Sonntag, 26. August 2018

Sonntagsspaziergang

Heute, da der tyrannische "Jahrhundertsommer" eine Pause einzulegen beliebte, beschloss ich, nach längerer Zeit einmal wieder einen Spaziergang in den Wald am Schmausenbuck zu unternehmen.

Das Wetter war golden, etwas Herbst schon dabei. Ich mag den September, den Oktober auch, die Monate, in denen die Wälder oft so geheimnisvoll sind. Oft und gerne denke ich noch an Nachmittage im Frühherbst im Umland von Altdorf, südlich von Leinburg in den geheimisvollen Flechtenwäldern, wenn dann, je mehr's gen Abend geht, die Sonne so unfassbar zwischen den Baumwipfeln hindurch glitzert, leiser Wind, mehr gen Abend hin manchmal sogar Nebel und Tanz der Mondkinder zwischen den Moosfeldern...

Genug der alten Zeiten. Heute war die Gegenwart, die ich spazierend nutzte.

Durch allerlei vertrocknetes Unterholz und Trampelpfade gelangte ich von Osten aufwärts zum Schmausenbuckturm, dort rastete ich. Anschließend nahm ich einen Schleichweg, der mich in der Nähe des Wasserspeichers an einen wunderschönen Brunnen führte. Wasser floß aus eisernem Löwenmaule heraus, das durch die Blätter funkelnde Licht spielte munter mit der magischen Stelle. So entschied ich, ein Weilchen dort zu verweilen, übergoss mir den Kopf mit dem speziellen Wasser des geheimnisvollen Orts und zog erfrischt und fröhlich meines Weges zurück in Richtung Tiergarten.


Der Schmausenbuckturm und das Lichtspiel
Steinbrüche am Schmausenbuck
Der "Löwenbrunnen"


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