Mittwoch, 10. Oktober 2018

Das Rad des Daseins...

...dreht sich für mein Rad weiter.
Am Montag habe ich es aus der Werkstatt geholt. Die Rechnung war (radlebenszyklusbedingt?) wieder etwas höher. Dafür lief es aber echt wieder gut. Lief? Ja, denn heute früh folgte der große Schreck: platter Hinterreifen. Gott sei Dank!, ich verfüge momentan über zwei Ersatzräder, somit war meiner Mobilität kein Dämpfer verpasst. Nun mal sehen, ob ich einfach in eine Scherbe gefahren bin oder möglicherweise irgendwie das Ventil hin ist.

Geplant für heute war seit längerer Zeit wieder der Besuch meiner früheren regelmäßigen Gemeinde-Mittwochs-Veranstaltung. Geplant ist es noch. Wenn das Rad und seine Reparatur mitspielt.

Guten Abend!

Montag, 8. Oktober 2018

Von den tumben Aerobici

"Johannis von Zwiespalten: VON DEN TUMBEN AEROBICI

Hat jeman in deme Jahre 1983 eynn andren hüpffen unde sich zuo musik bewegen sehen / so war dißer mann oder fraw wohl eynn AEROBICUS.

Diß wort kommt von den alten griechisch wortt für lufft unde leben / so ergebend in teutsch die bezeychenung von lufft lebender. Doch gibet diß dekeine Antwurtt auff die frage / was AEROBICI seind / dieweil auch BACTERIA und allerhand BACILLI zuo deme wesen gehorent / die da leben von lufft. Aber klaeret sich das / so man schawet ein albern Trawerspiel / dazumalen ausgestraalet wurd von deme zweyten teutschen fern-sehen / heißent Enorm In Form / alls die aller erst teutsch AEROBIC-shaw / so im Jare 1983 geboren ward / ausz eines hoffnungslos siechen Hirnes.

Wer diß geschawet hett / der muoset erkennen / daß AEROBIC nit heißet / sich seines Odems zuo befleissigen / als man da nur sihet allerley Weibs-Volks / so eyn alter erlanget / das sie sich niemer begeret fühlten ob ires gewichts / und also schmerig gedünket / daß sie begunden ire Leyber durch bewegung zuo gestalten / daß alle mann / so sie das weibs-Volch gesahen / von der Aphrodite gestochen wurden / sie damit gleichhsam verfürend ze unzucht, Ehbruch unnd allerley schändtlichkeit.

Unnd darzuo war diß ze schawen nicht mere denn eitel verschwendt Lebens-Zeit / albern an zuo sehen / voll absinnig hamppelns / räkelns / verbiegens / und den arsch gen Himmel rekens / unnd so wer in seynem Haus hat nachgeäffet Judiths unnd Gabys (so die unzüchteg frawen hießen / die das fürgeturnet) der gab sich allenthalben der albernheyt preis / unnd ward also verlustigt von einer jedweden wirdekeit / alls eyn dörperhafft Hampelmann und luftikus.

Unnde doch haben dieß des teutschen Volks viele gemachet / daß man sich muoste fragen / ob diß volch nit war allze verderbet unde der Dementia und aberwitz anheim gefallen / und kunde man schowen dißen wahnwitzeg Veitztanz-CIRCUS das gantz Jahr 1983 hindurch / unnd darüber hinweg / und war diß PROGRAMMA vorlag gar vieler abartten und COPIA deßselben / so sintemalen dem volk gezeiget ward und noch lange zeit diß volk hat auff gereizet. Aber ists eynn groß Zeichen der Hoffnung / daß sich jungen Volchs itzund nieman mere des erinnert / so als wie diß gar nit gewesen."

Samstag, 6. Oktober 2018

Rad findet Werkstatt

Nach längerem Hin und Her aufgrund Urlaubs, zu guter Wirtschaftslage in den Werkstätten und Terminprobleme meinerseits habe ich nun heute mein gutes Rad zur wohlverdienten jährlichen Inspektion bringen können. Am Aufnahmeort hat man nun scheinbar nicht vor, ihm zu lange Ruhezeit zu gewähren. Schon am Montag soll ich es, falls keine großen Probleme auftreten oder seltene Ersatzteile gebraucht werden, wieder abholen. Nun drücke ich dem Mechanikerteam den Daumen und hoffe, dass es diesmal nicht gar so teuer wird...

Freitag, 5. Oktober 2018

Wie ein Wegwerfprodukt

Manche Menschen behandeln ihre Mitmenschen wie ein Wegwerfprodukt. Empathie? Iwo! Weiter zieht die Karawane der Durstigen.

Montag, 1. Oktober 2018

Nett sein kostet nichts

Neulich dieses Thema: mit dem Nächsten liebevoll umgehen. In der Gemeinde, am Arbeitsplatz, sonstwo. Ja, unbedingt! Ich halte schon mal die Tür auf, grüße freundlich, frage mal nach: "Hallo, wie geht es Dir?". Kostet ja alles nichts, keine Mühe. Aber was ist, wenn das Wetter schlechter wird? Wie viele "Zusatzkilometer" (Matthäus 5,41) würde ich mit der Nebenfrau oder dem Nebenmann gehen? Opfere ich z. B. einen freien Samstag? Leihe ich jemandem Geld, wenn ich nicht weiß, wann oder gar ob ich es je zurückbekomme? Wieviel Unterstützung kann ich jemandem in einer persönlichen Krise emotional geben? Wie weit gehe ich, wenn das Gebiet wohlfeiler Floskeln und schöner Höflichkeiten verlassen wird? Ich für meinen Teil bin da momentan garnicht sicher. Denke aber, dass es lohnt, darüber ernsthaft nachzudenken.

Sonntag, 30. September 2018

Woche im Wald

Eine Woche im Wald liegt zurück. Wiederbeginn des Alltags. Die widersinnige Erfahrung, dass Luftkurorte oft Autobahnen mit Häusern nebenan sind. Warum?
Noch nicht mal zum Sortieren der Fotos gekommen. Und geistlicher Neubeginn gewünscht. Irgendwann.

Gute Nacht, Du Erde!

Sonntag, 23. September 2018

Runde ab Reichenschwand

Blick vom Glatzenstein

Heute Regen, vorgestern Regen, gestern unternahmen wir spontan eine kleine Tour ab Reichenschwand, hin auf den Glatzenstein, wo wir die Aussicht genossen, über Großen und Kleinen Hansgörgl durch Buchenwälder und zurück.
Das Wetter war für solches Unterfangen fast wie gemacht: kein Regen, keine große Hitze, nur ab und zu (siehe Bild) und über uns Wolkenfelder und kleine Wolken, dahinziehend vor Denkerkulisse. Gute vier Stunden waren wir unterwegs, dann erreichten wir erneut den Bahnhof zu Reichenschwand und zurück ging es in die schreckliche Stadt.