Posts mit dem Label Winter werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Winter werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 27. Januar 2021

Seltsames auf Winterwegen dahingeweht werden

Verpflegungssicherheit dank Koffeinschokolade und Panzerplatten

 
Die Woche geht in die Kurve. Ein paar Tage geschafft, zwei noch voraus. Seltsames auf Winterwegen dahingeweht werden. Morgens fahre ich mit dem Fahrrad über Schneefelder, immer auf der Hut vor einem Abrutschen, im Dunkeln noch, unter künstlichem Lampenlicht. Die selben Straßen und Wege sind nachmittags dann beinahe banal. Nasse Asphaltflächen in Dauergrau. Aber besser für die Nerven, als die weiße Dame dieser Wintermorgen. Die Truppe kauert sich hin, da am Weg durch die Woche. Warten auf den Wetterbericht; steigende Temperaturen?


Montag, 25. Januar 2021

Unternehmen "Waldstein"

Spuren der Vogelmenschen


 
Montag & Los, auf in die Woche hinein, ihr Schneeverwehten! Dahin über die Spiegel aus Glatteis und Frost! Hinaus, in die Waldstein-Stellung. Wir halten aus! Wir weichen nicht! Jetzt erst recht und stärker denn je. Nieder mit der Pandemie! Oder wie's der in Teilen unbedenkliche Freiherr so schön sagte:

𝕬𝖑𝖑𝖊𝖓 𝕲𝖊𝖜𝖆𝖑𝖙𝖊𝖓 𝖅𝖚𝖒 𝕿𝖗𝖚𝖙𝖟 𝖘𝖎𝖈𝖍 𝖊𝖗𝖍𝖆𝖑𝖙𝖊𝖓,
𝕹𝖎𝖒𝖒𝖊𝖗 𝖘𝖎𝖈𝖍 𝖇𝖊𝖚𝖌𝖊𝖓,
𝕶𝖗𝖆̈𝖋𝖙𝖎𝖌 𝖘𝖎𝖈𝖍 𝖟𝖊𝖎𝖌𝖊𝖓,
𝕽𝖚𝖋𝖊𝖙 𝖉𝖎𝖊 𝕬𝖗𝖒𝖊 𝕯𝖊𝖗 𝕲𝖔̈𝖙𝖙𝖊𝖗 𝖍𝖊𝖗𝖇𝖊𝖎!


(Und weil der Freiherr auch nur in Teilen unbedenklich ist, gibt es hier auch  nur das halbe Gedicht. Die andere Hälfte bitte als Hausaufgabe bis zum nächsten Mal nachlesen. Und danach, wenn man modern sein will, vor Wut schäumend drei Stunden schreiend auf dem Boden wälzen und den Teppich beißen. Und dann eine Online-Petition zum Verbot deutscher Dichtung und Literatur ins Leben rufen. Glaube, das macht man heute so, man spricht dann von Demokratie und Toleranz, glaube ich?)

Im Hintergrund läuft der 1. Satz der Waldstein-Sonate von  Beethoven*. Hinaus, in die Waldstein-Stellung!

* diese Geschichte mit Goethe und Beethoven, und Goethe knickst vor der Obrigkeit, während Beethi nur finster und rebellisch guckt, ist, so glaube ich, wirklich nur eine Geschichte.


Samstag, 23. Januar 2021

Unter einem grauen Winterlicht

Der Winter interpretiert den Wald


 Über Nacht hat es wieder geschneit. Ein Samstag unter einem grauen Winterlicht. Ich sitze hier und plane den Tagesablauf. So genga die Gang. Eine innere Unruhe plagt mich auch. Unschön. Von Papier umflattertes Gehirn. Was wird dieser Samstag bringen? Vielleicht kann ich es mir erstmal in Ruhe ansehen und dann entscheiden. Einstweilen: machen Sie's gut.



Freitag, 15. Januar 2021

Durch Schnee und Eis

Nach Klingenhof

 
Durch Schnee und Eis wanderte es sich gestern auf meiner "Stammstrecke" entlang des Frankenwegs von Altdorf nach Hersbruck. Der Himmel war meist wolkig, nur zu Beginn zeigte sich kurz die Sonne. Auch die Tatsache, dass "draußen" die Temperatur im Schnitt nochmal um ein paar Grad kälter ist, war zu erkennen.
Der Weg ansich ist ja für mich kein Unbekannter, jedoch bemerkte ich, wie so eine verschneite Ebene alles sehr anders aussehen lässt. Auch ärgerte mich, dass teilweise die Wegmarkierungen mutwillig zerstört worden sind und an Teilen des Weges inzwischen relativ lückenhaft vorhanden sind.
Konnte zum ersten Male meinen kleinen Gaskocher einsetzen, was relativ gut klappte, wenn es auch zu Beginn ein wenig umständlich war. Nach Abschluß des Mahles (es gab Linseneintopf) war mir die Gaskartusche dann auf dem Baumstumpf, auf dem ich sie platzierte, festgefroren, und es bedurfte einigen Ruckelns, sie von dort wieder loszubekommen.
Meinen Irrweg von vor zwei Jahren (oder so), als ich versehentlich in Henfenfeld landete, konnte ich diesmal beim besten Willen nicht mehr rekonstruieren. Nach insgesamt gut 8 Stunden (Schnee verlangsamt auch die Schritte ziemlich) kamen wir mit nassen Füßen und Klamotten in  Hersbruck an.




Mittwoch, 13. Januar 2021

Schneefeld über das Land hinweg

Der verschneite Forst

 
Gestern zog ein Schneefeld über das Land hinweg. Das Resultat waren zuckrig eingeschneite Wälder. Heute taut es schon ein bisschen und matschige Wege sind das Resultat.
Für morgen ist eigentlich geplant, mal wieder einen Abschnitt des Frankenweges zu gehen. Bin aber noch nicht überzeugt, dass das tatsächlich stattfinden wird, da meine Begleitpersonen irgendwie unsichere Kantonisten sind. Nun, mal sehen.
Die Auffrischung funktioniert derweilen sehr gut und ich erhole mich ein bisschen.

Dienstag, 1. Dezember 2020

Erster Schnee des Jahres 2020

 

Kein Winterdienst!

Ja, tatsächlich. Heute fiel der erste Nürnberger Schnee in 2020, und notgedrungen musste ich das Fahrrad stehen lassen und auf die öffentlichen Verkehrsmittel zurückgreifen. Der Tag ansich war von viel ernster Verwaltungsangelegenheit geprägt. Dementsprechend fühle ich mich nun wie eine Ehrenmedaille aus Blei.

Ernst war es auch anderswo. Der König von Nürnberg hat neue Ausgangsbeschränkungen beschlossen. Komischerweise finde ich darin kaum etwas, was nicht eh schon irgendwie gilt oder galt. Des Königs neue Ausgangsbeschränkungen? Sei's, ob alt, ob neu, ich halte mich einfach mal dran. Sowohl in der alten als auch in der neuen Version. Doppelt hält besser. So kann nix schief gehen.

Einen königlichen Dienstagabend wünscht Ihnen

Ihre Münzprägeanstalt Mayr


Fahl und kalt steht die Stadt

Schneetreiben und Leere