Dienstag, 17. März 2020

Sonnige Tage am Ende der Welt

Fröhlich schmaust das Nagetier


Sonnige Tage am Ende der Welt. Fast stündlich ändert sich die Lage auf der Welt und in der Stadt. Schlußszenen. Fast letztes, im Vorfrühling. Türen quietschen. Riegel gehen vor. Aber golden darüber eine naive Sonne, zum Geleit.

Im Gewitter der fallenden Riegel ringen miteinander Brehm und König um das Amt des Oberbürgermeisters der Stadt Nürnberg. Auch das noch, eh der Vorhang fällt und der Schatten sinkt.

Die Natur hat währenddessen andere Launen. Oben abgebildetes Tier bröselte heute fröhlich auf den Autor dieser Zeilen herab und warf kichernd sogar noch eine halbangenagte Nuss vor dessen Füße, sich nicht um Betretungs- und Betriebsverbote kümmernd, auch nicht um Quarantäne und Vorratskeller.

Auf den Wegen seufzen Menschen in der Sonne und tun so, als wäre nichts und nie gewesen, unter dem schwarzen Schatten gewaltiger Flügel.


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