Montag, 29. Mai 2017

Sommer

Jetzt ist er da, der Sommer. An manchen Tagen frage ich mich, wann endlich endlich die Wöhrder Wiese im Meer versinken wird! Richtig wohl auf dem Rad fühle ich mich eigentlich nur im Wald. "Die Schwärmerei für die Natur kommt von der Unbewohnbarkeit der Städte" soll Berthold Brecht mal gesagt haben. Naja. Würde ich so jetzt nicht unterschreiben. Aber ein bisschen Wahrheit ist drin. Ich mag die Natur, und den Wald. Aber noch mehr mag ich momentan die Einsamkeit, die freiwillig gewählt wird. Manchmal auch eine Zweisamkeit. Waldeinsamkeit.

Und wenn ich nichts zu tun habe, dann sucht mich nicht an meinem Strand, und sucht mich nicht unter Wasser, und nicht bei den anderen auf der Bank.




Das berühmte Waldschaf beim
Verzehr von Bambus.

Waldwege wie Schnürsenkel

Dienstag, 23. Mai 2017

U-Bahn

Gestern ist doch tatsächlich (!!) die Nürnberger U-Bahn an mir vorbeigefahren...




Gemütlich rollt die U-Bahn nach Feierabend durch den Frühsommerabend...



...durch das Problemviertel, vorbei am Supermarkt.



Montag, 22. Mai 2017

Diskussion abgeschlossen

Habe jetzt einige Argumente und Gegenargumente für die Möglichkeit einer alternativen Timeline gesammelt, in der das Jugoslawien wie es vor 1990 existierte, nicht zerfallen ist. Und irgendwie bin ich zu dem Schluß gekommen, dass es schon unwahrscheinlich ist, dass so eine Timeline tatsächlich Realität hätte sein können. Nichtsdestotrotz werde ich dieser Tage, sobald ich Zeit und Lust habe, genau eine solche, wahrscheinlich unwahrscheinliche Timeline zu Papier bringen und hier einstellen...

Mittwoch, 17. Mai 2017

War der Zerfall Jugoslawiens vermeidbar?

Gerade dieser Tage beschäftige ich mich mit einem Gedankenspiel, in dem ich mir eine Welt ausdenke, in dem das Jugoslawien, wie es vor 1990 existierte als Staat erhalten bleibt. Allerdings besteht da noch sehr viel Anlass zum Nachdenken für mich:

  • Wie hätte die desaströse Wirtschaftslage in Jugoslawien verbessert werden können?
  • Waren die Gräben zwischen den Ethnien nicht einfach zu tief, um auf Dauer zusammenzuleben?
  • Welche geschichtlichen Ereignisse wären nötig gewesen bzw. wären denkbar, die den Ablauf der Geschichte, wie sie so nun einmal verlaufen ist, verändert hätten?
  • Und nicht zuletzt: Warum hätten denn die Völker Jugoslawiens weiter in einem Staat zusammenleben sollen, anstatt eben jede Teilrepublik als unabhängiges Land eigene Wege zu gehen? (die Begründung, dass irgendein Spinner sich das so in ein Szenario zusammenbasteln will, reicht nicht aus, schwant mir...)


Interessierte Leser können auch diesen Beitrag im Alternate History Discussion Board verfolgen!

Montag, 15. Mai 2017

Rollwolke über Nürnberg

Gestern am Abend wurde die für Lebkuchen, Brezen und Straßenbahnen berühmte Stadt im Herzen des Abendlandes von einem seltsamen Wetterphänomen, einer rollenden Wolke... ähm... ja, überrollt!

Mir gelang es, das scheue Wölkchen folgendermaßen fotografisch festzuhalten:
(weder Menschen, Tiere oder Lebkuchen kamen zu Schaden)

Die Wolke kracht in das Wohnviertel
Mit weißen Fingern aus Wasserdampf

"Ich bin der König aus Rauch."

"...ich auch!"


Sonntag, 14. Mai 2017

Gedanke des Tages

Habe heute ein kurzes, aber bereicherndes Gespräch geführt. Es ging um Perfektionismus. Mein Gegenüber vertrat die Auffassung, dass die meisten Perfektionisten ja auch an ihrem Perfektionismus scheitern und darunter leiden.
Ja, dem stimme ich zu. Um das Perfekte zu erreichen, müsste auch die Natur aufhören, das zu sein, was sie eben ist. Sie müsste stehenbleiben. Sehen wir alles? Wissen wir alles? Ich denke eher nicht. Daher ist die Suche nach Perfektion hier auf der Erde und für uns Menschen eine ewig vergebliche Arbeit.

Mittwoch, 10. Mai 2017

Dauerniederlage, gefühlte

Natürlich kann man sich immer beschweren, dass es ja nicht wirklich gut geworden ist. Natürlich geht das. Vor allem, wenn der Wunschkandidat immer eine Art Mischung aus Josef Stalin und Conchita Wurst ist und die Schwerkraft aufheben soll. "Wieder gescheitert! Wieder das doofe Volk!" Da geht der Ideologe erstmal in den Keller und hackt ein vierzigseitiges Manifest über verschiedene Ismen ins Geräte.

Ansonsten habe ich, nach etwas überlegen wegen des Preises, diese CD ("Wings in the night - Swedish Songs") aus entfernten Weltgegenden aus einem Restposten bestellt. Mal sehen, wann sie hier ist, und ob ich auch die nötige Ruhe finden werde, mir die Stücke genau anzuhören.

Neulich habe ich mal versehentlich Zeit gefunden, wieder eine Aufnahme von Schumanns "Dichterliebe"-Vertonung sowie Liederkreis Op. 39 ("Eichendorff-Lieder"), die ich besitze, anzuhören. Hiermit möchte ich kundtun, dass diese beiden Liederkreise zum großartigsten Kulturgut gehören, das die Menschheit ... und so weiter.