Sonntag, 12. November 2017

Worte in Novembergrau

Im Bild: Das Wetter!

Die Kälte der letzten Tage hat heute ihren vorläufigen Höhe- bzw. Tiefepunkt erreicht. Aus den Himmeln fällt eine kalte, nasse Mischung aus Wasser und gefrorenem Wasser herab. Ekelhaft! Da freue ich mich sehr über meine neulich erstandene Regenhose. Nach wie vor hält sie mich (im Gegensatz zu meinen Jacken, die nur bedingt und für eine Zeit lang wasser abhalten können) bei Regen auf dem Rad trocken, und so war der Weg vom Gottesdienst nach Hause heute trotz stärkeren Regens nicht so unangenehm wie früher.

Wenn ich nicht gerade hier sitze, den Verfall der Sitten beklage und dazu extreme Heavy-Metal-Musik höre (z. B.), spiele ich eine ganz amüsante Partie Civilization 6.
In dieser führe ich die Nation der Norweger. Mein Staat ist unter den minder hochentwickelten Nationen, nichtsdestotrotz habe ich einige Achtungserfolge wie den Bau der Wunder "Kolossus", "Waffenkammer der Stadt Venedig", des Bolschoi-Theaters und des Eifelturms erzielt. Meine Nation grenzt unter anderem an die USA. Deren Führer ist ein blutgeifernder Tyrann, dessen Ziel es zu sein scheint, die umliegenden Stadtstaaten zu unterwerfen.
Eines Morgens überschreiten die Amerikaner auch die Grenze zum Stadtstaat Brüssel. Im Weißen Haus rechnet man mit einem kurzen Blitzkrieg und einer problemlosen Integration Brüssels in die eigene Nation. Bei vergangenen Annektionen haben auch die Nachbarländer immer schön geschwiegen. Doch diesmal geschieht das unerwartete: Norwegen, das gute Beziehungen zu Brüssel pflegt, tritt auf der Seite Brüssels in den Krieg ein, und norwegische Truppen greifen die Amerikaner an...

...und wenn ich nicht Civilization 6 spiele, lese ich mit großem Vergnügen "Morbus Kitahara" von Christoph Ransmayr.

Schönen Sonntag!


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