen des Wartens wieder damit zu beginnen, aber die Effekte, die körperliche Ertüchtigung auf Körper und Geist zu wirken vermögen, dürfen nicht unterschätzt werden. Kommt später ein Gewitter?

Aus einer albernen Laune heraus habe ich beschlossen, für meine Fantasienation Heckenfeld eine Art Siegelstempel zu erstellen. So richtig honorig mit Wahlspruch und grimmer Wappenkatze. Macht sich gut auf offiziellen Staatsdokumenten wie einer Lizenz, Lakritze essen zu dürfen. Und vielleicht auch auf humorvollen Grußkarten. Mal sehen.

Überschriften sind derzeit Mangel. Sie fliehen dahin ins Wolkenblau.


Montag, 29. Juni 2020

Ende Juni, Dungeons & Dragons


So geht denn die Zeit dahin. Momentan befällt mich oft so eine Müdigkeit und leichte Fadheit. Ich warte. Vieles darf man zwar im Vergleich zu den vergangenen Märztagen wieder machen, aber so richtig Spaß macht es nicht. Maske und ähnliche Hilfsmittel rauben ein wenig die Spontaneität und auch sonst schwebt über der Welt ein Gefühl heimlicher Bedrohung.

Am Sonntag war es nun aber doch zumindest so weit, dass wir unsere erste Runde Dungeons & Dragons abhalten konnten. Bisher hat sich unsere Gruppe im Spiel erst so ein wenig formiert. Ein paar größere Schlangen bekämpft. Kobolde beschwichtigt. Verhandelt. Die großen Kampagnenereignisse kommen erst noch. Mein Halbelf Nilamir hat sich zumindest schonmal gut geschlagen.

Nun zieht der Himmel zu. Wird es regnen? Wird in Nürnberg ein neuer Kaspar Hauser erscheinen?


Donnerstag, 25. Juni 2020

Komische Wege


Sehr seltsam... vor einiger  Zeit stellte ich, frustriert von dem Dauerauflauf entlang der Pegnitz, meine täglichen Radwege größtenteils auf kleinere Nebenstraßen um. Zu Beginn befürchtete ich, dass ich das schnell auch nicht mehr machen kann, wegen den üblichen Radwegparkern, Rasern, sich unkontrolliert verhaltenden Radfahrern. Nun will ich es nicht verschreien, aber momentan empfinde ich das Radeln auf den Straßen als viel angenehmer als den täglichen Kampf durch die sommerlich frohen Menschenparaden. Eigenartig, aber so ist es. Zwar begegnen mir alle paar Tage mal kluge Leute, die z. B. einen ohnehin schon schmalen Radweg an einer Hauptstraße entlang plötzlich meinen, auch in die Gegenrichtung befahren zu können. Aber wenn man sich drauf einstellt und sich entsprechend verhält, kommt man damit auch zurecht, solange es nicht täglich passiert.